wichtiger Hinweis:
Die Seiten mit den vollständigen Quellberichten, auf die die Links verweisen, existieren möglicherweise zum Zeitpuinkt des Aufrufs nicht mehr. Es kann daher zu entsprechenden (Fehler-)Meldungen kommen, bzw. es erscheint die Hauptseite der Quelle.
 
Gut gelaunte Verlierer, betrübte Sieger
  FCA Darmstadt verkraftet das 0:1 gegen Würges locker - Trainer Hasa ist zunächst nur Beobachter Hasa
 
Ein eigenartiges Bild bot sich da nach dem Schlusspfiff. Die, die verloren hatten, waren gut aufgelegt - der FCA Darmstadt. Und die, die gewonnen hatten, bliesen Trübsal - der RSV Würges. Der Grund für das außergewöhnliche Stimmungsbild war ein plausibler: Während der FCA sich den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga schon längst gesichert hatte und die 0:1 (0:1)-Niederlage locker verkraften konnte, muss Würges trotz des Erfolges in Darmstadt in die Relegation. So saßen die Gäste nach dem Schlusspfiff bedröppelt auf dem Rasen. Denn letztlich waren die Bemühungen beim FCA für den RSV vergeblich: Würges muss nachsitzen.
Beim FCA konnte nichts die gute Laune trüben, obwohl die Leistung zu den schlechteren der Saison zählte. "Wir hatten einfach nicht mehr den letzten Biss. Zwar haben wir gut begonnen, Würges dann auf die Beine geholfen", sagte Trainer Richard Hasa. Die Gäste nutzten die Aufbauarbeit der Gastgeber prompt zum entscheidenden Treffer durch Daniel Bode (27.).
Auch eine Szene, die Hasa wenig aus der Fassung brachte. Ruhig und gelassen saß der FCA-Coach auf der Trainerbank. Ganz anders als sonst, wenn er engagiert Anweisungen gibt. Und dabei stets steht. "Ich habe mich zurückgenommen und wollte mir die Sache einfach mal in Ruhe anschauen", erklärte "Beobachter" Hasa. Er wollte Eindrücke sammeln. Die wolle der Trainer (gemeinsam mit Teammanager Zivojin Juskic bei der Saisonabschlussfahrt der Darmstädter nach Mallorca "Da werden wir die Planungen vorantreiben") analysieren, zu der die Mannschaft am Sonntag aufbrach. Seine Zurückhaltung hatte Hasa am Samstag übrigens nach 60 Spielminuten abgelegt - und schon lief es besser bei den Südhessen, die aber trotz guter Chancen von Varol Akgöz (61.), Blerton Muca (69. mit Lattenfreistoß) und Dennis Weiland (74./79.) nicht mehr zum Ausgleich kamen.
Dennoch gab es noch einen Höhepunkt für die Darmstädter. In der 86. Minute wurde FCA-Torwart Marko Reichel ausgewechselt. Seine Mitspieler standen Spalier und klatschten, als der 38 Jahre alte Schlussmann (Nachfolger wird Elvir Smajlovic) das Feld in seinem letzten Spiel verließ. Er wolle kürzertreten. "Aber ich werde Standby-Torwart bleiben", sagte Reichel mit einem Augenzwinkern.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (30.05.2011)
 
Rot-Weiß läuft noch vor dem FCA ins Ziel - Würges muss in die Relegation
  Der FCA Darmstadt hat seine Hessenligacomebacksaison mit einer Niederlage abgeschlossen, die den Arheilgern nicht mehr weh tat und den Gästen aus dem Bad Camberger Stadtteil nichts mehr nützte: Weil gleichzeitig RW Frankfurt in Stadtallendorf gewann, muss Würges ab dem 1. Juni in die Knochenmühle Abstiegsrelegation. Die Anfangsphase gehörte zunächst den Gastgebern, die spielstark der Partie ihren Stempel aufdrückten. Allerdings ohne große Torgefahr und allmählich kam auch der RSV zu Potte, der seine zweite Chance gleich zum Tor des Tages verwertete. Michel Groß bediente Daniel Bode und dieser vollendete. Zur Halbzeit war Würges auf die sichere Seite geklettert, weil es in Stadtallendorf noch 0:0 stand. Nach dem Seitenwechsel verpuffte langsam die Freude beim Anhang, als die Nachricht von der Frankfurter Führung die Runde machte. Just zu diesem Zeitpunkt hatte der FCA seine stärkste Phase. So rauschte z.B. ein Volleyhammer des eingewechselten Dennis Weiland nur um Haaresbreite über den Kasten und ein Freistoß von Blerton Muca knallte gegen das Gebälk. Doch es blieb beim früh dokumentierten Endergebnis, das die klasse Saison der Arheilger in keinster Weise schmälerte. Würges dagegen musste sich ärgern, dass 42 Punkte in der Bilanz zunächst einmal nicht für den Klassenerhalt reichen. Das "Versäumte" soll nun in der Relegation nachgeholt werden. Am Mittwoch geht es in Langen gegen Viktoria Aschaffenburg, dann folgt am 5. Juni das Auswärtsmatch beim VfB Gießen und schließlich am 8. Juni das vielleicht entscheidende Heimspiel gegen die U23 von Hessen Kassel.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (29.05.2011)
 
Ohne Druck, aber mit Ehrgeiz (Vorschau)
  Für die Gäste geht es im Fernduell mit RW Frankfurt (beide 39 Punkte) noch um Klassenerhalt oder Relegationsteilnahme. Um sich nichts nachsagen lassen zu können, werden die Gastgeber daher mit dem gewohnten Engagement antreten. Das kündigte zumindest Richard Hasa an. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen und werden alles geben. Schließlich ist für uns noch ein einstelliger Tabellenplatz drin", sagte der Trainer. Derzeit ist der FCA Elfter. Und nach oben geht es nur mit einem Sieg. Die Vorgabe ist also klar.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (28.05.2011)
 
FC Arheilgen Zünglein an der Waage im Kampf um den Klassenerhalt (Vorschau)
  Zur Beantwortung der Relegationsfrage ist auch der FCA Darmstadt gefordert. Für die Arheilger geht es zwar bis auf den Lockruf eines eventuellen Sprungs auf einen einstelligen Tabellenplatz (dafür müsste man selbst noch einmal drei Punkte einhamstern bzw. das Duo Fernwald und Wetzlar nicht gewinnen) und einer anständigen Finalvorstellung vor eigenen Publikum prinzipiell um nichts mehr, doch für einen korrekten Einlauf im Kampf gegen den Relegationsplatz muss die Mannschaft von Richard Hasa noch einmal alles geben. Schließlich kommt der RSV Würges an den Gehmerweg und will dort auf der Zielgerade den punktgleichen Widersacher Rot-Weiß Frankfurt (tritt gleichzeitig bei Eintracht Stadtallendorf an) überrunden. Falls dies gelingt, wären die Bad Camberger auf den letzten Drücker gerettet und am Brentanobad schlittert man vor der geplanten Fusion in die ungeliebte Nachsitzrunde. [...]
 
Wer folgt Jügesheim in die Hessenliga? Hochspannung im Norden und in der Mitte
 
Blicken wir zum Ausklang noch auf die veränderte Zusammensetzung des Oberhauses für die Spielzeit 11/12: Alzenau (nach oben) sowie Hünfeld, Schwalmstadt und Marburg (nach unten) verschwinden von der Bildfläche. Neu in der Hessenliga sind auf jeden Fall der SV Wehen Wiesbaden II (Regionalligaabsteiger) und TGM/SV Jügesheim (Meister der Verbandsliga Süd). Die Champions in den beiden anderen Staffeln werden erst am letzten Spieltag ermittelt. Im Norden muss wohl das Torverhältnis zwischen dem FSC Lohfelden und Hessen Kassel II entscheiden und in der Mitte kommt es zu einem echten Endspiel Spvgg Hadamar (reicht ein Unentschieden) gegen den VfB Gießen (muss in der Höhle des Löwen gewinnen).
  Den vollständigen Vorschaubericht gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (26.05.2011)
 
FCA mit Teilerfolg beim OSC Vellmar
  Varol Akgöz trifft zum 1:1
 
Im vorletzten Punktspiel der Saison kam der FCA zu einem verdienten 1:1-Unentschieden beim Tabellensiebten OSC Vellmar. Obwohl die Arheilger den Ligaverbleib schon vor einer Woche perfekt gemacht hatten, zeigten sie eine gute kämpferische Leistung und gingen sehr zielstrebig zu Werke. Sie spielten gut nach vorne und kamen bereits in der Anfangsphase einige Male gefährlich vor das Tor der Heimmannschaft. Der erste Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite. Nach einem abgewehrten Freistoß von Blerton Muca schalteten die Gastgeber am schnellsten um und konterten die Arheilger klassisch aus. In Überzahlspiel traf ihr Stürmer Spieth zur 1:0-Führung (14.). Die Hasa-Truppe ließ sich von diesem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und verstärkte ihre Angriffsbemühungen. Lohn hierfür war der Ausgleich durch Varol Akgöz in der 30. Spielminute. Nach einem schönen Spielzug nahm er den Ball nach präziser Flanke von Marius Repp volley aus der Luft. Die Kugel wurde zunächst abgewehrt. Im zweiten Versuch traf Akgöz dann ins lange Eck zum 1:1.
In der zweiten Halbzeit war es eine offene Partie, in der beiden Teams ihre Möglichkeiten hatten. Die größten Chancen waren jedoch auf FCA-Seite zu verzeichnen. So lief Mohammed Hosseini alleine auf den gegnerischen Keeper zu und schoss diesem in die Arme. Und als Dennis Weiland dann doch noch den Ball im Tor von Vellmar unterbrachte, hatte der Schiedsrichter etwas dagegen. Sein Abseitspfiff war jedoch eine klare Fehlentscheidung. So blieb es letztendlich beim leistungsgerechten Remis.
Gegen Vellmar spielten: Peter Danneberg, Nasir Safi, Nils Kluin, Krisztian Müller, Kevin Klöber, Thorsten Helfmann (29. Mohammed Hosseini), Dennis Weiland, Blerton Muca, Tobias Helfmann (65. André Hunsicker), Varol Akgöz (71. Waldemar Burbach), Marius Repp.
 
Vorschau: Zum letzten Punktspiel der Saison erwartet der FCA am kommenden Samstag (28.05., 15 Uhr) den RSV Würges. Für Würges geht es noch um die Teilnahme an den Relegationsspielen. Es ist daher mit einer hoch motivierten Gästemannschaft zu rechnen. Da aber auch die Arheilger ihre gute Rückrundenbilanz fortführen möchten, können die Zuschauer auf eine spannende Begegnung hoffen.
Quelle: Karlheinz Kluin (23.05.2011)
 
FCA lässt nicht nach
  Für die Darmstädter springt in Vellmar ein Punkt heraus - Akgöz trifft beim 1:1
 
Das hatte Richard Hasa gerne gesehen. Obwohl der Trainer mit dem FCA Darmstadt den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga bereits sicher hat, gab es für seine Mannschaft kein Zurückstecken. "Es war wichtig, dass wir nicht nachgelassen haben und die Sache weiter ernst nehmen. Schließlich haben wir weiter Ziele", sagte Hasa nach dem 1:1 (1:1) beim OSC Vellmar. Nach diesem Punktgewinn ist der FCA Elfter - und ein einstelliger Tabellenplatz, so Hasa, könne es ja noch werden.
In Vellmar steckten die Darmstädter auch den kurzfristigen Ausfall von Torwart Marco Reichel und Christian Remmers weg - sowie den Rückstand. Denn etwas überraschend waren die Gastgeber durch Daniel Spieth (14.) in Führung gegangen. Doch das 1:0 für Vellmar hatte nicht lange Bestand: Varol Akgöz (30.) glich aus.
Nach der Pause versuchten die Gästen dann, aus dem Remis noch einen Sieg zu machen. "Die Chancen waren da", meinte Hasa. So vergaben Mohammad Hosseini (82.) und Dennis Weiland (89.) aussichtsreich. Hasa war aber auch mit dem Unentschieden zufrieden. Schließlich hatten seine Spieler nicht nachgelassen.
  Weitere Berichte auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (23.05.2011)
 
Premiere für FCA (Vorschau)
  Premiere für die Darmstädter. Dank des vorzeitig gesicherten Klassenerhaltes können die Südhessen erstmals in dieser Saison eine Partie "ganz entspannt angehen", wie Richard Hasa erklärte. Der FCA-Trainer schob aber schnell nach: "Wir haben weiter Ziele und wollen auch in Vellmar etwas erreichen." An der nötigen Einstellung wird es den Südhessen beim Tabellensiebten also nicht fehlen.
Die frühzeitige Sicherheit bringt den FCA unterdessen bei den Planungen für die kommende Saison in der Hessenliga voran. Anders als im vergangenen Jahr, als das Team erst nach der Relegation wusste, in welcher Klasse es spielt, können die Arheilger bereits jetzt konkrete Gespräche mit Spielern führen. "Es ist gut, ein bisschen mehr Zeit zu haben", sagte Hasa. Zwar sei mit Ausnahme des Wechsels von Torwart Elvir Smajlovic (kommt von Bayern Alzenau) noch nichts fix. "Aber wir kommen voran", sagte der Coach weiter.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (20.05.2011)
 
FCA fährt befreit nach Vellmar (Vorschau)
  Derweil bereiten sich Viktoria Urberach (zu Hause gegen den FSV Fernwald) und der FC Arheilgen (zu Gast in Vellmar) ohne Nervenbelastung auf ihre Pflichtaufgaben vor. Für den FCA ist es praktisch das "drucklose Debüt" seit Beginn des Hessenligacomebacks, nachdem am zurückliegenden Sonnabend die Riesenrückrunde mit dem vorzeitigen Klassenerhalt belohnt wurde. Vor gut einem Jahr standen sich die beiden Kontrahenten in der Hessenligarelegation noch unter ganz anderen Voraussetzungen gegenüber. Nach einem dramatischen Fight in Vellmar endete der Vergleich 2:2. Am Ende der K.O.-Runde hatten es beide Vereine geschafft und feierten die Sicherung des Oberligastatus bzw. stiegen dorthin hinauf.
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (18.05.2011)
 
FCA spielt weiter in der Hessenliga
  3:1-Sieg gegen 1. FC Schwalmstadt
 
Der FCA Darmstadt hat mit sieben Siegen und zwei Unentschieden nach der Winterpause mit dem 3:1-Sieg am letzten Samstag gegen den 1. FC Schwalmstadt den vorzeitigen Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga perfekt gemacht. Bei noch zwei ausstehenden Meisterschaftsspielen hat die Mannschaft sichere acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Mit dem Sieg gegen die Nordhessen hat das Team von Trainer Richard Hasa eine beachtliche Saison gekrönt. Zu Rundenbeginn in den ersten neun Spielen ohne Sieg, kämpften sich die Arheilger bis zur Winterpause mit 22 Punkten und mit dem jetzigen Erfolg mit 44 Punkten kontinuierlich aus der Abstiegszone nach oben. Mit dem zehnten Tabellenplatz nehmen sie als Aufsteiger in der höchsten Amateurklasse einen hervorragenden Rang ein. Und wären die zwei Punkte wegen Nichterfüllung der Schiedsrichtersolls nicht abgezogen, hätte das sportliche Ziel schon früher erreicht werden können. Die Gäste aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg verspürten von Beginn an keine Lust, den Platzherren die Punkte zu überlassen. Mit drei Siegen in Folge hatten sie sich doch bis auf drei Zähler dem Relegationsplatz genähert. Sie begannen dementsprechend mit dem nötigen Selbstvertrauen und gingen sehr aggressiv zu Werke. Sechs Gelbe und eine Gelb-Rote Karte unterstrichen ihre Entschlossenheit. Bereits nach vier Spielminuten hatte Schwalmstadt die erste Chance, als sie nach einem Ballverlust der Heimmannschaft in Überzahlspiel kamen und an FCA-Keeper Marco Reichel scheiterten. Den Arheilgern fehlte es in der Anfangsphase etwas an Ruhe. Dennoch hatten auch sie im Gegenzug zwei halbwegs gute Gelegenheiten. Varol Akgöz konnte im letzten Moment vor dem Abschluss abgedrängt werden (7.) und Mohammed Hosseini köpfte anschließend einen Flankenball genau auf den Torwart (15.). Dass die kämpferische Einstellung der Truppe stimmte, zeigte Mohammed Hosseini, als er sich einen bereits verlorenen Ball wieder ""ergatterte", quer auf André Hunsicker passte, dieser aber nicht konsequent genug abschloss (20.). Als die Gastgeber jetzt so richtig in Fahrt zu kommen schienen, gingen die Gäste nach einer klaren Fehlentscheidung von Schiedsrichter Boris Reisert aus Rödermark in Führung. Obwohl ein Gästespieler den Ball ins Seitenaus befördert hatte, bekam er den Einwurf zugesprochen. Schwalmstadt nutzte diese Situation mit einer schnellen Spielverlagerung auf die rechte Seite aus. Dort stand ihr Stürmer Dominik Pretz und hatte keine Mühe, das Führungstor zu erzielen (25.). Eine gewisse Unkonzentriertheit muss man den FCA-Kickern bei diesem Treffer ankreiden. Der Ausgleich ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Als Varol Akgöz wunderbar freigespielt wurde, lief er noch einige Meter mit dem Ball, und sein strammer Linksschuss landete unhaltbar im rechten unteren Eck (30.). Nur vier Minuten später bediente der Torschütze seinen Mitspieler Ricardo Zocco, der aus fünf Metern zur 2:1-Führung traf. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Halbzeit.
Nach dem Wechsel passierte auf dem Rasen zunächst wenig. Der FCA störte gut in der Defensive und war insbesondere auf Ergebnissicherung aus. Eine Schlüsselszene spielte sich dann in der 66. Minute ab. Gästespieler Garwardt wurde nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot in die Kabine geschickt. Mit der "zweiten Luft" und dem Mut der Verzweifelung drehten die Schwalmstädter in Unterzahl nun noch einmal richtig auf. Es ergaben sich jetzt einige bedrohliche Situationen im Arheilger Strafraum. Den kleinen Durchhänger der Darmstädter, bei denen kurzzeitig etwas die Ordnung verloren ging, konnte der 1. FC aber nicht für sich nutzen. Zweimal musste Torwart Marco Reichel dabei sein ganzes Können aufbieten, um seiner Truppe die Führung zu erhalten. Es war allerdings nur ein kurzes Strohfeuer der Nordhessen. Die Weiß-Blauen fanden schnell wieder in die Gänge und hatten in den letzten zwanzig Minuten ihre beste Phase. Tempo und Druck stimmten jetzt und es ergaben sich Tormöglichkeiten im Minutentrakt. André Hunsicker war es vorbehalten, mit dem 3:1 alles klar zu machen (89.). Unter dem Strich ein nicht unverdienter Sieg.
Nach dem Aufstieg von der Gruppen- in die Verbandsliga und dem "Durchmarsch" in die Hessenliga ist der Klassenerhalt besonders hoch einzuordnen. Erfolgscoach Richard Hasa war die nervliche Belastung dieses Spiels besonders anzumerken. Nach dem Schlusspfiff brachen dann jedoch bei allen Beteiligten die Dämme.
Gegen Schwalmstadt spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Nils Kluin, Krisztian Müller, Kevin Klöber, Mohammed Hosseini (75. Thorsten Helfmann), Christian Remmers, Blerton Muca, André Hunsicker, Varol Akgöz (88. Marius Repp), Ricardo Zocco (75. Dennis Weiland).
 
Vorschau: Am kommenden Samstag (21.05., 15 Uhr) steht das vorletzte Punktspiel auf dem Programm. Dem FCA steht dann eine lange Fahrt ins Kasseler Land zum OSC Vellmar bevor. Die Nordhessen befinden sich mit dem siebten Platz im "Niemandsland" der Tabelle. Beide Teams können also befreit aufspielen.
Quelle: Karlheinz Kluin (16.05.2011)
 
FCA erhält seine Bestätigung
  Darmstädter machen mit dem 3:1 gegen Schwalmstadt den Klassenerhalt perfekt - Hasa: "Das ist höher einzuschätzen als der Aufstieg" - Akgöz, Zocco und Hunsiker treffen
 
Da haben sie ihren Trainer aber ganz schön auf die Folter gespannt. Umso gelöster war Richard Hasa, als endlich der Schlusspfiff ertönte. 3:1 hatte der FCA Darmstadt nach einem harten Stück Arbeit gegen den 1. FC Schwalmstadt gewonnen. Ein Sieg, mit dem die Südhessen den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga perfekt machten. Ein Erfolg wiederum, der höher einzuschätzen ist, als der Aufstieg in Hessens höchste Klasse als solches.
So war es dann auch auf der Rückseite der T-Shirts zu lesen, die sich die Darmstädter nach der Partie überstreiften. Fett stand da "Klassenerhalt", der Aufdruck dominierte dabei die ebenfalls gewürdigten Aufstiege in die Gruppen-, Verbands- und Hessenliga. "Sicher war der Aufstieg toll für uns. Aber, die Liga zu halten, ist höher einzuschätzen. Es war eine Bestätigung für unsere Arbeit", sagte Hasa. Dessen Konterfei war übrigens auf der Front des T-Shirts zu sehen - mit dem Zusatz "Erfolgscoach". Dieser hatte beim letzten Schritt zum Ligaverbleib aber Nerven gelassen.
"Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden würde. Und hätten wir verloren, wären die nächsten Aufgaben noch schwieriger für uns geworden", meinte Hasa sichtlich erleichtert. Eine Niederlage wollte der FCA-Trainer daher auf jeden Fall verhindern. Es ging ihm nicht darum, schön zu spielen. "Sondern nur ergebnisorientiert." Bis diese Forderung aber umgesetzt wurde, dauerte es. Denn erst waren die Gäste am Zug, die nach der Niederlage aber bestenfalls noch den Abstiegsrelegationsrang erreichen können.
Dominik Pretz schoss Schwalmstadt in Führung (25.), die aber nur kurz hielt. Denn Varol Akgöz (31.) gelang wenig später der Ausgleich der Gastgeber. Als Ricardo Zocco (39.) zum 2:1 traf, deutete sich an, dass die Südhessen auf gutem Weg sind. Allerdings musste Torwart Marco Reichel mehrfach glänzen, um den Gastgebern den Vorsprung zu erhalten. Schließlich war es André Hunsiker, der mit dem 3:1 (89.) letzte Zweifel beseitigte. Kurz darauf durften die Darmstädter erneut jubeln - Klassenerhalt.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (16.05.2011)
 
FCA feiert den Klassenerhalt
  [...] Das Aufsteigerduo Buchonia Flieden (Last Minute - 3:2 gegen Waldgirmes) und der FC Arheilgen (3:1 gegen Schwalmstadt) kicken auch kommende Saison im Oberhaus. Dementsprechend groß war die verdiente Freude über das Happyend im "Königreich" und am Gehmerweg. [...]
 
Durch den vierten Heimsieg in Folge und dem insgesamt siebten Dreier aus den vergangenen neun Matches hat sich der FC Arheilgen auf den zweiten Platz der Rückrundentabelle vorgearbeitet. Diese sensationelle Statistik wurde jetzt mit dem verdienten Profit belohnt: Seit Samstagnachmittag um 16 Uhr 50 steht fest, dass der Neuling auch in der kommenden Saison das hessische Oberhaus mit seiner Präsenz bereichert. Wer eine solche Positivserie an den Tag legt, hat die Vertragsverlängerung auch voll und ganz verdient. Dabei musste die Mannschaft eine Woche nach dem 2:4 in Waldgirmes erst einmal den nächsten Rückschlag hinnehmen. Zunächst konnte Schlussmann Marco Reichel einen Versuch von Tobias Frommann noch bravourös abwehren (5.), aber nach zwanzig Minuten hieß es plötzlich 0:1 und dem pessimistischen Zweifler schwante plötzlich neues Ungemach, als Dominik Pretz für die Gäste ins lange Eck traf. Aber der FCA ließ sich nicht beirren und setzte die Schwälmer immer mehr unter Druck. Varol Akgöz zimmerte nach einer halben Stunde einen fulminanten Hammer aus gut und gerne zwanzig Metern mit Hilfe des Innenpfostens in den Kasten. Nur wenig später fungierte Akgöz diesmal als Vorbereiter. Seine Vorarbeit schloss Ricardo Zocco zur Pausenführung ab. Nach dem Seitenwechsel hatten die Arheilger weitgehend das Geschehen unter Kontrolle und als Robert Garwardt die Ampelkarte erhielt, war der Käse praktisch gegessen. Ein Konter von André Hunsicker (erstes Hessenligator) sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung und den Beginn der Nichtabstiegsfeierlichkeiten am Gehmerweg. Von einer solchen ist der 1. FC Schwalmstadt meilenweit entfernt. Aufgrund der eigenen Pleite und der ausgebliebenen Schützenhilfe der nordhessischen Nachbarn aus Vellmar (1:2 in Würges) und Baunatal (0:2 gegen Hünfeld) ist der Absturz auf die Verbandsligaebene prinzipiell beschlossene Sache. Eine Rückstufungsvermeidung kann nur noch ein sportliches "Wunder" bewirken. Ein solches hat der FCA nicht mehr nötig. Dank der überragenden zweiten Halbserie ist der Klassenerhalt zwei Spiele vor dem Rundenkehraus völlig gerechtfertigt in trockenen Tüchern.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (15.05.2011)
 
Die Darmstädter wollen nachziehen (Vorschau)
  Nachdem Urberach sicher ist, streben FCA und Rot-Weiß den letzten Schritt zum Klassenerhalt an
 
Einer ist durch. Die beiden anderen Teams aus Südhessen wollen am Samstag (Anstoß jeweils 15 Uhr) nachziehen. Nachdem Viktoria Urberach den Klassenerhalt sicher hat und gelöst bei Spitzenreiter Bayern Alzenau antreten kann, wollen die Darmstädter Fußball-Hessenligisten FCA und Rot-Weiß zeitgleich den letzten, entscheidenden Schritt zum Ligaverbleib machen. Der FCA Darmstadt setzt dabei im Heimspiel gegen den 1. FC Schwalmstadt auf Sieg, RW Darmstadt hofft bei Eintracht Stadtallendorf mit dem siebten Erfolg in Serie alles klar zu machen.
 
Auf Eventualitäten möchte sich Richard Hasa nicht einlassen. Denn selbst wenn ein Unentschieden oder gar eine Niederlage zum Klassenerhalt reichen könnte - vorausgesetzt Würges, derzeit mit acht Punkten Rückstand auf die Südhessen auf dem Relegationsrang, verliert ebenfalls - der Trainer des FCA will Klarheit. "Wir können den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen und wollen es nicht darauf ankommen lassen. Ein Sieg, und wir sind durch - ohne wenn und aber", unterstrich Hasa. Die Tabelle sieht die Darmstädter jedenfalls im Vorteil, sind sie doch Elfter, während Schwalmstadt auf Rang 16 auf dem ersten Abstiegsplatz steht.
Davon lässt sich Hasa aber nicht blenden. Daran tut er auch gut. Immerhin haben die Oberhessen drei Siege in Folge gefeiert und dadurch neue Hoffnung geschöpft. Der FCA-Coach zog unterdessen einen positiven Aspekt aus der 2:4-Niederlage zuletzt in Waldgirmes. "Vielleicht war das ganz gut. Jetzt wissen wir, woran wir sind. Und jeder muss am Samstag noch einmal alles geben", sagte der Trainer.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (13.05.2011)
 
Marschieren der FCA & RW DA gemeinsam ins gelobte Klassenerhaltsland?
  [...] Der FCA und die Rot-Weißen wollen am Sonnabend im Gleichklang die Ziellinie vorzeitig überschreiten und ihren - für die kommende Saison gültigen - neuen Hessenligakontrakt unterzeichnen.
 
FCA möchte gegen das Kellerkind von der Schwalm den Sack zuschnüren
 
Sowohl am Gehmerweg als auch im Waldsportpark steht das Happyend unmittelbar bevor. Der FC Arheilgen benötigt dank der guten Tordifferenz noch ein winzigkleines Pünktchen zum Ligaverbleib und dieser soll im Heimmatch gegen den Ranglistenvorletzten 1. FC Schwalmstadt her. Doch das in der Rückrunde so erfolgreiche Team von Richard Hasa darf den anreisenden Gast nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor einigen Wochen nach einer Talfahrt von siebzehn sieglosen Spielen bereits prinzipiell abgeschrieben, setzen die Schwälmer seitdem auf die Risikokarte "Alles oder Nichts" und haben nach vier "Dreiern" aus den letzten fünf Spielen noch einmal Blut geleckt. Der Relegationsplatz ist plötzlich nur noch zwei Punkte entfernt. Deshalb werden die Ziegenhainer auch am Gehmerweg die Möglichkeit suchen, um das praktisch Unmögliche doch noch möglich zu gestalten. Der FCA ist also gewarnt, den 1. FC nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber die Mannschaft sollte inzwischen gefestigt genug sein, auch diese Bewährungsprobe zu meistern. Schon ein Unentschieden reicht für den Startschuss einer Nichtabstiegsfeier. Dann wäre die Hessenligacomebacksaison, die aufgrund von neun sieglosen Matches so unglücklich begann, mit der verdienten Ernte berieselt.
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (11.05.2011)
 
FCA schiebt Klassenerhalt hinaus
  4:2-Niederlage beim SC Waldgirmes
 
Nach Darstellung in der Lahn-Dill-Presse wurde die Partie zwischen dem Tabellendritten SC Waldgirmes und dem Tabellenzehnten FCA Darmstadt als "absolutes Spitzenspiel" der Hessenliga dargestellt. Denn schaut man sich die Rückrundentabelle an, fällt auf, dass die Südhessen mit 24 Punkten aus 13 Partien als Rückrundendritter nicht weit entfernt vom mit 29 Punkten besten Team der Rückrunde, dem SC Waldgirmes, liegen. Mit dem Schlusspfiff der Begegnung waren die Verhältnisse jedoch wieder gerade gerückt. Der 4:2-Heimsieg der Mittelhessen brachte sie wieder ein Stück näher an die Meisterschaft heran. Die Arheilger dagegen konnten den Schub der letzten Erfolge nicht mitnehmen und so vorzeitig den sicheren Klassenerhalt perfekt machen. Drei Spieltage vor Ende der Saison haben sie jedoch weiter acht Punkte Vorsprung auf den RSV Würges, der derzeit den Relegationsplatz einnimmt. Auch Würges verlor sein Punktspiel gegen den SC Schwalmstadt.
Die Gastgeber waren bei sommerlichen Temperaturen das bessere Team. Sie waren in allen Mannschaftsteilen gut organisiert, was man von den Gästen nicht behaupten konnte. Nach 34 Minuten war das Spiel mit dem 3:0 für die Heimmannschaft praktisch entschieden. Denn nicht nur nach Toren, auch im spielerischen Bereich lagen sie deutlich vorne. Ein wesentlicher Beitrag für diese frühzeitige Entscheidung lieferte die FCA-Defensive. Dass ausgerechnet in dieser wichtigen Begegnung die bisher so gut funktionierende und eingespielte Abwehrformation ohne Not umgestellt wurde, war unerklärlich und brachte in keinster Weise den gewünschten Erfolg. Nur als Hinweis: Die Arheilger stellten vor dem Spiel mit 42 Gegentreffern hinter RW Darmstadt (39) und Tabellenführer Bayer Alzenau (32) die drittbeste Abwehr der Liga. Bei den letzten drei Siegen gab es nur ein Gegentor. War es noch ein zweifelhafter Strafstoß, der in der 19. Minute zum 1:0 für die Platzherren führte, wurde die FCA-Hintermannschaft beim 2:0 (33.) und 3:0 (34.) regelrecht vorgeführt. Waldgirmes nutzte die Abstimmungsprobleme und das nur zaghafte Eingreifen der Darmstädter Hintermannschaft eiskalt aus. Eine Szene brachte das ganze Spielverhalten der Arheilger auf den Punkt. Aus einem abgewehrten 25-Meter-Freistoß von Blerton Muca ergab sich eine Chance auf der anderen Seite für Waldgirmes, die blitzschnell auf Angriff umschalteten. Ihr Spieler scheiterte freistehend an FCA-Torhüter Marco Reichel. Auch im Mittelfeld fehlte es an der nötigen Aufteilung und Zuordnung. Auf Seiten der Arheilger gab es in der ersten Halbzeit nur eine Chance. Thorsten Helfmann köpfte den guten Flankenball von Varol Akgöz genau auf den SC-Torwart. Die Gastgeber hatten noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen. Ein Schuss von ihnen landete auf dem Tornetz und einige Male konnte sich Keeper Marco Reichel auszeichnen. Er war an allen Gegentreffern machtlos.
Kurz nach Wiederanpfiff kam etwas Hoffnung auf, als Thorsten Helfmann nach Flanke von Marius Repp zur Resultatsverkürzung einköpfte (53.). Ein paar Minuten später war der alte Torabstand wieder hergestellt. Ein SC-Akteur "kurvte" ungehindert durch den FCA-Strafraum, legte den Ball quer, und sein Mitspieler brauchte nur noch einzuschieben (64.). Die Gastgeber waren sich jetzt anscheinend zu sicher und wurden etwas nachlässig. Als der Ball zu lässig zum eigenen Torwart zurückgespielt wurde, war Thorsten Helfmann zur Stelle und traf ins leere Tor zum 4:2 (66.). Der FCA gestaltete die Partie jetzt etwas ausgeglichener, ohne sich jedoch weitere zwingende Torchancen zu erarbeiten. Ein Kopfball von Krisztian Müller griff sich der SC-Schlussmann gerade noch auf der Linie (82.). Einige wollten den Ball hinter der Linie gesehen haben, was Schieds- uns Linienrichter jedoch verneinten. Die besseren Möglichkeiten hatten nach wie vor die Lahnauer. Dem guten Marco Reichel und der nun aufkommenden eigenen Unkonzentriertheit der SC-Spieler ist es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Es war nicht der Tag des FCA. Nur mit einer optimalen Leistung, wie sie die Mannschaft schon des Öfteren gezeigt hat, wäre gegen das Spitzenteam von Waldgirmes etwas auszurichten gewesen. Hierzu besteht schon am kommenden Samstag (14.05.) gegen den FC Schwalmstadt die Möglichkeit. Die Schwalmstädter belegen derzeit den ersten Abstiegsrang. In den letzten Spielen haben sie gute Ergebnisse erzielt und somit noch die Möglichkeit, den Relegationsplatz zu erreichen. Sie befinden sich also im Aufwind und der FCA muss noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den letzten Punkt für den Klassenerhalt zu holen. Anstoß am Gehmerweg ist um 15:00 Uhr. Gegen Waldgirmes spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Marius Repp, Krisztian Müller, Kevin Klöber (62. Mohammed Hosseini), Christian Remmers (73. Waldemar Burbach), Thorsten Helfmann, Blerton Muca, André Hunsicker, Varol Akgöz, Ricardo Zocco (46. Dennis Weiland).
Quelle: Karlheinz Kluin (09.05.2011)
 
FCA kann das 2:4 verkraften
  Verloren. Doch Richard Hasa konnte das 2:4 (0:3) beim Tabellenzweiten SC Waldgirmes verkraften und der Niederlage Positives abgewinnen. Zum einen hat der FCA Darmstadt im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga drei Spieltage vor Saisonende weiter acht Punkte Vorsprung auf den RSV Würges (33), der den Relegationsrang belegt. Zum anderen hatte das Team des Darmstädter Trainers trotz des deutlichen Rückstandes nie aufgesteckt. "Nein, wir haben nie aufgegeben und bis zum Schluss alles versucht", meinte Hasa. Doch letztlich war die derzeit beste Mannschaft der Liga zu stark für die Südhessen.
 
Dabei hatte es in Waldgirmes, das keine Lizenz für die Regionalliga beantragt hat, ordentlich für den FCA begonnen. So hatte Thorsten Helfmann eine gute Chance zur Führung. Doch ein Foulelfmeter (Leif Morris Langholz/19.) und ein Doppelschlag durch Langholz und Dennis Weinecker (33./34.) ließen die Gäste entscheidend ins Hintertreffen geraten. "Man hat gesehen, warum Waldgirmes so weit oben steht", sagte Hasa. Seine Mannschaft schlug durch Helfmann (53.) zwar zurück. Das 4:1 abermals durch Langholz (64.) machte dann aber die FCA-Hoffnungen zunichte - selbst wenn Helfmann (66.) erneut verkürzte. Lange wollte sich Hasa mit der Niederlage nicht aufhalten. Er blickte bereits nach vorne: "Wir haben es weiter selbst in der Hand, alles klar zu machen."
Unterdessen vermeldet der FCA bereits die erste Personalie für die kommende Saison: Torwart Elvir Smajlovic kommt von Bayern Alzenau und ersetzt Marco Reichel, der aufhört.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (09.05.2011)
 
Urberach am Ziel - RW Darmstadt und FC Arheilgen stehen kurz davor
  [...] Auch der FC Arheilgen kann den Sekt kaltstellen. Zwar wurde der Neuling bei der stärksten Rückrundenmannschaft SC Waldgirmes gestoppt (2:4), doch der Vorsprung hat sich nicht reduziert. Ein Sieg fehlt noch zur definitiven Rettung.
[...] Das 2:4 in den Lahnauen war für den FC Arheilgen kein Beinbruch. Schließlich trat man bei der zur Zeit stärksten Hessenligaauswahl an. In der Tat wurde der SC Waldgirmes diesem Ruf vor allem in der ersten Halbzeit gerecht, als die Gastgeber eine meisterwürdige Vorstellung ablieferten. Mit den drei Gegentreffern durch den Doppelschlag von Goalgetter Leif Langholz (darunter ein Foulelfmeter, nachdem Kevin Klöber bei einer verunglückten Rettungstat Steffen Schmitt im Gesicht traf) sowie Dennis Weinecker war der Aufsteiger noch gut bedient. Im zweiten Abschnitt bewies der FCA, dass man sich als bis dato drittbeste Rückrundenelf nicht "abschlachten" lassen wollte. Thorsten Helfmann erzielte gegen die nun Konzentrationsmängel an den sonnigen Nachmittag legende Abwehr der Mittelhessen zwei Tore. Spannung kam dennoch nicht mehr auf, weil Langholz zwischen den beiden Anschlüssen sein drittes Goal bejubeln durfte. Der FCA kann sich nach dem vorübergehenden Ende der Erfolgsserie (sechs Siege aus den letzten acht Spielen hört sich immer noch verdammt gut an) damit trösten, nicht jede Woche auf eine Mannschaft des Kalibers SC Waldgirmes zu treffen. Die Lahnauer besitzen jetzt sogar noch gute Chancen, zum zweitenmal nach 2009 die Hessenligameisterschaft zu erringen (nur noch zwei Punkte hinter dem Platz an der Sonne). In diesem Falle würde sich das Kuriosum wiederholen, dass Bayern Alzenau wie vor zwei Jahren nicht als Champion in die Regionalliga aufrückt (damals und heute verzichtet der SCW aus wirtschaftlichen Gründen auf sein Aufstiegsrecht). Das interessiert den FCA allerdings nur am Rande. Dank dem Schwälmer Erfolg gegen Würges blieb der Vorsprung auf den Relegationsplatz unter Berücksichtigung des Zweipunkteabzugs bei acht Zählern stehen. Diese beruhigende Tatsache bedeutet bei noch drei verbleibenden Begegnungen, dass nach Adam Riese noch ein "Dreier" zum definitiven Ligaverbleib fehlt - und der soll vor den eigenen Fans am nächsten Samstag gegen den 1. FC Schwalmstadt am Gehmerweg eingefahren werden.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (08.05.2011)
 
Es gilt, weitere Zweifel auszuräumen (Vorschau)
  FCA im "Rückrunden-Spitzenspiel"
 
[...] Auf gutem Weg ist auch der FCA Darmstadt, der [...] mit dem Spiel beim Tabellendritten SC Waldgirmes aber eine schwierige Aufgabe zu lösen hat. [...]
Was für ein Vergleich. Mit Waldgirmes (29 Punkte) und dem FCA (24) stehen sich die beste und die drittbeste Mannschaft der Rückrunde gegenüber. Ein Spitzenspiel quasi. Doch für die Darmstädter heißt es auch beim Tabellendritten, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. "Wir sind fast durch. Daher werden wir jetzt nicht nachlassen und versuchen, auch in Waldgirmes etwas mitzunehmen", sagte FCA-Trainer Richard Hasa und fügte an: "Es gibt gegen jeden einen Schlüssel zum Erfolg." Dabei müssen die Südhessen aber auf Routinier Alexander Stenzel verzichten, der sich eine Schienbeinkopf-Fraktur zugezogen hat.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (06.05.2011)
 
Punktet der FCA auch in den Lahnauen? (Vorschau)
  Erster SC Waldgirmes, Dritter FCA Darmstadt, Vierter RW Darmstadt, Siebzehnter Eintracht Wetzlar: So sieht unter Berücksichtigung des Darmstädter Aufsteigertandems und seiner bevorstehenden Gegner die momentane Tabelle aus, allerdings auf die Rückrunde spezifiziert. Dennoch macht dieser Blick über den Tellerrand deutlich, warum die Kicker aus Arheilgen und der Heimstättensiedlung auf dem besten Wege sind, den Klassenerhalt zu realisieren. Am komplett am Samstag auf dem Programm fixierten viertletzten Spieltag macht die Sicht auf das Ranking der zweiten Halbserie aber auch die unterschiedliche Aufgabenschwere vor dem Vergleich mit den nächsten Herausforderern deutlich. [...]
 
Nummer Drei der Rückrunde fährt nach Mittelhessen zur Nummer Eins
 
Auch der nördliche Lokalrivale [von RM Darmstadt] vom Gehmerweg strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Lediglich eine kassierte Niederlage katapultierte das Arheilger Team zu einer 1-A-Adresse im laufenden Jahr. Ungeachtet des Zweipunkteabzugs (real verfügt der FCA über 41 Zähler) sollte der Elf von Richard Hasa nichts mehr passieren. Aber noch ist der Sekt nur kaltgestellt und die Flaschen dürfen noch nicht geköpft werden. Falls Würges in Schwalmstadt gewinnt und man selbst beim SC Waldgirmes leer ausgeht, reduziert sich das Guthaben vor der dreiteiligen Zieletappe auf fünf Punkte. Auf der anderen Seite könnte der FCA im Falle einer für ihn optimalen Ergebniskette schon am Samstagabend in den rettenden Hafen einfahren. Ob allerdings eine hierfür benötigte fette Beute beim SC Waldgirmes möglich ist, scheint zumindest fraglich. Der Hessenligameister von 2009 ist seit der Winterpause das dominante Oberhausteam. Aber bange machen gilt nicht: Der FCA hat als Gast von favorisierten Vereinen des öfteren seine Auswärtsstärke unter Beweis gestellt.
 
Den vollständigen Vorschaubericht mit Anmerkungen zu möglichen Aufstiegs- und Abstiegskostellationen gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (04.05.2011)
 
FCA mit Sieg gegen VfB Marburg
  Helfmann und Hosseini treffen beim 2:0-Erfolg
 
Auch gegen den VFB Marburg gab sich der FCA keine Blöße, spielte 90 Minuten überlegen und siegte hochverdient mit 2:0. Für die Mannschaft aus Mittelhessen, die den letzten Tabellenplatz belegt und als erster Absteiger aus der Hessenliga feststeht, ging es praktisch um nichts mehr. Sie gaben am Gehmerweg eine schwache Vorstellung ab. Es wurde insgesamt keine interessante Partie. Nach 35 Minuten stand das Endergebnis nach Toren von Thorsten Helfmann und Mohammed Hosseini bereits fest. Mit der einzigen nennenswerten Chance der gesamten Partie trafen die Gäste in der achten Spielminute nach einem Freistoß das rechte Lattenkreuz. Dieser Warnschuss war für den FCA ein "Wachrüttler". Es spielte danach nur noch die Heimmannschaft, im Abschluss war sie über die gesamte Distanz jedoch nicht so zielstrebig. Im Mittelfeld klar spielbestimmend ergab sich für die Arheilger fortan eine ganze Reihe guter Chancen. Die ersten beiden davon vergab Thorsten Helfmann, der nach jeweils gutem Anspiel am gegnerischen Torwart scheiterte (10., 13.). Bei seiner dritten Möglichkeit machte es der FCA Stürmer besser. Einen feinen Pass von Christian Remmers verlängerte Mohammed Hosseini mit der Hacke weiter auf Varol Akgäz. Dessen als Direktschuss gedachter Abschluss verlängerte Thorsten Helfmann mit dem Kopf unhaltbar zum 1:0 (19.). Kurz darauf hatte der Torschütze Pech, als sein Kopfballaufsetzer knapp über die Latte sprang (23.). Blerton Mucas Freistoß blieb in der 25. Minute in der Mauer "hängen", und nachdem sich Varol Akgöz rechts gut durchgetankt hatte, verpasste Mohammed Hosseini dessen Flanke nur knapp (27.). Das überfällige 2:0 blieb dann "Oldie" Mohammed Hosseini vorbehalten, der einen Patzer von VfB-Schlussmann Sebastian Wack ausnutzte. Beim Versuch einen weiten Ball außerhalb des Strafraums weg zu köpfen, unterlief der Gästekeeper die Kugel und "Mo" nahm das Geschenk dankend an (35.). Auch nach dem zweiten Treffer war von Marburg kaum etwas zu sehen. Sie kamen zwar sporadisch in die Nähe des Arheilger Strafraums, brachten die Hintermannschaft jedoch kein einziges Mal in Bedrängnis. FCA-Torwart Marco Reichel verbrachte einen ruhigen Nachmittag. In der zweiten Halbzeit riegelten sich die Gäste dann vollständig hinten ein. Die Heimmannschaft spielte weiterhin gefällig nach vorne, es fehlte aber letztendlich an der nötigen Power, um die vielbeinige Marburger Defensive ein weiteres Mal zu überwinden. Dennoch sprangen weitere Gelegenheiten heraus. Die besten davon hatten Ricardo Zocco, der freistehend zu eigensinnig abschloss, als zum besser postierten Nebenmann zu spielen und Thorsten Helfmann, der nach einer guten Flanke von Varol Akgöz den Ball direkt aus der Luft knapp über das Gehäuse setzte. Der FCA war über die gesamte zweite Halbzeit am Drücker, verstand es aber nicht mehr, weitere Tore herauszuspielen. Somit blieb es in der einseitigen Begegnung beim verdienten und nie gefährdeten 2:0-Sieg.
Durch diesen Erfolg kletterten die Arheilger in der Tabelle auf den 10. Platz. Vom Relegationsplatz 13, den derzeit der RSV Würges einnimmt, trennen sie acht Punkte. Dabei sind bereits die zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen. Bei noch vier ausstehenden Partien benötigt der FCA also noch einige Zähler zum sicheren Klassenerhalt.
Gegen VFB Marburg spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Marius Repp (65. Nils Kluin), Krisztian Müller, Mohammed Hosseini (55. Kevin Klöber), Christian Remmers, Thorsten Helfmann, Blerton Muca, André Hunsicker, Varol Akgöz, Ricardo Zocco (64. Waldemar Burbach).
 
Vorschau: Am kommenden Samstag (7.5.) geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Waldgirmes. Der Tabellendritte aus dem Wetzlarer Stadtteil ist eines der beständigsten und spielstärksten Teams der Hessenliga. Mit nur fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Alzenau haben sie noch berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft. Dass der FCA bei spielstarken Spitzenmannschaften allerdings mithalten kann, hat er schon des Öfteren bewiesen. Spielbeginn in Waldgirmes ist um 15:00 Uhr.
Quelle: Karlheinz Kluin (02.05.2011)
 
Drei Punkte, nur das zählt für den FCA
  Darmstädter machen mit dem 2:0 gegen den VfB Marburg den nächsten Schritt hin zum Klassenerhalt
 
Zivojin Juskic redete gar nicht lange um den heißen Brei herum. "Natürlich können wir besser spielen. Aber es haben heute einfach nur die drei Punkte gezählt. Und die haben wir", sagte der Teammanager des FCA Darmstadt nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg über den VfB Marburg. Damit lag Juskic vollkommen richtig, schließlich war gegen den Tabellenletzten der Fußball-Hessenliga wahrlich kein Schönheitspreis zu gewinnen. Vielmehr ging es den Darmstädtern darum, den nächsten Schritt hin zum Klassenerhalt zu machen - was gelang.
Mit 41 Punkten - eigentlich hat der FCA sogar 43 Zähler, er bekommt aber zwei wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen - sind die Südhessen nun Tabellenzehnter. Aber noch viel wichtiger ist, dass der Vorsprung auf den Relegationsrang (Würges/33) am Samstag sogar auf acht Punkte anwuchs. Juskic konnte daher mit Genugtuung feststellen: "Wir sind auf besten Weg, bald alles klar zu machen."
Das hatten die Darmstädter gegen schwache Marburger bereits vor der Pause getan. Auch dank eines Warnschusses: Ein Freistoß der Gäste (7.) landete an der Latte. "Da hatten wir sicherlich Glück. Das war aber auch ein Signal für uns", meinte der Teammanager. Zumindest waren die Gastgeber danach Herr des Geschehens. Und die Treffer fielen zwangsläufig - wenn auch kurios.
Beim 1:0 hatte ein verunglückter Schuss von Varol Akgöz seinen Teamkameraden Thorsten Helfmann am Kopf getroffen, der den Ball mehr zufällig ins Tor "köpfte". Vor dem 2:0 hatte sich Marburgs Torwart Sebastian Wack vollkommen verschätzt: Beim Versuch, den Ball außerhalb des Strafraumes wegzuköpfen, sprang dieser über den VfB-Keeper hinweg – Mohammad Hosseini hatte keine Mühe einzuschießen (33.). Damit war die Sache frühzeitig erledigt. Denn Marburg konnte nicht mehr – was der FCA merkte und entsprechend locker ließ.
Dennoch sprangen durch Akgöz (56.), Ricardo Zocco (62.) und Helfmann (69.) weiterhin beste Chancen heraus. Dass daraus aber keine Treffer resultierten, konnte Zivojin Juskic verschmerzen. Denn gleich, ob 2:0, 3:0 oder gar 5:0 – der FCA hatte seine drei Punkte sicher. Und nur das zählte.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (02.05.2011)
 
Seriensieger aus DA machen erneut fette Beute
  Die beiden Darmstädter Neulinge kommen einem langsam unheimlich daher: Unbeirrt sacken die Rot-Weißen aus der Heimstättensiedlung und der FC Arheilgen Woche für Woche einen "Dreier" nach dem anderen ein und belegen in der inoffiziellen Rückrundentabelle die Positionen Drei und Vier. Aber auch im realen Klassement ist der Ligaverbleib wieder einige Felsbrocken nähergerückt. Der FCA hielt dem Favoritendruck stand und verurteilte den VfB Marburg durch den 2:0-Erfolg am Gehmerweg schon jetzt zum Abstieg, während die Roten in Fernwald mit dem gleichen Resultat triumphierten und auf die zwölfte Stufe kletterten (beste Platzierung seit dem achten Spieltag und erstmals in diesem Jahr über einen Dreipunktepuffer plus die bessere Tordifferenz auf den Relegationsrang verfügend). [...]
 
Der Sekt kann kaltgestellt werden am Gehmerweg. Nach dem dritten Sieg in Serie und nur einer Niederlage aus den letzten neun Begegnungen steht der FC Arheilgen kurz vor dem Überqueren der Ziellinie. Theoretisch könnten schon am nächsten Samstag die Korken knallen, falls der Neuling im Duell zwischen zwei der drei stärksten Rückrundenmannschaften auch beim SC Waldgirmes triumphiert und gleichzeitig der RSV Würges in Schwalmstadt nicht gewinnt. Wie sich ein Abstieg anfühlt, erlebten die wenigen Zuschauer am Samstagnachmittag dennoch: Der Absturz der Marburger Schimmelreiter wurde besiegelt, die jetzt eine vierwöchige Abschiedstournee von der Hessenliga und dann einen Neuanfang in der Gruppenliga Mitte vor der Brust haben. Die stark ersatzgeschwächten Gäste (selbst Trainer Mirko Gut saß als Alternative auf der Auswechselbank) erschreckten die Gastgeber zu Beginn, als Christoph Weidenhausen einen Freistoß auf die Torlatte schlenzte. Doch danach nahm der FCA die Favoritenbürde an und schoss noch vor dem Seitenwechsel die befreienden Goals. Über die Stationen Christian Remmers, Mohammed Hosseini und Ricardo Zocco landete der Ball bei Thorsten Helfmann, der aus fünf Metern zur Stelle war. Und als sich wenig später VfB-Keeper Sebastian Wack (stand nach abgesessener Rotsperre wieder zwischen den Pfosten) verschätzte, hieß der Profiteur Hosseini. Damit war der Vergleich schon vor dem Pausengong entschieden. In der zweiten Hälfte kontrollierten die Arheilger das Geschehen und gerieten nicht mehr in Gefahr. Weitere mögliche Treffer wurden allerdings liegen gelassen. Das juckte aber beim Abpfiff niemanden mehr: Im Darmstädter Norden rüstet man sich zur Nichtabstiegsfeier.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (31.04.2011)
 
Es darf kein Ausruhen geben (Vorschau)
  [...] Die Rollen sind klar verteilt. Doch wie der FCA damit umgehen wird, ist offen. Denn erstmals seit Wochen gehen die Darmstädter als Favorit in eine Partie, treffen sie doch auf den abgeschlagenen Tabellenletzten und designierten Absteiger aus Marburg. "Wir müssen schauen, wie wir damit umgehen. Aber ich werde sichergehen, dass wir Marburg nicht unterschätzen", sagte Richard Hasa
Der FCA-Trainer ist sich sicher, dass seine Spieler mit dem ungewohnten Druck erfolgreich umgehen werden. Schließlich steht viel auf dem Spiel. "Das ist eine ganz wichtige Partie, die wir gewinnen müssen", erklärte Hasa.
Gelingt ein Sieg, hätten die Südhessen einen gewaltigen Schritt hin zum Klassenerhalt gemacht. Das Konto würde auf 43 Punkte wachsen, wenngleich zwei Zähler wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls wieder verloren gehen. "Aber mit 41 Punkten wären wir auch schon auf sehr gutem Weg."
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (29.04.2011)
 
Sechs "Osterpunkte" für den FCA
  Auswärtssiege in Wetzlar und Flieden
 
Am Gründonnerstag und Ostermontag standen in der Fußball-Hessenliga die Nachholspiele in Wetzlar und Flieden auf dem Programm. Dabei konnte der FCA zwei Siege einfahren und seine Situation im Kampf um den Klassenerhalt weiter verbessern. Beim Tabellensechsten Eintracht Wetzlar dauerte es eine Viertelstunde, bis das Team von Trainer Richard Hasa richtig in Fahrt kam. In den Anfangsminuten ließen die Gastgeber den Ball besser in den eigenen Reihen laufen und hatte in der 13. Minute auch die erste klare Chance. Bei einem gut vorgetragenen Angriff über die linke Seite wurde ihr Stürmer wunderbar frei gespielt, scheiterte jedoch am schnell reagierenden FCA-Torwart Marco Reichel. Danach fanden die Arheilger langsam zu ihrem Spiel und wurden immer dominanter. Aus einer dicht gestaffelten Defensive wurde immer wieder blitzschnell auf gefährliche Angriffe umgeschaltet. So tauchte Thorsten Helfmann plötzlich alleine vor dem Eintracht-Keeper auf und brachte den Ball nicht unter Kontrolle (18.). Kurz darauf war es wieder der Darmstädter Angreifer, der nach einem langen Pass die Kugel über Wetzlars Schlussmann, aber auch neben das Tor bugsierte (20.). Eine weitere Gelegenheit vergab Marius Repp, dessen Kopfballaufsetzer über das Gehäuse sprang (22.). Es ergaben sich Möglichkeiten im Minutentrakt, und in der 24. Minute gelang Ricardo Zocco die überfällige Führung. Der stark spielende Varol Akgöz setzte sich auf rechts gegen zwei Gegenspieler durch und bei seiner gut getimten Flanke hatte Zocco keine Mühe, den Ball über die Linie zu befördern. Bei zwei weiteren guten Gelegenheiten stand wieder der an diesem Abend glücklose Thorsten Helfmann im Mittelpunkt. Zunächst köpfte er den Ball völlig freistehend aus fünf Metern übers Tor (30.), dann brachte er das Spielgerät in aussichtsreicher Position mit dem Fuß nicht im Netzt unter (38.). Vorlagengeber war jeweils nach schönen Kombinationen Varol Akgöz. Bereits zur Halbzeit hätten die Gäste deutlich höher führen müssen. Das Vorentscheidende 2:0 fiel dann aber sieben Minuten nach Wiederanpfiff. Zunächst setzte Blerton Muca den Ball nach einem Faul an Mohammed Hosseini in die Mauer (48.). Als kurz darauf Ricardo Zocco an der Strafraumgrenze gefoult wurde, machte er es besser. Schlitzohrig zirkelte er das Spielgerät um die Mauer herum ins linke untere Eck. Es war gleichzeitig der siebte Freistoßtreffer des Spezialisten in der laufenden Runde. Die Gastgeber setzten nun alles auf eine Karte und wechselten frische Stürmer ein. Nach einer Ecke wurde es im FCA-Strafraum noch einmal brenzlig, als gleich drei Schussversuche abgewehrt wurden. Ansonsten setzte Wetzlar keine weiteren großartigen Offensiveaktionen. Die Arheilger waren bei Kontern weiterhin die gefährlichere Mannschaft und hatte noch zwei Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung. Der für Ricardo Zocco eingewechselte Dennis Weiland traf nach einer guten Einzelaktion den Ball nicht richtig und verzog knapp (79.). Den letzten Freistoß der Begegnung hämmerte Blerton Muca über das Tor (85.). So blieb es bei dem verdienten und nie gefährdeten Auswärtssieg.
 
Etwas glücklicher dagegen kam der dreifache Punktgewinn gegen Buchonia Flieden zustande. Arheilgen begann gut und ging bereits frühzeitig durch Ricardo Zocco in Führung (11.). Auch danach hatte man die Begegnung gut im Griff. Im Anschluss an eine unnötige Ecke, der Ball wurde zuvor vertändelt, gelang den Gastgebern durch einen 25-Meter-Glücksschuss genau ins Tordreieck der Ausgleich (25.). Buchonias Torwart vereitelte danach einen erneuten Rückstand für seine Elf, als er einen super getretenen Freistoß von Blerton Muca hervorragend aus dem Winkel angelte (37). Mohammed Hosseini und Ricardo Zocco konnten weitere halbwegs gute Möglichkeiten nicht verwerten.
In der zweiten Halbzeit war der FCA überwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt. Flieden beherrschte nun die Partie und machte enorm Druck. Ein Latten- und ein Pfostentreffer waren Ergebnisse ihrer Angriffsbemühungen. Die Gäste kamen nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Bei einem dieser Konter wurde Varol Akgöz elfmeterreif im Strafraum gefoult. Der Pfiff der Schiedsrichterin blieb allerdings aus.
Ein glückliches Händchen hatte FCA-Trainer Richard Hasa mit seinen Einwechselungen. Nach langer Verletzungspause kam Kevin Klöber erstmals wieder zu einem Kurzeinsatz. Und auch Thorsten Helfmann, in Wetzlar noch Pechvogel in der Chancenauswertung, wurde eingewechselt. Fast mit dem Schlusspfiff erlief sich Kevin Klöber einen lang geschlagenen Ball von Blerton Muca, legte quer auf Thorsten Helfmann und dieser setzte den viel umjubelten Schlusspunkt, als er die Kugel zum 2:1-Siegtreffer im Tor unterbrachte (89).
 
In den Partien kamen folgende Spieler zum Einsatz: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Thorsten Helfmann, Krisztian Müller, Nils Kluin, Marius Repp, Ricardo Zocco, André Hunsicker, Christian Remmers, Varol Akgöz, Blerton Muca, Dennis Weiland, Mohammad Hosseini.
 
Vorschau: Am kommenden Samstag (30.04.) spielt der FCA zu Hause gegen den VFB Marburg. Spielbeginn am Gehmerweg ist um 15:00 Uhr.
Quelle: Karlheinz Kluin (25.04.2011)
 
FCA siegt auch im Königreich
  Am Ostermontag brachte die Hessenliga auch den zweiten noch vakanten Nachholspieltag (die offiziell 19. Runde) über die Bühne - mit erneut glänzenden Resultaten für das Darmstadter Duo, das immer kräftiger dem gemeinsamen Klassenerhalt entgegen krault. Die Rot-Weißen feierten gegen den Namensvetter aus Frankfurt im heimischen Waldsportpark den vierten Sieg hintereinander respektive die fünfte ungeschlagene Begegnung in Serie ohne Gegentor (2:0) und durften dadurch dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem RSV Würges (0:3 in Offenbach) jetzt sogar erstmals in diesem Jahr den Abstiegsrelegationsplatz verlassen. Noch besser sieht es für den Lokalrivalen FC Arheilgen aus, der dank dem 2:1-Triumph im Aufsteigerduell bei Buchonia Flieden die Vierzigpunktemarke geknackt hat. Auch wenn vor der Endabrechnung noch zwei Zähler abgezogen werden, nimmt der Ligaverbleib immer deutlichere Konturen an. [...]
 
Trainer Richard Hasa hatte wohl den richtigen Riecher und wechselte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff Thorsten Helfmann für Mohammed Hosseini ein. Dreizehn Minuten später kannte der Jubel im Arheilger Lager keine Grenzen mehr, als der Joker kurz vor dem Kehraus zustach. Nach einem kapitalen Fehler von Fliedens Christian Birkenbach fuhr der FCA einen optimal herausgespielten Konter, den Helfmann aus kurzer Entfernung mit dem Siegtreffer abschloss. Der Erfolg im osthessischen "Königreich" war nach dem 2:0 in Wetzlar das zweite Osterpräsent und katapultierte den Neuling (gemeint sind die Gäste, denn auch die Buchonen sind ja Hessenligaaufsteiger) noch näher zum angestrebten Klassenerhalt. Vierzig stolze Punkte stehen jetzt für die Nummer Fünf der Rückrundentabelle (Lokalrivale Rot-Weiß folgt übrigens dicht dahinter als Sechster) auf dem Konto. Allerdings darf das Damoklesschwert des Zweipunkteabzugs nicht vergessen werden, so dass das reale Guthaben auf den Abstiegsrelegationsplatz "lediglich" fünf Zähler beträgt.
 
Der FCA verdiente sich den Dreier dank einer überlegen geführten ersten Halbzeit, in der Ricardo Zocco (traf kurz zuvor mit einem Freistoß nur das Aluminium) den Ball überlegt an Keeper Jonas Ritzel vorbeischob. Andre Leibold antwortete für Flieden und donnerte die nach einer Ecke abprallende Murmel per Sonntagsschuss am Ostermontag in den Winkel. Mitte der zweiten Halbzeit schloss dann der FCA einen Pakt mit Fortuna, denn innerhalb von zehn Minuten profitierte das Hasa-Team dreimal von der Hilfe des Torgestänges. Pfosten oder Latte verhinderten bei den Versuchen von Peter John (2x) und Alexander Reith einen Arheilger Rückstand. Zwei Minuten nach dem letzten Fliedener Aluminiumtest - gleichbedeutend mit der gleichen Zeitdifferenz bis zum Schlussgong - trat dann Joker Thorsten Helfmann auf den Plan und schoss seine Mannschaft ins Glück. Hingegen geht nach der ersten Niederlage zu Hause nach zuvor sieben ungeschlagenen Heimauftritten die Zitterei für die Hausherren trotz der sommerlichen Temperaturen jetzt wieder richtig los.
  Weitere Berichte des Nachholspieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (25.04.2011)
 
FCA meldet sich zurück
  Darmstadt nach 2:0 in Wetzlar so gut wie noch nie in dieser Saison
 
Das war die richtige Antwort. Keine Woche nach dem unglücklichen 1:2 in Urberach hat der FCA Darmstadt gezeigt, dass ihn im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga so schnell nichts umhaut. Die Südhessen meldeten sich am Donnerstag mit einem 2:0 (1:0) bei Eintracht Wetzlar - dem Tabellensechsten - bei der Konkurrenz im Abstiegskampf zurück. Durch den Erfolg liegen die Darmstädter auf Rang elf, so gut wie noch nie in dieser Saison.
Für Richard Hasa ist dies aber nur eine Momentaufnahme. Für den FCA-Trainer zählt nur, dass sein Team am Ende über dem Strich steht. Zumindest sind die Darmstädter auf gutem Wege, dies zu erreichen. "Es war wichtig, dass wir zurückgeschlagen haben. Gerade wenn die Konkurrenz auch gewinnt", sagte Hasa, der ergänzte: "Mit dem Spiel war ich sehr zufrieden." Denn nur zu Beginn hatte der FCA kritische Szenen zu überstehen. Umso länger die Partie dauerte, umso sicherer wurden die Gäste. Und sie kamen zu Gelegenheiten, von denen Ricardo Zocco (23.) eine zur Führung nutzte. Und hätte Thorsten Helfmann bei zwei Großchancen genauer gezielt, die Partie wäre zur Pause entschieden gewesen. So machte erst Blerton Muca (54.) mit seinem siebten Freistoßtreffer alles klar.
Am Montag (Anstoß 15 Uhr) kann der FCA bei Buchonia Flieden den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Osthessen liegen direkt hinter den Südhessen. "Der Gegner ist sehr unstet. Aber warum sollen wir nicht auch in Flieden punkten - und wir wollen unsere Situation weiter verbessern", sagte Hasa.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (23.04.2011)
 
RW DA und FC Arheilgen basteln weiter erfolgreich am Ligaverbleib
  Den ersten von zwei über die Ostertage anstehenden Nachholspieltage (der zweite folgt am Montag) haben die achtzehn Hessenligisten am Gründonnerstag absolviert. Dabei gewann das Darmstädter Aufsteigerduo im Einklang und sammelte weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Der FC Arheilgen unterstrich einmal mehr seine Auswärtsstärke und triumphierte bei Eintracht Wetzlar 2:0, [...]
 
Der FC Arheilgen hat am Palmdonnerstag die richtige Antwort auf den vorausgegangenen Dämpfer (1:2 in Urberach) gegeben und revanchierte sich im Neulingsvergleich für die im Hinspiel erlittene 1:2-Heimniederlage bei Eintracht Wetzlar mit 2:0. Hinten kompakt stehend ließ die Defensivabteilung von Trainer Richard Hasa nur ganze zwei Tormöglichkeiten im gesamten Matchverlauf zu, die aber beide von Torsteher Marco Reichel in glänzender Manier abgewehrt wurden. Lauffreudig erarbeite sich der FCA ein Übergewicht und setzte gegen die teilweise überfordert wirkende Eintracht seine Nadelstiche. Dabei trat des öfteren Varol Akgöz ins Rampenlicht, der das Spiel seiner Mannschaft immer wieder ankurbelte. So auch beim Führungstreffer, als Akgöz den Wetzlarer Andreas Proske ver- und seinen Teamkameraden Ricardo Zocco für dessen zweites Saisontor einlud. Es folgten weitere nicht konsequent genug abgeschlossene Chancen von Thorsten Helfmann, Akgöz und Zocco, so dass das Pausenresultat den eigentlich favorisierten Hausherren schmeichelte. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel hatten die Arheilger dann die Punkte im Sack. Den Zusammenprall zwischen Kristian Leonhardt und Zocco legte der Schiedsrichter als Foul des Wetzlarers aus und entschied auf Freistoß pro FCA. Und für solche Fälle hat das Team vom Gehmerweg ja einen Spezialisten. Blerton Muca trat an und legte gewohnt trocken den Gastgebern ein dickes Osterei ins Nest. Vollauf verdient entführten die Fußballer aus dem nördlichen Darmstädter Stadtteil alle drei Zähler vom Wetzlarer Dom und verteidigten ihre beruhigende, aber noch nicht in Sicherheit wiegende Distanz auf die Abstiegszone. Am Montag geht es zum drittenmal in Serie auf Reisen. Dann steht in Flieden gegen den buchonischen Tabellennachbarn das nächste Aufsteigerduell auf dem Programm.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (22.04.2011)
 
FCA kann sich nicht absetzen
  2:1-Niederlage bei Viktoria Urberach
 
Der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga geht weiter. Nach fünf Spielen ohne Niederlage hat es den FCA wieder erwischt. Eine überflüssige 2:1-Niederlage musste die Mannschaft von Trainer Richard Hasa im Südhessenderby bei Viktoria Urberach einstecken. Nach einer guten ersten Halbzeit, in der die Arheilger das Spiel klar dominierten und auch im Chancenverhältnis deutliche Vorteile hatten, taten sie im zweiten Abschnitt zu wenig, um einen Dreier einzufahren. Es hatte bereits nach einer Punkteteilung ausgesehen, ehe die Rödermarker kurz vor Spielende durch einen Freistoß den Siegtreffer erzielten.
Die Anfangsviertelstunde hatte es in sich. In der fünften Minute gleich zwei Großchancen für den FCA. Von Ricardo Zocco schön freigespielt, scheiterte Varol Akgöz freistehend am gut reagierenden Viktoria-Schlussmann (5.). Den sich hieraus ergebenden Eckball köpfte Alexander Stenzel haarscharf über das Tor (6.). Drei Minuten später stand es 1:0 für die Gastgeber, die eine Unordnung in der FCA-Hintermannschaft ausnutzten. Ljubisa Gavric hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz zu vollenden. Die Gäste spielten auch nach dem Rückstand weiter munter nach vorne. Bei zwei Freistößen von Blerton Muca fehlte die Präzision, um die gut postierte Mauer der Heimmannschaft zu überwinden. Bei einem weiteren Freistoß legte sich kurz darauf Alexander Stenzel den Ball auf der linken Außenseite zurecht. Sein scharf getretener Schuss führte direkt ins lange obere Eck zum 1:1 Ausgleich (15.). Auch danach erspielten sich die Arheilger weitere gute Möglichkeiten. Der Torschütze traf wenig später mit einem Kopfball nur den Innenpfosten (18.) und auch Varol Akgöz wurde zweimal schön eingesetzt, zielte jeweils aus 18 Metern knapp neben das Tor (23./27.). Nach einem wunderbaren Pass von Akgöz lief dann Thorsten Helfmann auf das Tor zu, drehte sich gut um einen Gegenspieler und verzog knapp (39.). Die Gastgeber waren bei hohen Bällen gefährlich. So bei Eckbällen, als ihre langen Spieler auf die Kugel lauerten und zweimal übers Gehäuse köpften. Der FCA spielte in der ersten Hälfte gefälliger, beherrschte weitgehend den Gegner, ließ jedoch beste Chancen liegen.
Die zweite Halbzeit begann mit einem 25-Meterfreistoß von Blerton Muca über den Kasten (47.). Ein gut vorgetragener Angriff über links passte Varol Akgöz ins Leere (52.). Ab der 65. Minute kam dann kein rechter Spielfluss auf Arheilger Seite mehr zustande. Konzentration und Präzision ließen deutlich nach. Urberach setzte jetzt auch mehr Härte ein. Am schlimmsten traf es Mittelfeldspieler Alexander Stenzel, der verletzt ausscheiden musste. Man zog sich jetzt immer weiter zurück. Viktoria Urberach tat nun mehr für die Offensive und war zielstrebiger. Sie waren dichter an der Führung. Ihre Möglichkeiten resultierten aber weiterhin fast nur aus hohen Bällen. Diese waren dann aber eine sichere Beute des guten FCA-Torhüters Marco Reichel, der ansonsten kaum gefordert war. Die Gäste sorgten kaum noch für Torgefahr. Es fehlte der unbedingte Siegeswille. Fünf Minuten vor Spielende, als sich die Zuschauer schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, verwandelte Urberachs Spielführer Naser Selmanaj mit tatkräftiger Unterstützung der löchrigen Mauer einen Freistoß zum 2:1-Sieg.
Aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten wäre ein Remis sicherlich gerechter gewesen. Der FCA tat im zweiten Abschnitt jedoch zu wenig und wurde daher mit dieser unnötige Niederlage bestraft. Durch dieses Ergebnis ließ die Mannschaft die gute Chance liegen, sich im Abstiegskampf weiter abzusetzen. An der Ausgangsposition hat sich allerdings nichts geändert. Der FCA kann den Klassenerhalt weiterhin aus eigener Kraft schaffen.
Gegen Viktoria Urberach spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel (68. Marius Repp), Krisztian Müller, Nils Kluin (87. Mohammed Hosseini), Christian Remmers, Thorsten Helfmann, Blerton Muca, André Hunsicker, Varol Akgöz, Ricardo Zocco (78. Waldemar Burbach).
 
Vorschau: Bereits am Gründonnerstag (21.04.) und am Ostermontag (25.04.) stehen die nächsten Punktspiele auf dem Programm. Am Gründonnerstag geht es zu Eintracht Wetzlar (Spielbeginn: 18:00 Uhr; Abfahrt am Gehmerweg: 14:30 Uhr) und am Ostermontag zu Buchonia Flieden (Spielbeginn: 15:00 Uhr; Abfahrt am Gehmerweg: 11:30 Uhr). Das nächste Heimspiel findet am Samstag, den 30. 04. um 15:00 Uhr gegen den VFB Marburg statt.
Quelle: Karlheinz Kluin (18.04.2011)
 
Eine löchrige Mauer beendet zwei Serien
  FCA Darmstadt verliert bei Viktoria Urberach 1:2 - Siegtor durch Selmanaj
 
"Dieses Spiel haben wir verschenkt. Eine absolut unnötige Niederlage." Richard Hasa, Trainer des Fußball-Hessenligisten FCA Darmstadt, schüttelte immer wieder den Kopf. Mit Teammanager Zivojin Juskic stand er noch lange nach dem Abpfiff auf dem Platz und ließ die vergangenen 90 Minuten Revue passieren. 90 Minuten, an deren Ende eine 1:2-Niederlage bei Viktoria Urberach stand. Besonders ärgerlich: Der Siegtreffer für die Gastgeber fiel erst sechs Minuten vor dem Abpfiff durch einen eigentlich nicht besonders gefährlichen Freistoß von Urberachs Kapitän Naser Selmanaj. Doch der Ball ging durch die schlecht postierte Darmstädter Mauer, Torhüter Marco Reichel hatte keine Chance.
Unnötig, wenn auch nicht ganz unverdient, denn in der zweiten Halbzeit hatte Urberach mehr vom Spiel als der FCA. Der spielte eine gute erste Hälfte, ließ sich auch vom frühen Rückstand durch Ljubisa Gavric (9.) nicht aus dem Konzept bringen und glich bereits wenig später aus. Alexander Stenzel erwies sich hierbei erneut als torgefährlich. Nach den zwei Treffern im letzten Heimspiel gegen RW Frankfurt traf er erneut, allerdings auf kuriose Art und Weise. Sein Freistoß - fast von der Eckfahne aus getreten - fand den direkten Weg ins Tor. Viktorias Keeper Lazar Kacarevic sah schlecht aus.
In den folgenden Minuten erspielte sich der FCA weitere Möglichkeiten. Stenzel scheiterte per Kopf am Pfosten, Thorsten Helfmann lief nach feinem Pass von Varol Akgöz auf das Tor zu, drehte sich geschickt um einen Abwehrspieler herum, schoss aber daneben. Die Viktoria war meist dann gefährlich, wenn bei Standardsituationen Marco Betz mit nach vorne kam, der fast jeden Kopfball erwischte.
Nach der Pause hatte Urberach mehr Spielanteile als die Gäste, bei denen Alexander Stenzel verletzt vom Platz musste. Die beste Chance für die Viktoria vergab Tobias Grundler, der nach Zuspiel von Marco Rhein frei vor Keeper Reichel auftauchte, den aber mit einem Schuss in die Tormitte vor keine schwierige Aufgabe stellte. Und so schien alles auf ein Unentschieden hinauszulaufen. Bis eben zur 84. Minute, in der Selmanaj die löchrige FCA-Mauer ausnutzte.
"In der zweiten Halbzeit haben wir mehr gemacht und deswegen verdient gewonnen", freute sich Viktoria-Trainer Thomas Epp darüber, dass nach zwei Niederlagen wieder ein Heimspiel gewonnen wurde. Sein Gegenüber trauerte zumindest einem Zähler hinterher. "Bis zur Pause hatten wir das Spiel im Griff. In der zweiten Halbzeit war das nicht mehr ganz so, aber wir hätten nicht verlieren dürfen", so Richard Hasa, dessen Team zuvor fünf Spiele in Folge ohne Niederlage blieb. Wenn es nach Thomas Epp geht, ist der Blick nach unten aber sowieso unnötig: "Die Zuschauer haben zwei Mannschaften gesehen, die nie und nimmer absteigen dürfen."
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (18.04.2011)
 
Später Dämpfer für den FCA in Urberach
  Im dritten Heimspiel hintereinander hat Viktoria Urberach nach zuvor zwei ärgerlichen Niederlagen die Reißleine gezogen und steht angesichts von zwölf Punkten Vorsprung auf das Abstiegsareal kurz vor der Unterzeichnung des Kontrakts für ein viertes Hessenligajahr. Dagegen muss sich der FCA Darmstadt weiter stemmen, um sein großes Ziel zu erreichen. Unter Berücksichtigung des Zweipunktabzugs am Rundenende beträgt das Guthaben auf den Lokalrivalen Rot-Weiß respektive dem Hünfelder SV (das Duo belegt gleichauf den anzunehmenden Relegationsrang bzw. direkten Abstiegsplatz) fünf Zähler, die noch nicht die Zustellung eines Freibriefs für den Klassenerhalt bedeuten, zumal die Arheilger über die bevorstehenden Feiertage noch zwei weitere schwere Auswärtspartien vor der Brust haben (in Wetzlar und Flieden). Die wenigen Zuschauer des "Südhessenderbys" verfolgten eine späte Entscheidung, als Naser Selmanaj sechs Minuten vor dem Abpfiff den Rödermarker Siegtreffer erzielte und gleichzeitig die Positivserie des Neulings beendete (zuvor drei Siege). Dabei war die Verhinderung des Einschlags durchaus realistisch, aber Selmanajs Freistoß fand die Lücke durch die nicht gerade optimal formierte Abwehrmauer. Die beiden weiteren Tore fielen in der Anfangsphase. Zunächst brachte Ljubisa Gavric die Hausherren in Führung und wenig später glich Alexander Stenzel, der schon vor Wochenfrist doppelt beim Heimerfolg über RW Frankfurt traf, aus (Freistoß aus schier unmöglicher Abschlussposition). Wenig später visierte Stenzel noch das Aluminium an. Während die Viktorianer also jetzt zweimal relativ relaxt am Gründonnerstag und Ostermontag in den nordosthessischen Raum reisen (Baunatal und zuvor Hünfeld, wo das Team von Thomas Epp neben der möglichen endgültigen Sicherung des eigenen Ligaverbleibs auch den beiden Darmstädter Klubs Schützenhilfe leisten könnte), will die Mannschaft von Richard Hasa den in Urberach preisgegeben Boden durch die altgewohnte Auswärtsstärke in Wetzlar und Flieden zurückgewinnen.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (18.04.2011)
 
Besonderer Anreiz für den FCA (Vorschau)
  Mit Sieg in Urberach ist die bisher beste Platzierung drin
 
Zu den Vergleichen direkter Rivalen in Sachen Klassenerhalt zählt unterdessen auch die Begegnung zwischen Viktoria Urberach und dem FCA Darmstadt: Der Gewinner am Samstag (Anstoß 15 Uhr) macht dabei einen großen Schritt hin zum Ligaverbleib.[...]
Ein Sieg, und der FCA schiebt sich vor die Gastgeber, die derzeit Elfter sind. Damit würden die Arheilger so gut wie noch nie in dieser Saison dastehen. Sicherlich ein besonderer Anreiz. Doch Richard Hasa bleibt realistisch und blickt lieber auf das Ganze. Denn es geht vor allem erst einmal um drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. "Wenn wir unsere Einstellung beibehalten und an die guten Leistungen aus dem Eschborn-Spiel und aus der ersten Halbzeit gegen Rot-Weiß Frankfurt anknüpfen, haben wir gute Karten", sagte der FCA-Trainer, der mit seinem Team erneut Zählbares anstrebt. Schließlich haben die Darmstädter zuletzt dreimal in Folge gewonnen.
Ein Lauf, der dem Gastgeber Respekt abnötigt. "Wir wissen, dass der FCA ein guter Gegner ist. Wir sind gewarnt", sagte Thomas Epp. Der Coach der Viktoria weiß aber auch um die Stärken seiner Mannschaft, die zuletzt aber ihre Heimspiele gegen Vellmar (0:1) und Würges (1:3) verlor. Gegen den FCA folgt nun die dritte Partie vor eigenem Publikum - Begegnungen, in denen Urberach eigentlich letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigt haben wollte. Doch bisher blieb es bei 36 Punkten. Zwei mehr, als der FCA derzeit hat. Die Konkurrenz hat also Boden gutgemacht. "Aber wir brauchen nichts zu dramatisieren. Wir sind uns unserer Lage bewusst", äußerte sich Epp. Und diese könnte mit einem Dreier gegen die Arheilger eben deutlich sicherer werden.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (15.04.2011)
 
Setzt der FCA in Urberach seine Serie fort?
  Die Hessenliga bietet auf der Menükarte mal wieder eine Vollbeschäftigungskost in Form einer englischen Woche an. Nach dem 29. Spieltag am kommenden Freitag bzw. Samstag werden über die Ostertage die beiden noch vakanten Nachholrunden ausgetragen. Das heißt im Klartext: 27 Begegnungen innerhalb von nur zehn Tagen müssen die achtzehn Klubs stemmen. Am Ostermontag, wenn dann jeder Verein ein Gesamtvolumen von 29 Gesamtpartien auf dem Konto hat, könnte das Tabellenbild die ersten Vorentscheidungen auswerfen.[...]
 
Der Druck im Südhessenderby lastet auf der Viktoria
 
Aus dem lokalen Blickwinkel stehen natürlich die beiden Duelle zwischen Viktoria Urberach und dem FCA Darmstadt sowie Rot-Weiß Darmstadt und Bayern Alzenau im Fokus. Die Arheilger haben dank drei Siegen aus den letzten drei Matches ihren Selbstvertrauenkanister bis an den Rand gefüllt. Das Punktefüllhorn weist aktuell 34 bzw. unter Berücksichtigung des noch bevorstehenden Abzugs 32 Zähler aus. Viktoria Urberach (36) ist also praktisch in Schlagdistanz. Diese Konstellationssuppe hat sich die Truppe von Thomas Epp durch zwei Heimpleiten am Stück selbst eingebrockt. Statt vorzeitigem Klassenerhalt muss nun wieder warnend der Zeigefinger gehoben werden. Erst recht, falls das Derby gegen den aufstrebenden Neuling in die Nesseln geht.[...]
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden und der beiden Nachholspieltage gibt's auf
   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (14.04.2011)
 
FCA gewinnt gegen Rot-Weiß Frankfurt
  Alexander Stenzel Doppeltorschütze beim 2:0
 
Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der Hessenliga errang der FCA gegen den unmittelbaren Mitkonkurrenten RW Frankfurt. Mit zwei Treffern, davon ein Elfmeter, war Alexander Stenzel der Spieler des Tages. Es dauerte allerdings einige Zeit, bis die Arheilger in Fahrt kamen. Die Gäste suchten in der Anfangsphase ihr Glück in der Offensive und zeigten ein beherztes Auftreten. Es war augenscheinlich, dass sie mit ihrem Drang zum Tor einen frühen Treffer erzielen wollten, um die Gastgeber aus dem Rhythmus zu bringen. Ein 35-Meterschuss mit einer ungewöhnlichen Flugbahn des Balles, der sich knapp über das Tor senkte, sowie zwei Freistöße, die beide abgewehrt wurden, waren jedoch ihre einzigen Möglichkeiten. Mit dem überraschenden Führungstreffer der Heimmannschaft in der 13. Minute "verpufften" dann ihre Angriffsbemühungen. Nach einem Freistoß von Blerton Muca markierte Alexander Stenzel mit einem sehenswerten Kopfball das 1:0. Durch die Führung wurden die Arheilger nun sicherer, spielten ihrerseits mutig nach vorne und präsentierten sich im Angriff sehr variabel. Sie überraschten ihren Gegner immer wieder mit schön herausgespielten Offensivaktionen. Drei Minuten nach der Führung hätte Alexander Stenzel sein Torkonto erhöhen können. Ein weiterer Freistoß von Blerton Muca wurde von der gegnerischen Mauer abgeblockt. Den Abpraller nahm Stenzel direkt und setzte den Ball mit einem guten Schuss knapp über die Latte. Die Gastgeber konnten nun an die starke Leistung in Eschborn anknüpfen. Es ergaben sich jetzt eine Reihe hochkarätiger Möglichkeiten. Nach einer super Kombination über mehrere Stationen verfehlte zunächst Varol Akgöz völlig freistehend das Tor aus zehn Meter Entfernung (21.). Pech hatte derselbe Spieler, als er mit einem Kopfball nur die Latte traf (23.). Auch Thorsten Helfmann hatte an diesem Nachmittag kein Glück. Nach einem abgewehrten RW-Angriff wurde er mit einem langen Ball auf die Reise geschickt. Er lief alleine auf das gegnerische Tor zu, schloss aber zu früh ab und zielte haarscharf über den Kasten (25.). Kurz darauf traf Ricardo Zocco das Aluminium. Im Übereifer drosch er die Kugel vor dem leeren Tor an die Querlatte, anstatt sie einfach über die Linie zu schieben (32.). Der emsige Zocco war aber an der Vorbereitung zum zweiten Treffer maßgeblich beteiligt. Zunächst "tankte" er sich auf der rechten Seite wunderbar durch und legte den Ball quer auf Blerton Muca, der aus einem Meter am Frankfurter Keeper scheiterte. Ricardo Zocco eroberte sich den Ball zurück, dribbelte an zwei Gegenspielern vorbei und wurde gefoult. Schiedsrichter Volker Höpp aus Ranstadt zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Alexander Stenzel ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf sicher zur 2:0-Führung (39.). Auch danach waren noch weitere gute Gelegenheiten zur Resultatsverbesserung vorhanden, sodass zur Pause eine deutlich höhere Führung möglich gewesen wäre.
Die zweite Halbzeit hatte nicht mehr das Niveau der ersten Hälfte. Der FCA kontrollierte zwar weitgehend die Partie, zog sich jedoch mehr zurück und spielte auf Ergebnis. Die Gäste drängten jetzt wieder mehr nach vorne, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erspielen. Bei den meisten ihrer Angriffe landete der Ball neben oder über dem Tor. Ihre beste Chance hatten sie nach einer Ecke, als ihr Stürmer den abgewehrten Ball am Sechzehner volley nahm. Den Schuss klärte FCA-Torhüter Marco Reichel mit den Fäusten (60.). Die Gäste waren einfach nicht in der Lage, ihr Glück zu erzwingen. Gefährlicher war nach wie vor der FCA. So traf Blerton Muca nach einem Freistoß nur die Latte (70.), dann kam André Hunsicker in aussichtsreicher Position zum Schuss und verzog knapp (72.).
Insgesamt gab es im zweiten Durchgang weniger Höhepunkte, und auch fußballerisch lief auf beiden Seiten nichts mehr Berauschendes. Es war insgesamt ein ungefährderter FCA-Sieg, der aufgrund der überragenden ersten Hälfte völlig verdient war.
Gegen Rot-Weiß Frankfurt spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Krisztian Müller, Nils Kluin, Christian Remmers, Thorsten Helfmann, Blerton Muca, André Hunsicker, Varol Akgöz (65. Marius Repp), Ricardo Zocco (65. Waldemar Burbach).
 
Vorschau: Am kommenden Samstag (16.4.) ist der FCA zu Gast bei Viktoria Urberach. Die Rödermarker stehen derzeit mit zwei Punkten vor den Arheilgern auf dem zehnten Tabellenplatz. Es wird ein sehr interessanter Vergleich. Beide Mannschaften benötigen die Punkte, um sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen. Spielbeginn in Urberach ist um 15:00 Uhr.
Quelle: Karlheinz Kluin (11.04.2011)
 
FCA macht nächsten Schritt
  Arheilger lassen gegen RW Frankfurt zwar nach, in Gefahr gerät der 2:0-Erfolg aber nicht - Hasa: "Hatte nie ein mulmiges Gefühl"
 
Das Wie war für Richard Hasa letztlich zweitrangig. Schließlich stimmte das Ergebnis: Mit 2:0 (2:0) gewann der FCA Darmstadt am Samstag in der Fußball-Hessenliga gegen RW Frankfurt und machte damit den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt - zumal mit den Frankfurtern auch ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf vorerst distanziert wurde. Hasa konnte daher auch locker darüber hinweg sehen, dass sein Team nach starker erster Hälfte nachließ. "Das Wichtigste war, dass wir gewinnen. Und das haben wir geschafft", sagte der FCA-Trainer, der mit seiner Mannschaft Tabellenzwölfter ist und damit über dem Strich steht. Damit dies so bleibt, gab Hasa umgehend eine Warnung in Richtung seiner Spieler ab. "Wir dürfen jetzt nicht abheben."
Beim dritten Sieg in Folge hatten die Arheilger zunächst an die starke Leistung beim 3:0 in Eschborn angeknüpft. 4:0, 5:0 vielleicht sogar 6:0 hätten die Gastgeber führen können. Die Chancen dazu waren da. Varol Akgöz köpfte an die Latte (13.), Ricardo Zocco drosch den Ball ans Aluminium, wie später Blerton Muca (55.). Thorsten Helfmanns Schuss (26.) verfehlte sein Ziel ebenfalls nur knapp. Dennoch lag der FCA deutlich vorn, nachdem Alexander Stenzel (13.) zunächst per Kopf und dann per Foulelfmeter (39.) traf. Ein sicherer Vorsprung. "Auch wenn wir das Niveau nicht halten konnten. Aber ich habe zu keinem Zeitpunkt ein mulmiges Gefühl bekommen", sagte Hasa, dessen Team nach der Pause die Ordnung und Linie verlor.
Die ersatzgeschwächten Gäste konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Und wenn die Frankfurter mal zum Abschluss kamen, war FCA-Torwart Marco Reichel auf dem Posten - wie in der 51. Minute gegen Emre Yasaroglu. Auch in diesen Szenen ist die Entwicklung der Arheilger zu erkennen. Noch zu Beginn der Saison hätten sie den Vorsprung wohl verspielt. Nun gewinnt der FCA solche Spiele. Ein Faktor, warum die Darmstädter auf gutem Weg sind.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (11.04.2011)
 
Der gemeinsame Klassenerhalt nimmt Konturen an - Große Siege für RW & FCA
  Die beiden Darmstädter Neulinge haben im Kampf um den Ligaverbleib am Samstagnachmittag ihre Chancen beim Schopf gepackt und feierten wichtige Big Points. Der FC Arheilgen landete gegen den Tabellennachbarn Rot-Weiß Frankfurt den dritten Sieg in Folge und festigte unabhängig vom Zweipunkteabzug zum Saisonende den gesicherten zwölften Platz. [...]
Alexander Stenzel, der bis dato in 21 Saisoneinsätzen nur einmal ins Schwarze getroffen hatte, war der Mann des Tages am Gehmerweg und sorgte zur Vertreibung der Abstiegssorgen mit seinen beiden Treffern für die dritte hintereinander eingenommene Beruhigungspille. In der Tat sieht es jetzt nach der Wiederholung des Hinspielergebnisses bezüglich des Klassenerhalts sehr gut im Darmstädter Norden aus. Der FCA hat dank der Einfuhr des Punkteoptimums aus dem zurückliegenden Partienterzett satte 34 Punkte auf dem Konto. Oder eigentlich doch nicht, weil ja noch zwei Zähler abgezogen werden. Doch auch die Zwischenbilanz von 32 Punkten bedeutet den auf jeden Fall den Hessenligaverbleib garantierenden zwölften Tabellenplatz geschmückt mit einem Polster zu den versetzungsgefährdeten Ranglistenstellen, auch weil zuletzt die im bisherigen Saisonverlauf renovierungsbedürftige Heimbilanz immer besser aufpoliert wurde (jetzt fünf Siege zu Hause). Nach fünf unbezwungen Partien darf die Truppe von Coach Richard Hasa (fuhr in der Rückrunde vier Zähler mehr ein als Spitzenreiter Bayern Alzenau!) von einem zweiten Hessenligajahr träumen. Die Arheilger präsentierten sich gegen den Gast vom Frankfurter Brentanobad, der ebenfalls zuletzt mit zwei "Dreiern" aufwartete, mannschaftlich geschlossen und sehr stabil. Vor allem in der ersten Halbzeit war man klipp und klar Herr im eigenen Haus. Immer wieder wurde durch Standardsituationen Gefahr im rot-weißen Strafraum hervorgerufen. Nach dem Seitenwechsel schaltete der Neuling einen Gang zurück, ohne die Spielkontrolle zu verlieren und schaukelte den verdienten Sieg souverän nach Hause. Der FCA geht jetzt dreimal hintereinander auf Reisen. Eigentlich kein Grund, um unbedingt ein Stoppschild der Erfolgsserie aufzubauen, denn in der Fremde ergatterten die Arheilger bislang mehr Profit als in der Heimat.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (10.04.2011)
 
Kampf um Klassenerhalt (Vorschau)
  Arheilger stehen vor einer doppelt wichtigen Partie
 
Im Kampf um den Klassenerhalt kommt jeder Partie Bedeutung zu. Diese Begegnung ist dennoch etwas Besonderes für den FCA Darmstadt, der am Samstag (15 Uhr) in der Fußball-Hessenliga den direkten Konkurrenten RW Frankfurt erwartet. [...]
Die Partie ist doppelt wichtig für den FCA. Gewinnen die Arheilger, liegen sie vier Punkte vor dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf - derzeit sind die Frankfurter als Dreizehnter einen Rang und einen Zähler schlechter als die Südhessen. In diese Rechnung ist aber nicht der Abzug von zwei Punkten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls einkalkuliert. "Es ist daher wichtig, dass wir zumindest aktuell den Abstand halten - am besten aber vergrößern", fordert Trainer Richard Hasa.
Beide Mannschaften gehen den Vergleich jedenfalls selbstbewusst an. Während die Darmstädter zuletzt mit 3:0 beim Tabellenzweiten Eschborn gewannen, kam Frankfurt in Unterzahl zu einem 4:1 gegen Würges. Und ein Erfolg am Samstag würde die Laune noch verbessern.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (08.04.2011)
 
FCA überrascht beim Tabellenzweiten
  3:0-Sieg gegen FC Eschborn
 
Nach dem 1:1 vor zwei Wochen beim damaligen Tabellenzweiten KSV Baunatal überraschte der FCA auch am letzten Samstag beim derzeitigen Tabellenzweiten FC Eschborn. Thorsten Helfmann mit zwei Treffern und Varol Akgöz waren die Torschützen beim 3:0-Sieg. Trainer Richard Hasa hatte seine Mannschaft taktisch sehr gut eingestellt. Aus einer verstärkten Abwehr und einem gut gestaffelten Mittelfeld suchte man seine Chancen. Arheilgen präsentierte sich von Beginn an als geschlossene Einheit und zeigte großes Engagement. Sie attackierten den Gastgeber bereits sehr früh. Dieser hatte dadurch fast während der gesamten Begegnung kaum klare Torchancen aus dem Spiel heraus. In den ersten zehn Minuten konnte man schon merken, dass es ein Tag für die Mannschaft vom Gehmerweg werden könnte. Die ersten Angriffsbemühungen der Heimmannschaft wurden souverän abgeblockt und vorne ergaben sich gleich gute Gelegenheiten. Nach jeweils schön vorgetragenen Angriffen stand Thorsten Helfmann einmal knapp im Abseits (5.) und einmal erfolgte ein sehr zweifelhafter Abseitspfiff (8.). Beim dritten Versuch verpasste Helfmann den Ball nur um Millimeter (10.). Eine frühe Führung wäre durchaus möglich gewesen. Die Gastgeber gelangten fast nur nach Freistößen vor das FCA-Tor oder sie versuchten es mit Distanzschüssen. Die Darmstädter dagegen sorgten immer wieder mit schnellem Tempospiel für Torgefahr. In der 31. Minute wurden sie dafür belohnt. Zunächst wurde Waldemar Burbach auf der rechten Seite schön in Szene gesetzt. Seine Flanke nahm Thorsten Helfmann aus kurzer Distanz direkt. Ein Eschborner Akteur konnte den Ball auf der Linie zur Ecke abwehren. Beim fälligen Eckball durch Blerton Muca stand diemal Thorsten Helfmann goldrichtig am zweiten Pfosten und köpfte den Ball zum 1:0 in die Maschen.
Auch danach spielten sich die Darmstädter noch einige Chancen heraus. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal turbulent, als ein FC-Spieler einen Schuss von Christian Remmers auf der Linie mit den Händen abwehrte. Klarer Elfmeter und klare rote Karte. Schiedsrichter Karl Wiatrek aus Witzenhausen sah dies aber anders und ließ das Spiel weiterlaufen.
Nach dem Wechsel knüpften die Arheilger nahtlos an die gute Leistung der ersten Halbzeit an. Gleich mit dem ersten Angriff schlug es zum zweiten Mal im FC-Gehäuse ein. Nach einer sehenswerten Spielverlagerung auf die rechte Seite kam der Ball zu Waldemar Burbach. Dieser spielte quer auf Blerton Muca und dieser direkt steil in den Lauf von Thorsten Helfmann, der aus rechter Position den Ball ins lange Eck beförderte (48.). Die Gäste spielten auch nach dem zweiten Tor sehr diszipliniert und zeigten bei sehr warmen Temperaturen einen großen läuferischen Aufwand. Eschborn war meistens bei Eckbällen gefährlich, wenn ihre groß gewachsenen Spieler auf den Ball lauerten. Einmal hatten sie Pech, als Blerton Muca auf der Linie retten konnte. Strukturierter spielte der FCA. Immer wieder kamen sie mit schönen Spielzügen vor das gegnerische Tor. Die beste Möglichkeit zum dritten Treffer hatte Marius Repp, der nach einem schnell ausgeführten Freistoß alleine auf den FC-Keeper zulief und ihm in die Arme schoss (68.). Mit guter Abwehrarbeit ließen die Gäste jetzt nichts mehr anbrennen und setzten sogar noch einen drauf. Nach einem herrlichen Diagonalpass von Nils Kluin traf Varol Akgöz zum vielumjubelten 3:0 Endstand.
Die mitgereisten FCA-Fans hatten ihren Spaß an der Leistung ihrer Mannschaft. Sowohl im Chancenverhältnis, als auch in der Spielanlage hatte das Hasa-Team deutliche Vorteile und hatte sich somit diesen Sieg verdient.
Gegen Eschborn spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Krisztian Müller, Nils Kluin, Christian Remmers, Thorsten Helfmann (90. Tobias Helfmann), Blerton Muca, André Hunsicker, Marius Repp (90. Dennis Weiland), Waldemar Burbach (81. Varol Akgöz).

Vorschau: Am kommenden Samstag (9.4.) spielt der FCA zu Hause gegen RW Frankfurt. Die Frankfurter stehen derzeit mit 30 Punkten nur einen Platz und einen Zähler hinter dem FCA auf dem 13. Tabellenplatz. Ähnlich wie die Arheilger haben sie in den letzten Partien gute Ergebnisse erzielt. Es ist also mit einem spannenden und interessanten Spiel zu rechnen. Anstoß am Gehmerweg ist um 15:00 Uhr.

Quelle: Karlheinz Kluin (04.04.2011)
 
Wertvoll - doch der FCA lässt sich nicht blenden
  Das 3:0 beim Zweiten Eschborn macht Trainer Richard Hasa dennoch stolz
 
Vielleicht sollte der FCA Darmstadt einen Antrag stellen, immer gegen den 1. FC Eschborn spielen zu dürfen. Denn nachdem die Arheilger im Hinspiel mit dem 3:1 gegen die Eschborner ihren ersten Saisonsieg in der Fußball-Hessenliga gefeiert hatten, legten die Südhessen nun im zweiten Vergleich gegen ihren "Lieblingsgegner" nach. Der FCA gewann mit 3:0 (1:0) beim Tabellenzweiten und machte einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Richard Hasa war daher voll des Lobes für seine Mannschaft.
"Es läuft gut für uns. Und ich bin stolz auf meine Mannschaft, die richtig gut gearbeitet hat", sagte der FCA-Trainer und fügte an: "Dieser Sieg ist etwas wert." Stimmt. Hatte der FCA den eingeplanten Erfolg gegen Stadtallendorf mit dem 1:1 noch verpasst, holte er sich nun drei Punkte, die er eigentlich nicht auf der Rechnung hatte. Das Konto wuchs damit auf 31 Zähler an, was weiter Platz zwölf bedeutet. Der Abstand nach unten wächst. Allerdings verlieren die Südhessen noch zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls. "Wir lassen uns daher nicht blenden. Und der Sieg in Eschborn wird noch wertvoller, wenn wir nachlegen." Und zwar am kommenden Samstag gegen RW Frankfurt - ein direkter Konkurrent, der einen Zähler und einen Platz schlechter als der FCA ist.
In Eschborn hatten die Arheilger gezeigt, dass sie in die Hessenliga gehören. Die Taktik, aus einer verstärkten Defensive seine Chance zu suchen, ging auf. "Wir haben sicher gestanden", meinte Hasa. Und im Angriff trumpfte Thorsten Helfmann auf, der die Leistung des FCA mit seinen beiden Treffern (31./48.) belohnte. Varol Akgöz (89.) legte nach für die Arheilger, die den Vertrag mit Ali Kandemir in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst haben.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (04.04.2011)
 
FCA gewinnt souverän in Eschborn
  Nach dieser glänzenden Vorstellung darf der FC Arheilgen den Kugelschreiber für die Unterschrift zur Hessenligavertragsverlängerung bereit halten. Wieder einmal setzte der Neuling aus dem Darmstädter Norden auswärts einem favorisierten Spitzenteam Hörner auf. Schließlich ist der 1. FC Eschborn keine Laufkundschaft und schickte sich als stolzer Tabellenzweiter an, Spitzenreiter Bayern Alzenau in Bälde zu stürzen. Es kam allerdings ganz anders: Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung wiederholte das Team von Coach Richard Hasa den Hinrundenerfolg (damals Premierendreier durch ein 3:1) und feierte den vierten Auswärtssieg. In der Fremde weist der FCA nun eine positive Bilanz aus (4-5-3) und kassierte zusammen mit Alzenau, dem OFC und RW Frankfurt die wenigsten Gegentore (15)! Sicherlich kam den Gästen der Umstand zu Hilfe, dass dem Eschborner Fußballpersonal zwei Tage vor dem Spiel der aus wirtschaftlichen Gründen vollzogene freiwillige Verzicht auf eine Regionalligalizenz und damit das Ende jeder Aufstiegschance mitgeteilt wurde. Dementsprechend lustlos spulten die Hausherren ein unmotiviertes Programm ab. Das soll aber die Leistung des FCA keineswegs schmälern, der basierend auf eine kompakte Defensive die Heinrich Graf - Sportanlage stürmte und die nächsten Big Points für den Klassenerhalt einsackte. Thorsten Helfmann durch seinen Doppelschlag vor und nach der Halbzeit sowie der kurz zuvor eingewechselte Varol Akgöz ballerten den Triumph heraus, der den Arheilgern trotz des noch einzukalkulierenden Zweipunkteabzugs ein Reservoir für die kommenden Wochen verschafft.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (03.04.2011)
 
FCA hat gute Erinnerungen an Eschborn (Vorschau)
  [...] Der FCA ist wiederum nicht um seine Aufgabe zu beneiden: Die Arheilger sind am Samstag (15 Uhr) beim Tabellenzweiten 1. FC Eschborn gefordert. [...]
So schön der Triumph gegen die Rot-Weißen auch war: Auf dem Derby-Sieg wollen sich die Arheilger nicht ausruhen. Das darf sich der FCA mit Blick auf die Tabelle auch nicht erlauben. Zwar stehen die Darmstädter derzeit auf der sicheren Seite, doch das Bild kann sich schnell ändern - was die Südhessen nur zu gut wissen. Vor dem Hinspiel waren sie noch Tabellenletzter. Das 3:1 am zehnten Spieltag bedeutete dann aber den ersten Saisonsieg, und von da an ging es bergauf in der Tabelle für den FCA, der mittlerweile Zwölfter ist. "Wir haben daher gute Erinnerungen an Eschborn. Und ich wäre froh, wenn wir erneut punkten. Schließlich brauchen wir jeden Punkt im Abstiegskampf", sagte Richard Hasa.
Der FCA-Trainer blickt aber nicht nur auf die erste Begegnung gegen Eschborn zurück. Auch das vergangene Auswärtsspiel kommt ihm in den Sinn, als die Arheilger dem damaligen Zweiten KSV Baunatal mit dem 1:1 ein Bein stellten. Auf besagtem zweiten Rang steht eben nun Eschborn. "Es wäre natürlich schön, wenn uns noch mal so ein Streich gelingen könnte", meinte Hasa. Ob die Partie 1:1 endet oder 4:4 ist dem Coach egal. Hauptsache es springt etwas Zählbares heraus.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (01.04.2011)
 
FCA gewinnt Darmstädter Derby
  3:1-Sieg gegen Rot-Weiß Darmstadt
 
Eine tolle Atmosphäre herrschte beim Darmstädter Hessenliga-Derby zwischen dem FCA und Rot-Weiß Darmstadt. Neben dem sportlichen Event hatten die Verantwortlichen des Vereins für hervorragende Rahmenbedingungen gesorgt. So stellten sich auf dem Sportgelände am Gehmerweg die Sponsoren der Arheilger vor. AVS-Suzuki Darmstadt war mit einer massiven Präsenz an Autos sowie einem Offroad-Parcour vertreten. Die Firma Theissen aus Egelsbach -Baumaschinenverleih- stellte ihre Gerätschaften vor und JB-Audio-Beschallung Griesheim machte ebenfalls Werbung in eigener Sache. Rund um den Platz war bestens für Verpflegung gesorgt und auch der Wettergott war an diesem Samstag ein Weiß-Blauer. Über 1000 Zuschauer wollten die mit Spannung erwartete Partie der beiden Hessenliga-Aufsteiger miterleben. Vom Ergebnis her stimmte es letztendlich für die FCA´ler, das Spiel selbst bot jedoch nicht die erhoffte Klasse. Beide Mannschaften zeigten zwar großes Engagement auf dem Platz, es fehlte über die gesamte Distanz jedoch an Spielwitz und spannungsgeladenen Aktionen. Allerdings kennen sich auch beide Teams sehr gut und waren hervorragend aufeinander eingestellt, sodass mit großen Überraschungen nicht zu rechnen war. Es hätte eine lange zähe Startphase für das erwartungsfrohe Publikum werden können, wenn nicht schon nach neun Minuten die Rot-Weißen vom ersten Fehler der Gastgeber profitiert hätten. Ein vermeidbarer Ballverlust im Mittelfeld lud sie zu einem Konter ein. Die Innenverteidigung der Heimmannschaft gab dann kein gutes Bild ab. RW-Spieler Bahssou konnte den Ball ungehindert an die Latte setzen, und beim Abpraller stand Do Vale Lopez goldrichtig und beförderte die Kugel mit dem Kopf zur Führung ins Netz. An Rückstände hat sich der FCA ja mittlerweile gewöhnt. Er ließ sich auch dieses Mal nicht aus der Ruhe bringen und erzielte mit dem ersten sehenswerten Angriff den Ausgleich. Nils Kluin spielte auf der linken Seite Varol Akgöz wunderbar frei und dessen präzise Flanke nutzte Ricardo Zocco mit einem schönen Kopfballtreffer zum 1:1 (15.). Danach war es ein ausgeglichenes Spiel, das insbesondere von Standardsituationen lebte. Schiedsrichter Holger Muschik aus Hünfeld nahm zudem mit vielen kleinlichen Pfiffen der Partie den Spielfluss. Ein Standard musste auch beim Führungstreffer der Gastgeber herhalten. Blerton Mucas Freistoß aus 30 Metern landete auf dem Kopf von Varol Akgöz, der den Ball zum 2:1 einnickte (35.). Weitere zwingende Chancen waren vor der Pause nicht mehr zu verzeichnen.
Die Angriffsbemühungen der Gäste im zweiten Abschnitt wurden dann in der 62. Minute jäh unterbrochen. Nach einem Foul an Mohammed Hosseini an der Strafraumgrenze schlenzte Blerton Muca den fälligen Freistoß sehenswert um die Mauer herum zum 3:1 ins rechte untere Toreck. Mit diesem Ergebnis im Rücken zog sich die Hasa-Truppe nun zurück und lauerte auf Konter. Die Gäste warfen alles nach vorne und wirkten optisch überlegen. Sie waren allerdings in Ihren Offensivaktionen zu ungenau und teilweise unkonzentriert. Auch von einigen Unsicherheiten in der Arheilger Defensive konnten sie nicht profitieren. Immer wieder versuchten sie es mit Distanzschüssen, die allesamt über das von Marco Reichel gut gehütete Tor flogen. Die Konterchancen, die sich nun für den FCA aufgrund der vorhandenen Freiräume ergaben, waren ebenfalls nicht mehr von Erfolg gekrönt. In der ersten Minute der Nachspielzeit scheiterte Gästestürmer Goekhan Oeztas noch mit einem Strafstoß an Marco Reichel, der den Ball an den Pfosten lenkte. So blieb es aus Arheilger Sicht beim erfreulichen 3:1-Sieg.
Gegen RW Darmstadt spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Mohammed Hosseini (83. Dennis Weiland), Krisztian Müller, Nils Kluin, Christian Remmers (74. Marius Repp), Varol Akgöz, Ricardo Zocco (40. Thorsten Helfmann), Blerton Muca, André Hunsicker.
 
Vorschau: Am kommenden Samstag (2.4.) steht wieder ein schweres Spiel auf dem Programm. Der FCA muss zum derzeitigen Tabellenzweiten FC Eschborn. Der ehemalige Regionalligist liegt nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Bayern Alzenau und hat berechtigte Chancen auf die Meisterschaft. Wie vor vierzehn Tagen in Baunatal fahren die Arheilger als krasser Außenseiter in den Taunus. Mit dem gleichen Ergebnis wie in Nordhessen (1:1) könnten sicherlich alle gut leben. Anstoß in Eschborn ist um 15:00 Uhr.
Quelle: Karlheinz Kluin (28.03.2011)
 
FCA Darmstadt genießt 3:1-Sieg gegen Rot-Weiß
  Nach dem Derby geht aber auch der Sieger schnell zur Tagesordnung über
 
Klar waren die Sieger froh, dass sie gewonnen hatten. Aber irgendwie schien es, als war man beim FCA Darmstadt auch ein bisschen traurig, dass Rot-Weiß Darmstadt verloren hatte. Denn allzu gerne würden beide Clubs auch im kommenden Jahr wieder in der Fußball-Hessenliga spielen. Nach dem 3:1 (2:1)-Erfolg des FCA am Samstag im Derby müssen sich die Rot-Weißen aber weiter erheblich mehr Gedanken machen, ob und wie der Klassenerhalt zu realisieren ist. Denn nach zwei Siegen zuletzt wurde die Aufholjagd vorerst beendet. So liegen die Darmstädter aus der Heimstättensiedlung weiter auf einem Abstiegsplatz. Die Darmstädter aus Arheilgen dagegen sind auf Rang zwölf und mit 28 Punkten (acht mehr als RW, wenngleich dem FCA noch zwei Zähler abgezogen werden) aktuell auf der sicheren Seite.
Die Gastgeber genossen daher ihren Sieg. Wenn auch verhalten. Schließlich verstehen sich die Darmstädter Hessenligisten. Sie sind zwar Konkurrenten. Aber keine Rivalen. Mit Blick auf die Tabelle war Richard Hasa aber verständlichweise "super zufrieden. Denn das war ein ganz wichtiger Sieg für uns." Der FCA-Trainer wusste aber auch, dass es nur eine Momentaufnahme war, über die sich sein Team freuen durfte. "Wir müssen weiter punkten", so Hasa.
Die Gäste hatten die Begegnung noch schneller abgehakt. "Sicher fühlt sich das nicht gut an. Aber es darf keine Negativstimmung aufkommen", erklärte Trainer Stephan Adam, der seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat - egal, in welcher Liga die Mannschaft nächste Saison spielt.
Im Derby war die Mannschaft nach den fulminanten Erfolgen gegen Vellmar (5:1) und Würges (6:0) wieder in den alten Trott verfallen: Die Rot-Weißen gefielen spielerisch und hatten Vorteile - aber sie ließen wieder gute Gelegenheiten aus. So schoss Gökhan Öztas (90.+3) einen Foulelfmeter an den Pfosten. Dabei begann es doch so gut vor den 1017 Zuschauern, womit der angepeilte Hessenliga-Saisonrekord (1400 Zuschauer bei der Partie Waldgirmes gegen Wetzlar) verpasst wurde.
Manuel Do Vale Lopez (10.) brachte die Gäste in der zerfahrenen Partie in Führung, die nur kurz währte. Ricardo Zocco (15.) glich schnell aus. Ein Knackpunkt der Partie wie Hasa ("Das war ganz wichtig für unsere Moral") und Adam ("Wenn wir länger führen, werden wir sicherer und der FCA muss kommen") erkannten. So drehten Varol Akgöz (35.) und Blerton Muca (63.) mit dem sechsten Freistoßtreffer in dieser Saison (acht Tore insgesamt) den Spieß für den FCA um.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (28.03.2011)
 
FCA triumphiert vor 1017 Fans im Derby
  Den mit Hochspannung erwarteten Darmstädter Lokalkracher entschied der gastgebende FCA mit einem 3:1 zu seinen Gunsten. Über 1000 Zuschauer verfolgten das Abstiegsderby auf dem Sportgelände am Gehmerweg. Dadurch setzten sich die Arheilger erst einmal vom Nachbarn ab und kletterten auf die zwölfte Ranglistenstelle, während die Heimstättensiedler eine Kontaktaufnahme zum rettenden Ufer verpassten. [...]
Pünktlich um 16 Uhr eröffnete am Samstagnachmittag der sicher leitende Schiedsrichter Holger Muschik aus Hünfeld den Derbytanz am Gehmerweg. Exakt 1017 Zuschauer hatten ihren Obolus entrichtet (der saisonale Hessenligazuschauerrekord wurde damit zwar nicht geknackt, aber die vierstellige Kulisse sorgte für einen warmen Regen in die Arheilger Kasse) und freuten sich auf ein dramatisches Derby im gemeinsamen Fight um den Klassenerhalt. Beide Mannschaften betrieben ja im Vorfeld durch die zurückliegenden Ergebnisse Eigenwerbung, standen aber dennoch in der Bringpflicht, um die bedrohliche Tabellensituation zu entschärfen. Nach einer zehnminütigen Abtastphase schien die Elf vom Waldsportpark dort fortzufahren, wo man vergangene Woche beim 6:0 gegen Würges aufhörte. Die erste Offensivaktion landete gleich im Netz. Gökhan Öztas knallte per Drehschuss den Ball ans Aluminium und den Abpraller köpfte Manuel Do Vale unbehelligt ins lange Eck. Im direkten Gegenzug hatte Mohammed Hosseini freie Bahn, aber sein Abschluss ging weit über das anvisierte Ziel hinaus. Wiederum Nuancen später verfehlte Konstantin Dukas um Haaresbreite den Kasten von FCA-Keeper Marco Reichel. Die nächste Angriffswelle fand wieder auf der anderen Seite statt, wurde mit dem Ausgleich belohnt und rundete die turbulentesten fünf Minuten des ersten Durchgangs ab. Nach einer Flanke hatte der nicht gerade groß aufgeschossene Ricardo Zocco (musste später noch vor dem Seitenwechsel verletzt ausgewechselt werden) beim Sprung in die zweite Etage das bessere Timing als sein Gegenspieler und köpfte zum 1:1 ein. In der Folge plätscherte das Duell ohne weitere Höhepunkte vor sich hin, ehe ein Standard die Arheilger auf die Siegesstraße bugsierte. Blerton Muca löffelte einen Freistoß in den Sechzehner und Varol Akgöz verlängerte die Vorarbeit mit dem Scheitel am verdutzten RW-Schlussmann Thorsten Breitwieser vorbei in die Maschen. Einen Aufreger gab es noch vor dem Pausengang in die Kabine: Gökhan Öztas, der Fünftoremann aus den letzten beiden Begegnungen, scheiterte mit einem wuchtigen Freistoß an Reichel.
Für Freunde des gepflegten Balls oder prickelnder Derbyatmosphäre geriet der finale Abschnitt zu einer Enttäuschung. Das Match war nun von vielen Fehlern im Spielaufbau und zu überhastet vorgetragenen Attacken Richtung der jeweiligen Strafräume geprägt, die in der Regel wirkungslos verpufften. Der FCA wartete auf den Lucky Punch, um den Sack zuzumachen. Nicht von ungefähr musste dafür eine erneute Standardsituation herhalten. Nach einem Tackling von Efkan Yildiz an Varol Akgöz zwirbelte Spezialist Blerton Muca den Freistoß zur vorzeitigen Entscheidung ins rot-weiße Gehäuse. Denn danach passierte nicht mehr viel. Den eigentlich jetzt mit Vehemenz erwarteten Gästedruck erstickten die auf Konter lauernden Arheilger meist im Ansatz. Vom Feuerwerk der letzten beiden Kantersiege war in den Reihen der Heimstättensiedler kaum etwas zu sehen. Coach Stephan Adam, der seine Zusage für ein sechstes Jahr Zusammenarbeit für die kommende Saison geleistet hat, versuchte die Außenlinie auf- und abmarschierend lautstark, seine Schützlinge nach vorne zu peitschen - ohne Erfolg. Zwei Torschüsse von Do Vale (abgeblockt) und Felix Kalbfleisch (weit vorbei) strahlten in einer insgesamt auf sehr überschaubarem Niveau stehenden zweiten Hälfte noch die größte Gefahr aus. In der Schlussminute erhielt Gökhan Öztas zumindest die Chance auf eine Resultatskosmetik, aber nach dem Strafraumfoul an Patrizio Colucci setzte er den fälligen Strafstoß an den linken Pfosten.
So hinterließ das Derby nur beim FCA zufriedene Gesichter: Erster "Dreier" nach fünf sieglosen Runden (gleichzeitiger erster Erfolg in diesem Jahr) und viel frische Luft im Abstiegskampf. Derweil wurde der imponierende Zwischenspurt von RW Darmstadt abprupt gestoppt. Der rettende Hafen schimmert weiter in einem Respektsabstand von vier bzw. fünf Punkten.
  Weitere Berichte des 26. Spieltages mit Bildern zum Spiel des FCA auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (27.03.2011)
 
Mit mehr Mut ins Darmstädter Derby (Vorschau)
  FCA und Rot-Weiß müssen im Hessenliga-Abstiegskampf punkten
 
Damals wollte keiner verlieren. Diesmal wollen beide gewinnen. Der Blick auf die Tabelle erklärt, warum der FCA und die Rot-Weißen das Darmstädter Derby in der Fußball-Hessenliga am Samstag (Anstoß 16 Uhr) am Gehmer Weg in Arheilgen mutiger angehen werden, als beide das im ersten Vergleich getan hatten. Die beiden Aufsteiger stecken im Abstiegskampf. Ein Erfolg gegen den Lokalrivalen wäre da doppelt wichtig. [...]
Die Lage hat sich verändert. Während vor dem ersten Derby die Rot-Weißen noch vor dem FCA lagen, haben die Arheilger die Verhältnisse umgedreht: Die Gastgeber, die allerdings noch zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen bekommen, sind zwei Plätze und fünf Zähler besser als der Lokalrivale, der einen der vier direkten Abstiegsplätze belegt. "Und es ist nicht nur deshalb eine andere Situation", sagte FCA-Coach Richard Hasa und ergänzte: "Die Chancen, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen, werden immer weniger."
Entsprechend sieht seine Vorgabe für die Begegnung aus. "Wir wollen den Abstand auf jeden Fall halten. Am besten aber vergrößern", meinte Hasa. Selbstbewusst genug können der Coach ("Wir freuen uns auf die Partie, die Jungs sind heiß") und sein Team sein. Immerhin sprang zuletzt ein Punkt beim Zweiten KSV Baunatal heraus.
Selbstvertrauen haben aber auch die Gäste aus der Heimstättensiedlung getankt. Und das reichlich, gab es doch in jüngster Vergangenheit zwei deutliche Siege (5:1 in Vellmar, 6:0 gegen Stadtallendorf). So gehen die Rot-Weißen auch das Derby offensiv an. "Sicher wird das kein Selbstläufer. Aber ich werde meine Spieler nicht bremsen. Gerade nach unseren Spielen zuletzt", erklärte Stephan Adam. Denn eines machte der RW-Trainer auch klar: "Uns reicht kein Unentschieden. Wir wollen den Dreier." Das lässt mehr erwarten, als der erste Vergleich Darmstadt gegen Darmstadt geboten hatte. Nach 90 mauen Minuten endete das erste Derby nämlich mit einem 0:0.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (25.03.2011)
 
FCA schlägt sich wacker
  Teilerfolg beim KSV Baunatal
 
Im schweren Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten KSV Baunatal holte der FCA einen verdienten Punkt. Am Ende der Partie waren beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden. Die Gastgeber waren in der ersten Hälfte das bestimmende Team und die Arheilger hatten im zweiten Abschnitt die größeren Spielanteile. Trotz fleißiger Bemühungen von Beginn an gelangen dem FCA zunächst nur selten durchdachte Offensivaktionen. Dementsprechend sprangen auch kaum zwingende Torchancen heraus. Insbesondere wurde zu hektisch agiert und zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren. Die VW-Städter waren dann gefährlich, wenn sie ihre Angriffe über die Außen vortrugen. Auch bei langen, schnellen Bällen ins Abwehrzentrum zeigten sich einige Unsicherheiten in der Gästedefensive. Dass der Heimmannschaft vor der Pause kein Treffer gelang, lag an ihrer mangelnden Chancenauswertung und an FCA-Keeper Marco Reichel. Bei einem Distanzschuss und als ein KSV-Spieler alleine auf ihn zulief, zeigte er seine ganze Klasse.
In der zweiten Halbzeit war dann kein Unterschied mehr zwischen einem Aufstiegs- und einem Abstiegskandidaten zu erkennen. Die Darmstädter waren jetzt ein gleichwertiger Gegner und phasenweise sogar spielbestimmend. Mitten in ihre Angriffsbemühungen fiel dann überraschend das 1:0 für die Gastgeber. Nach einem weiten Ball in den Sechzehner entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Krisztian Müller und ein KSV-Spieler waren aufeinander geprallt. Dies war eigentlich ein ganz normales "Körpertackling" und man hätte es auch als Stürmerfoul bewerten können. Den auch nach Meinung der Baunataler Zuschauer unberechtigten Elfmeter verwandelte ihr Spieler Nebe sicher zur 1:0-Führung (64.). Der FCA ließ sich von diesem Treffer nicht beeindrucken und hatte fortan seine beste Phase. Nur eine Minute nach dem Rückstand sorgte Blerton Muca mit einem 20-Meterfreistoß für den Ausgleich. Nach Foulspiel an Ricardo Zocco hob er den Ball über die Mauer ins rechte untere Eck. Die Gäste setzten nun nach. Aus einer jetzt auch gut gestaffelten Abwehr heraus kreierte die Hasa-Truppe weitere Tormöglichkeiten. Die beiden besten hatten Mohammed Hosseini, der nach einem feinen Angriff über Christian Remmers und Ricardo Zocco die anschließende Flanke ganz knapp neben das Tor köpfte sowie Krisztian Müller, der nach einem Eckball von Blerton Muca den Ball nicht über die Linie drücken konnte. So blieb es nach den unterschiedlichen Halbzeiten beim letztendlich gerechten Remis.
Gegen Baunatal spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Thorsten Helfmann (65. Mohammed Hosseini), Krisztian Müller, Marius Repp (46. Nils Kluin), Christian Remmers, Varol Akgöz, Ricardo Zocco (88. Waldemar Burbach), Blerton Muca, André Hunsicker.

 
Derby gegen Rot-Weiß Darmstadt:
 
Am kommenden Samstag (26.03.) kommt es am Gehmerweg zum Südhessenderby zwischen dem FCA und RW Darmstadt. Sowohl die Arheilger, mit derzeit 25 Punkten auf Platz 14, wie auch die Rot-Weißen, mit 20 Punkten zwei Plätze dahinter, kämpfen gegen den Abstieg aus der Hessenliga. Beide Mannschaften sind in dieser Saison in die oberste Amateurklasse aufgestiegen. Die Mannschaft aus der Heimstättensiedlung ließ mit deutlichen Siegen in den letzten beiden Spielen gegen Vellmar und Würges aufhorchen. Aber auch die Arheilger präsentierten sich bei den beiden Unentschieden gegen Stadtallendorf und Baunatal als starke Einheit. Es ist also von einer sehr interessanten Partie mit hoffentlich vielen Zuschauern auszugehen. Spielbeginn am Gehmerweg ist um 16:00 Uhr.
Der FCA hat sich nicht nur sportlich viel vorgenommen. Denn, wie Andreas Bergemann erklärte, soll die Partie ein absolutes Rekordspiel in Bezug auf die Zuschauerzahlen werden: "Wir wollen die meisten Zuschauer in der laufenden Hessenliga-Saison in unser Stadion locken". Zwar ist Bergemann, der beim FCA für das Marketing verantwortlich ist, noch skeptisch, ob die magische Grenze von 2000 Zuschauern erreicht werden kann, doch ist er sich sicher, dass weit mehr Zuschauer als 1000 Fans das Spiel sehen werden. Mit den Planungen für das Derby wurde bereits vor einigen Wochen begonnen und sogar die "98er" haben sich mit entsprechender Werbung für diesen sportlichen Kracher beteiligt. Es werden sicherlich zwei hoch motivierte Teams aufeinandertreffen. Und auch die "Macher des Vereins" werden super Rahmenbedingungen, mit einigen Überraschungen für die Fans, schaffen.

Quelle: Karlheinz Kluin (21.03.2011)
 
Diesmal freut sich Hasa über das 1:1
  Wie unterschiedlich so ein Ergebnis doch bewertet werden kann. Während Richard Hasa nach dem 1:1 vor Wochenfrist gegen Stadtallendorf haderte, war der Trainer des FCA Darmstadt nach dem 1:1 (0:0) am Samstag beim KSV Baunatal zufrieden. Zwar hatte der Abstiegskandidat insgeheim auf einen Zähler gehofft. Dass es letztlich dann tatsächlich zu einem Remis beim Tabellenzweiten der Fußball-Hessenliga kam, überraschte dann aber doch.
"Das ist ein Punkt, den man eigentlich einkalkulieren kann. Und über diesen freuen wir uns", sagte Hasa. Der Coach der Arheilger wusste aber auch, dass sein Team vor der Pause "durchaus Glück hatte. Erst danach hat bei uns die Ordnung gestimmt." Dennoch gerieten die Gäste durch Tobias Nebe (64./Handelfmeter) in Rückstand. Aber quasi im Gegenzug glich Blerton Muca mit seinem Freistoßtreffer (65.) aus. "Es war gut, dass wir gleich zurückgeschlagen haben. So haben wir deutlich mehr Mut bekommen." Mit diesem Mut verteidigte der FCA dann den einen Punkt.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (21.03.2011)
 
Für den FCA sind die Rollen in Baunatal klar verteilt (Vorschau)
  [...] In der Vorwoche hatte auch der FCA beste Chancen auf einen klaren und im Abstiegskampf so wichtigen Sieg. Doch gegen Stadtallendorf sprang nur ein Punkt heraus. Sollte es wiederum für die Arheilger ein Remis in Baunatal geben, dann wäre Richard Hasa sicherlich deutlich zufriedener als zuletzt. Denn der KSV hat sich nach der Winterpause zum ersten Verfolger von Spitzenreiter Alzenau aufgeschwungen, der längst nicht mehr so souverän ist und nur noch drei Punkte vor Baunatal liegt. Die Rollen im Spiel gegen den Abstiegskandidaten aus Südhessen sind also klar verteilt - worin Hasa womöglich eine Chance für sein Team sieht.
"Vielleicht nehmen sie uns vor dieser Konstellation ein bisschen auf die leichte Schulter", meinte der Trainer und ergänzte: "Dann ist etwas für uns drin. Wir haben oft genug gezeigt, dass wir es können." Etwa im Hinspiel, als der FCA die bessere Mannschaft war und sogar mit 2:1 führte. Baunatal gelangen aber noch drei Treffer und gewann 4:2. Diesmal würden sich die Arheilger sicher damit begnügen, nicht besser gespielt, dafür aber gepunktet zu haben. [...]
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (18.03.2011)
 
FCA lässt zwei Punkte liegen
  1:1 gegen Eintracht Stadtallendorf
 
Auch im zweiten Heimspiel nach der Winterpause konnte der FCA in den Fußball-Hessenliga keinen "Dreier": verbuchen. Gegen den Tabellenachten Eintracht Stadtallendorf gab es lediglich einen Teilerfolg. Blerton Muca traf mit einem Freistoßtor in der 30. Minute zum frühzeitigen 1:1 Endstand. Aus weiteren guten Chancen, insbesondere in der ersten Halbzeit, konnten die Gastgeber kein Kapital schlagen. Das war eindeutig zu wenig, um sich aus der Abstiegszone abzusetzen, zumal dem FCA auch noch zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen werden. Die Arheilger knüpften somit an ihre schwache Heimbilanz im ersten Abschnitt der Saison an. Auch vor der Winterpause konnten in zehn Heimspielen nur vier Siege eingefahren werden. Wie bereits im Heimspiel zuvor gegen Kickers Offenbach II, geriet der FCA wieder früh in Rückstand. Nachdem Alexander Stenzel mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung (4.), sowie Ricardo Zocca mit einem Zehnmeterschuss (6.) am gegnerischen Torwart scheiterten und Varol Akgoez den Ball von der Strafraumgrenze über das Tor hämmerte (8.), waren die Gäste mit ihrem ersten Angriff erfolgreich. Ihr Spieler Czyrzewski wurde auf der linken Seite kaum attackiert und konnte ungehindert flanken. Die FCA-Verteidigung sah dann teilnahmslos zu, wie Eintracht-Stürmer Weber den Ball freistehend zur 1:0-Führung einköpfte. Ein vermeidbarer und ärgerlicher Treffer. Der FCA ließ sich von diesem Rückschlag nicht verunsichern und suchte weiterhin den Weg Richtung Gästetor. Die Mittelhessen wehrten sich jedoch mit allen Mitteln und unterbrachen immer wieder mit rustikalem Einsatz die Angriffsbemühungen der Heimmannschaft. Hinzu kam, dass beim Vorwärtsspiel weitgehend die Präzision fehlte. Die Hasa-Truppe spielte zwar sehr engagiert und zeigte großen Einsatz, beim letzten Pass und beim Abschluss wurden jedoch Schwächen deutlich. Bei der größten Chance zum Ausgleich musste dann auch eine Einzelleistung herhalten. Nach einem feinen Solo traf Ricardo Zocco aus 22 Metern nur die Latte (15.). Den Abpraller köpfte Mohammed Hosseini am Tor vorbei. Eine sogenannte "Hundertprozentige" war vertan. Den nach dem Spielverlauf verdienten Ausgleich markierte dann Blerton Muca mit einem sehenswerten Freistoßtor. Danach hatten beide Mannschaften noch eine Möglichkeit zur Führung. Zunächst scheiterte Gäste-Stürmer Weber freistehend am reaktionsschnellen FCA-Keeper Marco Reichel (38.). Auf der anderen Seite war es der quirlige, in manchen Situationen jedoch zu eigensinnige Ricardo Zocco, der mit einem Drehschuss knapp das Tor verfehlte (43.). Drei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Christian Remmers eine große Gelegenheit. Mit seinem Schuss am zweiten Pfosten scheiterte er jedoch am beherzt eingreifenden Eintracht-Schlussmann Olujic.
Während der gesamten zweiten Halbzeit hatte der FCA ein spielerisches Übergewicht und auch die besseren Chancen. Mit dem finalen Schuss wollte es allerdings nicht klappen. Die Gäste aus Mittelhessen waren anscheinend mit dem einen Punkt zufrieden. Sie machten hinten dicht, setzten ausschließlich auf Konter und ihr Zweikampfverhalten war einige Male nah an der Körperverletzung. Schiedsrichter Alexander Althoff aus Langen konnte sich jedoch nicht dazu entscheiden, die rote Karte zu ziehen. Den Arheilgern fehlten allerdings auch die kreativen Ideen, um die Gästeabwehr groß in Verlegenheit zu bringen. Insbesondere das Flügelspiel fand zu selten statt. So mussten sich die Platzherren letztendlich mit dem einen Punkt zufrieden geben.
Nach dem 22. Spieltag rangiert der FCA weiterhin auf dem Relegationsplatz 14. Der Kampf um den Klassenerhalt geht also unvermindert weiter.
Am kommenden Samstag (19.03.) geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Baunatal. Die Reise zum Tabellenzweiten und Aufstiegsfavoriten nach Nordhessen tritt der FCA als klarer Außenseiter an.
 
Gegen Stadtallendorf spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel (39. André Hunsicker), Thorsten Helfmann, Mohammed Hosseini (84. Ali Kandemir), Krisztian Müller, Marius Repp (84. Waldemar Burbach), Christian Remmers, Varol Akgoez , Ricardo Zocco, Blerton Muca.
Quelle: Karlheinz Kluin (14.03.2011)
 
Leistung stimmt, Ergebnis nicht
  Der FCA Darmstadt muss sich trotz bester Gelegenheiten mit einem 1:1 gegen Stadtallendorf begnügen - Nur Muca trifft per Freistoß - Hasa: Schade bis ärgerlich
 
Mission verpasst. Sechs Punkte wollte der FCA Darmstadt aus den beiden Heimspielen gegen Kickers Offenbach II und Eintracht Stadtallendorf holen. Letztlich ist es nur ein Zähler geworden. Nach dem 0:3 gegen zugegeben starke Offenbacher vor Wochenfrist folgte am Samstag ein 1:1 (1:1) gegen die Oberhessen. Deutlich zu wenig für den FCA im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga. Zwar stehen die Arheilger mit 24 Zählern aktuell noch über dem Strich. Nach dem Abzug von zwei Punkten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls könnte es für den FCA aber runter in der Tabelle gehen. Und damit steigt die Abstiegsgefahr.
Entsprechend enttäuscht war Richard Hasa nach der Partie. Schließlich hatte sein Team gegen die Eintracht eine gute Chance verpasst, zwei Punkte mehr zu holen. "Es ist schade bis ärgerlich", meinte der FCA-Coach. Mit der Leistung seiner Spieler war er zufrieden. Nicht aber mit dem Ergebnis. Verständlich. Denn die Arheilger hatten beste Gelegenheiten zum entscheidenden Treffer - und dieser wäre verdient gewesen.
Doch Hasa musste mit ansehen, wie der FCA zunächst einem Rückstand hinterher laufen musste: Claudius Weber (10.) nutzte eine Unstimmigkeit in der Abwehr der Arheilger. Dann waren die Gastgeber dran. Schuss von Varol Akgöz (12.). Lattenknaller von Ricardo Zocco (14.), den Abpraller muss Mohamed Hosseini verwerten. Aber auch sein Kopfball (18.) ging vorbei. So war es erst Blerton Muca (31.), der per Freistoß ausglich. Und auch nach der Pause hatten die Südhessen mehr und vor allem die besseren Chancen - etwa durch Christian Remmers (50.) oder Thorsten Helfmann (61.). Nur, ein Treffer wollte ihnen nicht mehr gelingen.
"Ich habe vorher noch gesagt: Bloß kein frühes Tor kassieren. Klappt das, haben wir gute Chancen auf den Sieg. Denn wir sind immer für ein Tor gut", sagte Hasa. Letztlich trat beides ein, was für den FCA eben nur diesen einen Punkt bedeutete.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (14.03.2011)
 
Trio möchte im Abstiegskampf punkten (Vorschau)
  Die Losung ist jeweils dieselbe. Sowohl der FCA Darmstadt als auch Lokalrivale RW Darmstadt und Viktoria Urberach wollen am 24. Spieltag der Fußball-Hessenliga im Kampf um den Klassenerhalt punkten. Allerdings hat aus dem Trio nur der FCA am Samstag (Anstoß jeweils 15 Uhr) mit der Partie gegen Eintracht Stadtallendorf ein Heimspiel. Die Rot-Weißen müssen beim OSC Vellmar ran, Urberach ist in Marburg gefordert. [...]
Die Einstellung war okay. Der Zweikampfverhalten auch. Wäre der Gegner ein anderer gewesen, der FCA hätte sicherlich besser ausgesehen. So unterlagen die Darmstädter zuletzt mit 0:3 gegen Kickers Offenbach II. Doch Richard Hasa, dem Kapitän Kevin Klöber (schwere Knieverletzung) fortan fehlen wird, zog aus der Niederlage auch Positives. "Wir haben das gut verkraftet und versucht, die guten Ansätze herauszustreichen", sagte der Trainer. Schließlich gilt es gegen Stadtallendorf zu punkten. Der Gegner scheint zumindest ein anderes Kaliber zu sein als der OFC. Jedenfalls hat die Eintracht in ihren Spielen 2011 deutliche Niederlagen eingesteckt. Aber nicht nur deshalb sagt Hasa: "Wir müssen gewinnen."
Unterdessen weist der FCA bereits auf das Derby am 26. März gegen die Rot-Weißen hin. Schließlich sollen über 1500 Zuschauer kommen und dadurch der Hessenliga-Rekord in dieser Saison aufgestellt werden.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (11.03.2011)
 
FCA Darmstadt erwartet den OFC II (Vorschau)
  [...] "Das ist eine gute Aufgabe zum Auftakt. Schließlich weiß man nach der Winterpause nie, wo man steht", sagte Richard Hasa. Gegen den OFC, Traditionsclub und Tabellensechster, da ist sich der FCA-Trainer sicher, braucht er sein Team nicht zusätzlich motivieren. "Denn wir brauchen die richtige Einstellung und volle Konzentration, um zu bestehen." Und das wollen die Arheilger.
Zwar liegt der Aufsteiger derzeit auf Rang zwölf deutlich über den Abstiegsplätzen. Von den bisher erreichten 23 Punkten werden aber zwei wegen Nichterfüllens des Schiedsrichtersolls wieder abgezogen - dadurch würde der FCA aktuell auf Position 15 abrutschen. Und das heißt akute Abstiegsgefahr. "Der Punktabzug tut daher wirklich weh. Daher wollen wir aus den beiden anstehenden Heimspielen sechs Zähler holen", so Hasa. Die ersten drei davon eben gegen den OFC.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (04.03.2011))
 
FCA tritt auf der Stelle
  1:1 gegen den FSV Fernwald
 
Im letzten Heimspiel des Jahres kam der FCA im Hessenligaspiel gegen den FSV Fernwald über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. Das gleiche Ergebnis wie im Hinspiel in Fernwald. Mit diesem Punkt konnte die Mannschaft aus dem Kreis Gießen besser leben, ist sie doch seit nunmehr acht Spielen ungeschlagen und hat sich mit 29 Punkten auf den achten Tabellenplatz hochgearbeitet. Die Arheilger treten dagegen weiter auf der Stelle. Insgesamt 23 Punkte weist ihr Konto auf. Sie liegen damit punktgleich mit dem Relegationsplatz und nur einen Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Ein Spieltag kann also entscheiden, ob es weiter nach oben oder auf einen Abstiegsplatz geht. Das Remis am Gehmerweg gegen Fernwald war auf der einen Seite zu wenig, auf der anderen Seite jedoch ein leistungsgerechtes Ergebnis. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit das bessere Team, der FCA nach der Pause die agilere Mannschaft. Bei eiskalten Temparaturen und schneebedecktem Boden (nur die Strafräume waren frei geräumt) war nicht unbedingt schönes Spielen angesagt. Die Mittelhessen hatten von Beginn an den besseren Stand und auch das bessere Rezept. Sie spielten entsprechend den Bodenverhältnissen sehr konsequent, der Ball wurde im richtigen Moment auch mal weggedroschen, und zeigten ein gutes Direktspiel. Dem FCA fehlte dagegen zunächst die erforderliche Konsequenz. Dies führte bereits in der siebten Minute zum Rückstand. Ein vertändelter Ball im eigenen Strafraum brachte FSV-Stürmer Daniel Beck in gute Schussposition. Aus kurzer Distanz erzielte er die 1:0-Führung.
Die Gäste spielten über beide Flügel sehr gefährlich, und die beiden FCA-Außenverteidiger hatten so ihre Probleme. Wenn die Heimmannschaft einmal schnell und direkt nach vorne spielte, hatte auch sie durchaus gute Szenen. So Varol Akgöz, dessen Sechzehnmeterschuss FSV-Keeper Sven Schmitt gerade noch so aus dem linken unteren Eck fischen konnte (12.). Kurz danach setzte Blerton Muca den Ball knapp über die Latte (15). Gefährlicher waren jedoch die Gäste. Bei ihren Angriffen über die Flügel kamen sie immer wieder zum Flanken und damit zu guten Möglichkeiten. Sie konnten aber nicht nachlegen und der FCA war somit weiter im Spiel. Sechs Minuten vor der Halbzeit hatte die Heimmannschaft ihre beste Szene. Nach einem schönen Direktspiel mit anschließender Flanke durch Mohammed Hosseini ließ Thorsten Helfmann den Ball auf Kevin Klöber abprallen. Dessen Schuss konnte aber abgewehrt werden. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel erhöhte der FCA die Schlagzahl. Der Kampf wurde jetzt richtig angenommen, und es war nun mehr Biss in der Partie. Und dies machte sich auch gleich zahlenmäßig bemerkbar. Mohhammed Hosseini wurde im Strafraum gefoult und Alexander Stenzel verwandelte den fälligen Elfmeter zum Ausgleich (50.). Jetzt hatten die Arheilger ihre beste Phase und es ergaben sich zwangsläufig Gelegenheiten zur Führung. Nach einer Hereingabe von Blerton Muca köpfte Thorsten Helfmann das Spielgerät knapp neben das Tor (57.) und auch Mohammed Hosseini verfehlte den Kasten nach einer Ecke nur um Zentimeter (60.). In dieser Druckphase sah Nasir Safi nach einem eher harmlosen Foul die Gelb-Rote Karte (65.). Mit einem Akteur weniger verstärkte der FCA nun die Defensive und verlegte sich auf Konter. Aus zwei Chancen, davon eine in Überzahlspiel, konnte die FCA-Sturmreihe jedoch kein Kapital schlagen. Die letzten zehn Minuten wurden mit Ricardo Zocco, André Hunsicker und Dennis Reichardt drei frische Spieler für Varol Akgöz, Mohammed Hosseini und Thorsten Helfmann eingewechselt. Die Devise hieß jetzt: unbedingt den einen Punkt festhalten. Die Gäste kamen in der Schlussphase zwar noch einige Male gefährlich vor das von Marco Reichel gehütete Tor, waren aber nicht abgezockt genug um ihre zahlenmäßige Überlegenheit auszunutzen. Letztendlich blieb es bei der gerechten Punkteteilung.
Bis zur Winterpause stehen noch zwei Auswärtsspiele in Wetzlar und Flieden auf dem Programm. Am kommenden Samstag (4.12.) geht die Fahrt zum Mitaufsteiger Eintracht Wetzlar. Die Lahnstädter haben sich zu Saisonbeginn enorm verstärkt, u.a. mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Mathias Hagner, und sind mittlerweile fester Bestandteil der Spitzengruppe. Spielbeginn in Wetzlar ist bereits um 14:00 Uhr.
 
Gegen Fernwald spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Kevin Klöber, Thorsten Helfmann (Dennis Reichardt), Mohammed Hosseini (82. André Hunsicker), Krisztian Müller, Marius Repp, Christian Remmers, Varol Akgöz (80. Ricardo Zocco), Blerton Muca.
Quelle: Karlheinz Kluin (29.11.2010)
 
FCA erreicht sein Tagesziel
  Erhoffter Sieg bleibt zwar aus, nach dem 1:1 gegen Fernwald steht Darmstadt aber weiter über dem Strich
 
Richard Hasa hatte sich mehr erhofft. Doch am Ende war der Trainer des FCA Darmstadt mit dem einen Punkt im letzten Heimspiel des Fußball-Hessenligisten im Jahr 2010 zufrieden. "Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Aber so, wie es gelaufen ist, geht das Ergebnis in Ordnung", sagte Hasa nach dem 1:1 (0:1) am Samstag gegen den FSV Fernwald. Mit dem Remis bauten die Arheilger ihre Bilanz auf 23 Punkte aus, womit sie im Abstiegskampf weiter über dem Strich stehen.
Dabei hatte es zunächst gar nicht nach einem erfolgreichen Tag für den FCA ausgesehen. Die Gastgeber fanden auf dem Schnee bedeckten Platz (nur die Strafräume waren freigeräumt) kein Rezept. Fernwald dagegen kam deutlich besser mit den Verhältnissen zurecht. Die Gäste spielten direkt und ließen Ball sowie Gegner laufen. Die Führung durch Daniel Beck (9.), zumal begünstigt durch einen Abwehrschnitzer der Darmstädter, fiel daher nicht von ungefähr.
"Fernwald hat so gespielt, wie wir das eigentlich machen wollten. Wir haben aber 30 Minuten gebraucht, bis das auch bei uns geklappt hat", meinte Hasa. Und da die Gäste trotz guter Möglichkeiten, etwa durch Ahmet Marankoz (21.), nicht nachlegten, war der FCA weiter im Spiel. Was Kevin Klöber (41.) und Marius Repp (44.) mit ihren gefährlichen Torschüssen schon vor der Pause unterstrichen. Entsprechend engagiert kamen die Gastgeber aus der Kabine.
Sieben Minuten nach Wiederbeginn wurde der FCA dann auch für seine Steigerung belohnt: Alexander Stenzel verwandelte einen Elfmeter (Mohammad Hosseini war gefoult worden) zum Ausgleich (52.) - wenn auch mit etwas Glück, schließlich war FSV-Torwart Sven Schmitt noch am Ball dran. Den Darmstädtern war es egal. Der Ball war drin. Und allein das zählte. Thorsten Helfmann (60.) und Blerton Muca (65.) hätten die Südhessen danach sogar in Führung bringen können. Nur diesmal fand das Spielgerät nicht den Weg ins Tor. So änderte sich kurz darauf die Ausrichtung der Arheilger: Nasir Safi hatte Gelb-Rot (67./wiederholtes Foulspiel) gesehen.
"Der Platzverweis hat uns gebremst", meinte Hasa, der danach mehr auf Defensive setzte. Denn dem FCA-Coach war es wichtiger, einen Punkt zu sichern, als das Risiko einzugehen, doch noch zu verlieren. Es war die richtige Entscheidung. Schließlich sprang ein Zähler heraus, mit dem der Aufsteiger (Hasa: "Wir wollen unsere Position halten") das Tagesziel erreicht hatte: Die Darmstädter stehen noch immer auf einem Nichtabstiegsplatz.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (29.11.2010)
 
FCA erkämpft Remis
  [...] Zu einem Teilerfolg kam der Lokalrivale FC Arheilgen, der dem zuletzt sechsmal siegreichen FSV Fernwald ein 1:1 abtrotzte und damit knapp über dem Strich bleibt. [...]
 
Die Arheilger erreichten ihr Minimalziel mit einem hohen Kraftaufwand. Schließlich erforderte der mit Ausnahme der beiden Sechzehner von einer weißen Pracht überflutete Rasen am Gehmer Weg eine große Kampfesleistung. Fernwald, das nach seinen sechs aufeinanderfolgenden Siegen mit breit geschwellter Brust auflief, freundete sich viel schneller mit den Bodenverhältnissen an und legte durch Goalgetter Daniel Beck (Hessenligatorschützenkönig 2008) beizeiten vor. In dieser Phase hatten die Arheilger ein wenig Massel, nicht vorentscheidend in Rückstand zu geraten. Erst nach rund einer halben Stunde wirkte sich der FCA-Assimilationsprozess für den Wintereinbruch endlich auch auf die Begegnung gegen den mittelhessischen Durchstarter aus. Das Team von Richard Hasa fand nun statt und bastelte am Ausgleich. Diesen erzielte Alexander Stenzel mit seinem ersten Saisontor sieben Minuten nach dem Seitenwechsel, indem er in Folge eines Strafraumfouls an Mohammed Hosseini den fälligen Strafstoß verwandelte. Jetzt lechzte der Aufsteiger nach dem Sieg, musste allerdings durch die Ampelkarte für Nasir Safi seinen Vorwärtsdrang abbrechen und schaltete in der finalen Matchperiode auf Defensivarbeit um. Dies gelang auch und der FCA darf aufgrund des Spielverlaufs (frühes Gegentor und der spätere Verweis) das Unentschieden als Punktgewinn verbuchen, durch den man die Position am rettenden Ufer verteidigte. Nächste Woche geht es im Duell der Neulinge bei Eintracht Wetzlar weiter.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (28.11.2010)
 
Kräfte bündeln, um Position zu halten (Vorschau)
  0:3, 0:3 und 0:4 - so lauteten die letzten Ergebnisse der Südhessen in der Fußball-Hessenliga. Verständlich, dass der FCA Darmstadt (gegen den FSV Fernwald) und RW Darmstadt (beim SC Waldgirmes) am Samstag (Anstoß jeweils 14.30 Uhr) mit Blick auf den Abstiegskampf wieder punkten wollen. Und auch Viktoria Urberach, die zeitgleich RW Frankfurt empfängt, hofft auf ein Erfolgserlebnis.
 
Das 0:3 bei Spitzenreiter Alzenau war eine einkalkulierte Niederlage für die Arheilger. Um so mehr heißt es für den FCA, gegen Fernwald etwas für das Punkteverhältnis zu tun. "Es ist unser letztes Heimspiel in diesem Jahr. Da wollen wir gewinnen und unsere Position halten", sagte FCA-Coach Richard Hasa, der sich mit seinem Team vom letzten Tabellenrang auf den 13. Platz empor gearbeitet hat. Damit der Trend auch weiterhin nach oben zeigt, "müssen wir alle Kräfte bündeln. Dann kann das was werden."
  Zum vollständigen Vorschaubericht auf    Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (26.11.2010)
 
Stoppt der FC Arheilgen den Serientäter aus Fernwald? (Vorschau)
  Einen nicht unbedingt wegen der tabellarischen Aussagekraft, aber von der aktuellen Formkurve ausgehend enorm dicken Brocken bekommt der FCA Darmstadt am Gehmer Weg aufgetischt. Mit der netten Empfehlung von sechs Siegen in Folge(!!) und insgesamt acht ungeschlagenen Partien karrt der FSV Fernwald von seiner mittelhessischen Heimat in den Darmstädter Norden. Da müssen die Arheilger eine Woche nach ihrem chancenlosen Auftritt im unterfränkischen Alzenau schon ihre maue Heimbilanz (sechs von neun Begegnungen zu Hause verloren) aus den Köpfen verdrängen, um a) den Gästelauf zu stoppen und b) wichtige Punkte für den Ligaverbleib zu sammeln. Das sollte den Bedürfnissen entsprechen, denn im Falle von vier Direktabsteigern ist die akute Gefahrenzone nur noch drei Zähler entfernt. Unter Berücksichtigung der prekären Lage nach dem ersten Saisondrittel ist die aktuelle Situation zwar akzeptabel, aber die Mannschaft von Richard Hasa muss wieder zulegen, wenn sie ihre glänzende Aufholjagd nicht ad absurdum führen und auch zur Weihnachtspause über dem Strich grüßen will.
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (25.11.2010)
 
FCA beim Topfavoriten chancenlos
  0:3-Niederlage beim FC Bayern Alzenau
 
Im zweiten Rückrundenspiel der Fußball-Hessenliga war der FCA beim FC Bayern Alzenau, dem Tabellenführer und absoluten Favoriten auf die Meisterschaft, zu Gast. Der Regionalligaabsteiger, vor der Partie mit sechs Punkten Vorsprung die Tabelle anführend, stellt den besten Sturm und die beste Abwehr der Liga und hat erst eine Niederlage in der gesamten Runde zu verzeichnen. Die Arheilger wiederum sind seit dem fünften Spieltag in insgesamt sieben Auswärtsspielen unbesiegt und konnten somit eigentlich mit breiter Brust anreisen. Gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner hätte allerdings in diesem Spiel alles stimmen und jeder Spieler an seine Leistungsgrenze gehen müssen. Um es vorweg zu nehmen, die Hasa-Truppe bemühte sich zwar und kämpfte tapfer, war aber über die gesamte Distanz die unterlegene Mannschaft. Alzenau zeigte sich als laufintensives Team mit einer ungemeinen Physis und bemerkenswerten Spielkultur. Es wurde deutlich, dass der Club nach oben strebt und in dieser Klasse ohne Konkurrenz ist. Er trainiert unter Halbprofibedingungen, und als Ziel hat er sich das Motto "Langfristig gesund in der Regionalliga etablieren" gesetzt.
Nach einer gewissen Anlaufzeit erarbeiteten sich die Bayern die ersten Chancen. Ihr Kapitän Sebastian Popp verfehlte das Tor mit einem Sechzehnmeterschuss nur knapp (13.), und nach insgesamt sieben Ecken bis zur zwanzigsten Minute gab es nicht wenige brenzlige Momente im FCA-Strafraum. Dabei konnte Torhüter Marcus Ferreira, der aufgrund der Krankheit von Stammkeeper Marco Reichel und der Verletzung des zweiten Torwarts Johannes Vogt zu seinem ersten Hessenligaeinsatz kam, einige Male gut abwehren. Die Arheilger versuchten zwar immer wieder "Nadelstiche" zu setzen, waren offensiv aber zu zaghaft. Es fehlten einfach der Schwung und das Durchsetzungsvermögen, um die Abwehr der Unterfranken in Verlegenheit zu bringen. Lediglich aus Standards ergaben sich halbwegs Möglichkeiten. So setzte Alexander Stenzel einen abgewehrten Freistoß von Christian Remmers neben das Tor (21.). Der Führung der Heimmannschaft in der 24. Minute ging eine tolle Vorbereitung über die linke Seite voraus. Die anschließende präzise Flanke nahm Bayerns Torjäger Peter Sprung volley aus der Luft und der Ball schlug unhaltbar für Marcus Ferreira halbhoch im langen Eck ein. Es war ein Tor des Monats. Ein etwas aggressiveres Abwehrverhalten hätte diese Flanke allerdings verhindern können. Insgesamt wirkte die FCA-Defensive an diesem Tag alles andere als souverän. Drei gelbe Karten bis zu diesem Zeitpunkt waren ein Zeichen von Überforderung. Die Gastgeber nutzten die gesamte Breite des Spielfeldes, zeigten temporeiche Angriffe über die Außen und konnten sich immer wieder stark durchsetzen. Sie wirkten in allen Belangen entschlossener und hatten lediglich ein Manko in der Chancenverwertung. Der FCA konnte sich keine einzige Möglichkeit herausspielen, hätte aber dennoch mit etwas Glück den Ausgleich erzielen können. Zunächst schoss Marius Repp einen Abpraller aus zwanzig Metern nur ganz knapp neben den Pfosten (39.). Dann setzte Freistoßspezialist Blerton Muca den ruhenden Ball aus aussichtsreicher Entfernung über das Tor (42.). Mit dem 0:1-Halbzeitergebnis waren die Gäste gut bedient.
Für den angeschlagen ins Spiel gegangenen Dennis Reichardt kam nach der Pause mit Ricardo Zocco eine weitere Offensivkraft. Wer jetzt den großen Arheilger Sturmlauf erwartete, wurde enttäuscht. Die Heimmannschaft dominierte und war weiter auf dem Vormarsch. Bei einer Hereingabe nach schöner Vorbereitung standen gleich zwei ihrer Spieler am zweiten Pfosten frei. Der Ball wurde über das Tor befördert (50.). Das 2:0 fiel eine Minute später. Peter Sprung nutze seinen Freiraum und konnte unbedrängt einköpfen. Auch hier stimmte die Zuordnung in der Hintermannschaft nicht. Auch danach erspielten sich die Gastgeber eine Reihe weiterer guter Chancen. Oft fehlte nicht viel zum dritten Treffer. Dieser fiel nach 76 Minuten durch ein Missgeschick von Torhüter Marcus Ferreira. Als er einen völlig harmlosen Ball fangen wollte, rutschte er aus und die Pille trudelte ins Netz. Als Torschütze durfte sich FCB-Spieler Serkan Bayin feiern lassen. Bis auf diesen Lapsus zeigte der FCA-Torhüter eine gute Leistung.
Mit diesem Tor jedoch war endgültig die letzte Spannung aus dem Spiel genommen. Das Schwergewicht der Oberliga spielte nun ganz abgezockt weiter und ließ vor dem eigenen Tor überhaupt nichts anbrennen. Außer einigen Distanzschüssen hatte die nur halbherzig und ohne jeglichen Biss spielende Gästeoffensive aber auch nichts zu bieten. Der FCA war in dieser Partie chancenlos und mit dem Ergebnis gut bedient. Die FCA-Misere mit einigen angeschlagenen und verletzten Spielern wollte Trainer Richard Hasa in der anschließenden Pressekonferenz nicht als Ausrede gelten lassen. "Auch mit einer anderen Aufstellung hätten wir heute gegen diesen Gegner keine Chance gehabt". Allerdings war er vom viel zu passiven Spiel und den vielen individuellen Fehler seiner Mannschaft sehr enttäuscht.
Am kommenden Samstag (27.11.) geht es um 14:30 Uhr am Gehmerweg wieder gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Zu Gast ist der FSV Fernwald. Die Fernwalder sind die Mannschaft der Stunde. Sie sind seit sieben Spieltagen ungeschlagen und haben sich von einem Abstiegsplatz mit nunmehr 28 Punkten auf den achten Tabellenplatz hochgearbeitet.
 
Gegen Alzenau spielten: Marcus Ferreira, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Dennis Reichardt (46. Riccardo Zocco), Thorsten Helfmann, Mohammed Hosseini, Krisztian Müller, Marius Repp (70. André Hunsicker), Christian Remmers, Varol Akgöz (62. Waldemar Burbach), Blerton Muca.
Quelle: Karlheinz Kluin (22.11.2010)
 
  FCA Darmstadt und Viktoria Urberach ohne Chancen
 
Beim Meisterschaftsfavoriten Alzenau waren die Arheilger chancenlos. "Die haben gezeigt, dass sie in dieser Klasse konkurrenzlos sind", gab FCA-Sportmanager Zivojin Juskic unumwunden zu. Nach zuletzt sieben Auswärtsspielen ohne Niederlage gingen die Arheilger als Verlierer vom Platz, den sie stark ersatzgeschwächt betreten hatten.
Neben Kevin Klöber und Richard Hasa mussten auch Dennis Weiland (Innenbandverletzung - ihm droht eine Operation) und Torhüter Marco Reichel (Magen-Darm-Virus) passen. Nach zwei "herrlichen Toren" - wie Juskic anerkannte - von Peter Sprung (25./51.) war die Partie im Grunde entschieden. Der dritte Treffer der Alzenauer durch Bayin (76.) wurde durch einen Torwartfehler von Marcus Ferreira begünstigt. "Der geht auf seine Kappe. Aber ansonsten hat er ordentlich gespielt", lobte Juskic den Reichel-Ersatz. [...]
  Vollständiger Bericht auf >> Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (22.11.2010)
 
FCA chancenlos beim Primus
  Bayern Alzenau ist auf dem Weg zur sofortigen Regionalligarückkehr nicht mehr aufzuhalten. Auch gegen den auswärtsstarken Neuling FCA Darmstadt gab sich der zu Hause weiter verlustpunktfreie Tabellenführer keine Blöße (3:0) und vergrößerte dank der schwächelnden Verfolger (Eintracht Wetzlar ist derzeit völlig neben der Spur und leistete sich eine 0:5-Heimklatsche gegen den OSC Vellmar, während sich der KSV Baunatal mit einem 1:1 gegen Waldgirmes begnügen musste) seinen ohnehin stattlichen Vorsprung auf satte neun Punkte. Im Abstiegskampf besitzen die Arheilger nach der nicht zu vermeidenden Pleite in Unterfranken und der des RSV Würges (0:1 in Fernwald, sechster Sieg hintereinander des FSV!) nur noch drei Zähler Puffer auf die direkte Abstiegszone, weil RW Frankfurt 3:0 in Hünfeld triumphierte und dadurch auch seinen Gastgeber mit ins Gefahrenboot nahm. [...]
Beim höchstwahrscheinlich neuen Hessenmeister sind die Arheilger an ihre Grenzen gestoßen und kassierten die erste Auswärtsniederlage im Ligabetrieb seit dreieinhalb Monaten (damals 3:4 in Offenbach). Der Respekt vor dem Tabellenführer war spürbar, auch wenn der FCA die ersten zwanzig Minuten ausgeglichen gestaltete und durch Alexander Stenzel auch eine gute Möglichkeit zur Führung besaß (Schuss knapp am Tor vorbei). Aber dann demonstrierten die Hausherren ihre ganze Klasse und gingen mit dem ersten produktiven Spielzug in Führung. Über Sebastian Popp kam der Ball zu David Lange und dessen Flanke donnerte Peter Sprung volley und unhaltbar in die Maschen. Alzenau war jetzt das spielbestimmende Team und drängte auf den zweiten Treffer. Allerdings bot sich auf der anderen Seite auch Marius Repp die Möglichkeit zum Ausgleich, als er mit einer Direktabnahme nur haarscharf das Ziel verfehlte. Nach dem Seitenwechsel sorgten die dominanten Unterfranken schnell für klare Verhältnisse. Peter Sprung untermauerte wieder einmal seine Lufthoheit und köpfte zu seinem dreizehnten Saisontreffer (51.) ein. Serkan Bayin machte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff den Sack endgültig zu und baute die blütenweiße Heimbilanz auf acht Siege und 27:2 Tore aus. Da auch noch die Konkurrenz erneut floppte, verfügt der Spitzenreiter jetzt über neun Punkte Vorsprung und dürfte auf dem Rückweg zur Regionalliga kaum noch aufzuhalten sein. Für den FCA Darmstadt, der den Leistungsunterschied zwischen einem Meisterschaftstoppfavoriten und einem um den Klassenerhalt buhlenden Neuling neidlos anerkennen musste, hat sich zumindest tabellarisch nichts im Ranking verändert. Die Arheilger belegen immer noch die erste gesicherte Position über dem Strich. Allerdings ist man lediglich durch die Tordifferenz vom Relegationsrang getrennt und der erste direkte Abstiegsplatz ist nach dem Frankfurter Erfolg in Hünfeld nur noch drei Zähler entfernt. Am kommenden Wochenende erwartet die Mannschaft von Richard Hasa erneut eine Hammeraufgabe: Mit dem FSV Fernwald (sechs Siege in Folge) stellt sich die Mannschaft der Stunde am Gehmer Weg vor.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (21.11.2010)
 
Rot-Weiß gegen Tabellenletzten, FCA gegen Ersten (Vorschau)
  Beim Tabellenletzten Marburg muss ein Sieg her - FCA Darmstadt bei Tabellenführer Alzenau
 
In der Fußball-Hessenliga steht für Rot-Weiß Darmstadt eine richtungsweisende Partie an. Der Tabellenvorletzte aus der Heimstättensiedlung tritt am Samstag (14.30 Uhr) beim Tabellenletzten VfB Marburg an. Nur mit einem Sieg wahren die Rot-Weißen ihre Chance auf den Klassenerhalt. Denn der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits neun Punkte. Diesen nimmt derzeit der RSV Würges ein. Nur aufgrund des minimal besseren Torverhältnisses steht der FCA Darmstadt direkt vor Würges auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Allerdings haben die Arheilger am Samstag eine schwere Nuss zu knacken: Sie gastieren bei Spitzenreiter Alzenau. Zwar auf dem achten Rang, aber nur drei Punkte von der Abstiegszone entfernt, ist Viktoria Urberach platziert. Am Samstag treten die Urberacher beim FC Eschborn an.
Terminiert wurden die am vergangenen Wochenende ausgefallenen Spiele. Rot-Weiß Darmstadt holt die Partie beim FC Eschborn am kommenden Dienstag (19 Uhr) nach. Viktoria Urberach empfängt am 18. Dezember (14 Uhr) Eintracht Stadtallendorf.
 
Bayern Alzenau - FCA Darmstadt. "Das wird interessant, denn wir haben nichts zu verlieren." FCA-Trainer Richard Hasa geht gelassen in die Partie bei Tabellenführer Bayern Alzenau. Mit sechs Punkten Vorsprung (bei einem Spiel weniger) auf Eintracht Wetzlar haben sich die Alzenauer auf ihrem Weg zurück in die Regionalliga ein kleines Polster verschafft. Hasa: "Das ist zwar der klare Aufstiegsfavorit, aber ich rechne uns durchaus Chancen aus. Wir dürfen ihnen keine Räume lassen, dann ist alles drin." Gar nicht so ungelegen kommt Hasa die "blöde Pokalniederlage" am Dienstag bei Rot-Weiß Darmstadt. "Das hat einige wachgerüttelt, die glaubten, es läuft nun alles von selbst." Fehlen wird weiterhin Kevin Klöber, der am Auge genäht werden musste (Platzwunde). Fraglich ist der Einsatz von Christian Remmers und Varol Akgöz.
 
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (19.11.2010)
 
Kreispokal: Rot-Weiß schlägt FCA Darmstadt
  Selbstvertrauen geschöpft - Im Achtelfinale setzt sich Rot-Weiß Darmstadt gegen FCA Darmstadt mit 3:1 durch - Klassenerhalt hat jedoch für beide Hessenliga-Aufsteiger oberste Priorität
 
Stephan Adam atmete auf. Erleichterung machte sich beim Trainer des Fußball-Hessenligisten Rot-Weiß Darmstadt trotz der bitteren Kälte breit. Das Gefühl, einen Sieg in einem wichtigen Spiel zu feiern, das kannten Adam und seine Spieler schon lange Zeit nicht mehr. Der letzte bedeutsame Erfolg lag weit zurück, am vierten Spieltag beim 5:2 gegen den derzeitigen Tabellenletzten VfB Marburg. Das war am 15. August.
Nun hat es wieder einmal geklappt. Endlich, werden sie bei den Rot-Weißen sagen. Und das gegen Hessenliga-Mitaufsteiger FCA Darmstadt. Es war zwar "nur" ein Kreispokalspiel. Aber immerhin. Mit 3:1 (1:0) feierten die Rot-Weißen am Dienstagabend den Einzug ins Viertelfinale, in dem sie am 2. Dezember bei Gruppenligist Germania Pfungstadt anzutreten haben.
"Es war ein Sieg für die Moral", erkannte Adam. "Wir haben gut kombiniert und verdient gewonnen." Sein Arheilger Kollege Richard Hasa sah es natürlich anders. "Ich bin total unzufrieden", äußerte der ehemalige Spieler des SV 98. Er reklamierte ebenfalls ein "gutes Kombinationsspiel meiner Mannschaft." Nur - mehr Tore erzielten die Rot-Weißen durch Patrizio Colucci (15., 76.) und Felix Kalbfleisch (65.). Dem stand der schnelle Ausgleich des zur zweiten Halbzeit eingewechselten Ricardo Zocco (47.) gegenüber.
In dem alles in allem ausgeglichenen Pokalspiel der beiden Darmstädter Hessenligisten - die sich im Punktspiel torlos getrennt hatten - vergaben die Arheilger in der ersten Halbzeit eine klare Führung, weil sie ihre Chancen verschluderten. Mag sein, dass der (ungewohnte) Kunstrasenplatz in der Heimstättensiedlung eine Rolle gespielt hat. Mag auch sein, dass die Dunkelheit trotz der Flutlichtanlage den Blick getrübt hat. Mag auch sein, dass die schwarzen Trikots der Arheilger ihren Part daran hatten. Stephan Adam jedenfalls hatte die klaren Möglichkeiten der Arheilger "gar nicht gesehen". Der Rot-Weiß-Trainer war mehr darüber erfreut, dass seine Mannschaft auch kämpferisch zu gefallen wusste, offenbar ein Manko, das er in den Punktspielen zuvor ausgemacht hatte. Kollege Hasa musste auch darüber nachdenken, wie wenig souverän seine Defensive auftrat.
Letztlich zählen allein die erzielten Tore. Was auch ein Thema für die Punktrunde ist. "Ganz klar, unser Augenmerk liegt auf dem Klassenerhalt", wusste Hasa das Pokalspiel und das Ausscheiden einzuordnen. Der FCA rangiert derzeit mit 22 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz, die Rot-Weißen sind bei 13 Zählern Vorletzter. Der Käse ist für beide noch lange nicht gegessen.
Punkten heißt es bis zur Winterpause. Schon am Samstag sind beide Mannschaften dabei richtig gefordert: Der FCA muss sich bei Spitzenreiter Bayern Alzenau beweisen, Rot-Weiß steht vor einem wichtigen Auftritt beim VfB Marburg - der Letzte erwartet den Vorletzten. Da ist der Pokalerfolg gerade recht gekommen, um im Abstiegskampf selbstbewusst aufzutreten.
  Den Vollständigen Bericht gibt es auf >> Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (19.11.2010)
 
FCA will den Tabellenführer kitzeln (Vorschau)
  Können die auswärtsstarken Arheiger als erstes Team die weiße Alzenauer Heimweste besudeln?
 
Bei einem Klub aus der entgegengesetzten Tabellenregion gastiert der Lokalrivale [von RW Darmstadt] aus dem Darmstädter Norden. Schließlich ist Bayern Alzenau unangefochtener Spitzenreiter und im eigenen Stadion eine Macht: Sieben Partien, sieben Siege und ein Torverhältnis von 24:2 artikulieren eine deutliche Sprache und bieten nicht viel Interpretationsspielraum für die Antwort auf die Frage nach dem Favoriten. Aber die imponierende Fremdbilanz der Arheilger, die nach ihren beiden Startniederlagen siebenmal auswärts ungeschlagen blieben und seit letzten Samstag auch wieder zu Hause gewinnen können (2:1 gegen Hünfeld), lässt für eine kleine Sensation die Hintertür offen. Beide Teams sind für ihre Ziele auf der richtigen Spur - die Unterfranken angesichts von sechs Zählern Vorsprung auf dem Thron natürlich noch eher als der FCA, der trotz des permanenten Leistungs- und Punktanstiegs fortan die Augen nach hinten zur nicht gerade meilenweit entfernten Kellerzone richten muss. Da wäre doch ein Ausrufezeichen in Alzenau ein willkommener Bonus für den Marsch ins gesicherte Mittelfeld und würde die Enttäuschung über den Pokalknockout unter der Woche beim Nachbarn Rot-Weiß sofort wegwischen. Aber der Primus dürfte seinen Herausforderer kaum auf die leichte Schulter nehmen. Man darf gespannt sein, welche Positivserie am Rande des Spessarts reißt.
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (18.11.2010)
 
FCA gewinnt zu Hause gegen Hünfelder SV
  Blerton Muca mit zwei Freistoßtoren erfolgreich
 
Der FCA kann zu Hause noch gewinnen. Im ersten Rückrundenspiel kam die Hasa-Truppe bei windigem bis stürmischem Wetter zu einem 2:1-Heimsieg gegen den Hünfelder SV und konnte sich somit für die 1:2-Niederlage im Hinspiel revanchieren. Es war insgesamt eine durchschnittliche jedoch spannende Hessenligapartie. Und es fing gleich gut für die Heimmannschaft an. Nach einem Foul an Varol Akgöz gab es 22 Meter vor dem gegnerischen Tor einen Freistoß. Blerton Muca lief an und zirkelte den Ball links an der Mauer vorbei zur 1:0-Führung ins Netz (3.). Ein sehenswerter Treffer. Es folgten zwei weitere gute Gelegenheiten für die Arheilger. Einen Freistoß von Alexander Stenzel aus 25 Metern lenkte SV-Torhüter Christian Ruck an die Unterkannte der Latte (15.), und nach einer schönen Einzelaktion von Christian Remmers rutschten gleich zwei FCA-Stürmer an dessen Hereingabe vorbei (19.). Nach diesem ersten Andrang verloren die Gastgeber dann weitgehend den Spielfluss und Hünfeld war nun am Drücker. Es gab jetzt einige Aufreger im heimischen Strafraum. Gleich zweimal retteten Abwehrspieler auf der Torlinie. Zunächst setzte sich Hünfelds bulliger Stürmer Fabian Kalle auf der rechten Seite problemlos durch und schob den Ball auch an Torhüter Marco Reichel vorbei. Christian Remmers erreichte den Ball noch vor der Torlinie und konnte ihn wegschlagen (21.). Dann stand Varol Akgöz im Anschluss an eine Ecke richtig und klärte auf der Torlinie (27.). Nach einem Freistoß der Gäste, der haarscharf über die Latte strich, klingelte es dann im Kasten der Arheilger. Wieder war es ein Freistoß, der diesmal aus dem Mittelfeld in den Strafraum geschlagen wurde. SV-Stürmer Johannes Helmke erzielte ungehindert mit einem wuchtigen Kopfball den verdienten Ausgleich (37.). Danach verletzte sich FCA-Kapitän Kevin Klöber bei einem Zweikampf schwer und musste mit einer Gesichtsverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Für ihn kam Dennis Reichardt ins Spiel (43.). Kurz vor dem Kabinengang fiel der erneute Führungstreffer für den FCA. Wieder war es Blerton Muca, der auffälligste Mittelfeldspieler seines Teams, und wieder war es ein Freistoß, der das 2:1 brachte. Dabei wurde der Ball von der Mauer unhaltbar für Keeper Ruck abgefälscht.
In der zweiten Halbzeit war es ein klassisches Kampfspiel und der FCA agierte jetzt sehr defensiv. Dadurch hatte Hünfeld im Mittelfeld klare Vorteile. Trotz einer spielerischen Überlegenheit fehlten den Gästen in der Offensive die zwingenden Aktionen. Auf beiden Seiten waren im Spielaufbau jetzt viele Ballverluste zu verzeichnen. Auch die stürmischen Wetterverhältnisse trugen hierzu ihren Teil bei. Es dauerte bis zur 65. Minute, bis der FCA und bis zur 68. Minute, bis der Hünfelder SV im zweiten Abschnitt zu ihren ersten Torschüssen kamen. Dass die Arheilger in dieser Partie das glücklichere Team waren, zeigte sich in der 73. Minute, als die Mannschaft aus dem Fuldaer Raum die Unterkante der Latte traf. Darüber, ob der Ball dann vor oder hinter der Torlinie aufkam, gab es danach unterschiedliche Meinungen. Das Schiedsrichtergespann ließ das Spiel jedenfalls weiterlaufen. Nach 75 Minuten musste mit Alexander Stenzel der zweite Mittelfeldmann verletzt den Platz verlassen. Dennis Weiland wurde eingewechselt und für Mohammed Hosseini kam Ricardo Zocco. Die letzten zehn Minuten wurden dann noch einmal spannend. Hünfeld stürmte mit allen Mann. Selbst ihr Torhüter kam bei Eckbällen und Freistößen mit nach vorne. Es ergaben sich jetzt gute Konterchancen für die Gastgeber, die jedoch allesamt vergeben wurden. So blieb es letztendlich bei diesem etwas glücklichen aber nicht unverdienten Sieg. Der FCA fightete bis zum Schluss und wurde für seinen kämpferischen Einsatz mit drei Punkten belohnt. Nach den Worten von FCA-Spielertrainer Richard Hasa war dieser Sieg "überlebenswichtig".
Trotz des Erfolges gegen Hünfeld konnten die Arheilger in der Tabelle keinen Boden gutmachen, da die hinteren Mitkonkurrenten ebenfalls punkteten. Zumindest wurde der Anschluss zum unteren Tabellenmittelfeld hergestellt. Zum Tabellenneunten Fernwald sind es nur drei Punkte. In den restlichen vier Meisterschaftsspielen bis zur Winterpause gilt es nun, weiter kräftig Punkte zu sammeln, um nicht auf dem Relegations- oder sogar einem Abstiegsplatz zu überwintern. Denn nach ganz unten ist der Punktabstand auch sehr gering. Am kommenden Samstag (20.11.) steht um 14:30 Uhr die schwere Auswärtsbegegnung bei Tabellenführer und Klassenprimus FC Bayern Alzenau auf dem Programm. Alzenau ist Regionalligaabsteiger und führt mit sechs Punkten vor Eintracht Wetzlar die Tabellenspitze an. Es müsste an diesem Samstag schon alles stimmen, um bei den Unterfranken zu bestehen.
 
Gegen Hünfeld spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel (79. Dennis Weiland), Kevin Klöber (43. Dennis Reichardt), Thorsten Helfmann, Mohammed Hosseini (75. Ricardo Zocco), Krisztian Müller, Marius Repp, Christian Remmers, Varol Akgöz, Blerton Muca.
Quelle: Karlheinz Kluin (15.11.2010)
 
FCA Darmstadt mit 2:1 gegen Hünfelder SV
  Muca sichert mit zwei Volltreffern drei wertvolle Punkte
 
Ein Neuzugang, der kurz vor Ende der Transferperiode gekommen war, hat dem FCA Darmstadt am Samstag in der Fußball-Hessenliga drei weitere Punkte beschert. Dank zweier Freistoßtreffer von Blerton Muca setzte sich der Aufsteiger aus Arheilgen gegen den Hünfelder SV mit 2:1 (2:1) durch. Die anderen beiden südhessischen Vertreter in dieser Klasse hatten Zwangspause. Aufgrund der widrigen Platzverhältnisse nach den Regenfällen der vergangenen Tage wurden die Partien von Viktoria Urberach (gegen Stadtallendorf) und Rot-Weiß Darmstadt (beim 1. FC Eschborn) abgesagt. Auch Tabellenführer Bayern Alzenau (beim 1. FC Schwalmstadt) hatte absagebedingt einen spielfreien Samstag. Alle drei Spiele sollen am 18. Dezember nachgeholt werden.
Der zurzeit am Knie verletzte FCA-Spielertrainer Richard Hasa sprach nach dem Spiel von "überlebenswichtigen drei Punkten." Denn die Konkurrenz schläft nicht, wie das unerwartete 5:2 des Tabellenletzten VfB Marburg im Derby gegen den Zweiten, Eintracht Wetzlar, beweist. Mit nunmehr 22 Punkten aus 18 Spielen aber hat der FCA Darmstadt endgültig den Anschluss ans untere Mittelfeld hergestellt.
Hasa bekannte, es sei kein überragendes Spiel gewesen. Aber das war bei den stürmischen Wetterbedingungen an diesem Samstag auch nicht möglich. Die Partie lebte von der Spannung. Mucas frühes 1:0 (3.) glich Johannes Helmke (38.) per Kopfball aus. Doch mit seinem zweiten Freistoßtreffer, diesmal abgefälscht, brachte Muca, in zentraler Rolle Dreh- und Angelpunkt des Teams, den FCA wieder nach vorn. In der zweiten Hälfte drängte der Gast, hatte Pech bei einem Schuss von Niclas Rehm an die Unterkante der Latte (73.), aber der angeschlagene Gastgeber brachte das wertvolle Ergebnis über die Zeit. Kapitän Kevin Klöber war in der Halbzeit mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht worden. Der Verdacht auf Jochbeinbruch bestätigte sich dort indes nicht - es war "nur" eine Platzwunde am Auge, die genäht wurde. Auch Mittelfeldpart Alexander Stenzel musste später verletzt ausgewechselt werden. Derweil bekam Doppel-Torschütze Muca, von FCA-Teammanager Zivojin Juskic ein Sonderlob: "Er spielt derzeit sensationell gut. Man merkt, dass er Spaß am Fußball hat." Der 20 Jahre alte Muca war zuvor Juskics Schützling beim SV Darmstadt 98 gewesen. Und ein Anruf von Juskic hatte den Ausschlag für Mucas Wechsel nach Arheilgen gegeben.
  Vollständiger Bericht auf >> Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (16.11.2010)
 
Zwei Freistöße von Blerton Muca bescheren FC Arheilgen den dritten Heimsieg
  Nur mit einem Zweidrittelprogramm startete das hessische Oberhaus am Samstag in die Rückrunde. Nach den anhaltenden Regenfällen mussten die Begegnungen Urberach gegen Stadtallendorf, Schwalmstadt gegen Alzenau und Eschborn gegen RW Darmstadt wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt werden. [...]
Nach der "Heimerlösung" gegen den Hünfelder SV (2:1) hat der Neuling aus Arheilgen die direkte Abstiegszone auf sechs Punkte distanziert und die Tuchfühlung zu den knapp darüber positionierten Klubs hergestellt. [...]
Dank einer immer wirkungsvoller in Kraft tretenden Effizienz und den Freistoßkünsten von Blerton Muca hat der FCA Darmstadt nicht nur seinen Gast aus Osthessen, sondern auch den "Fluch" vom Gehmer Weg bezwungen. Das insgesamt etwas glückliche, dafür aber umso wertvollere 2:1 über den Hünfelder SV, der vor einer Woche noch alle drei Punkte aus der nachbarlichen Heimstättensiedlung entführte, war erst der dritte Saisonheimsieg. Der FCA nahm damit erfolgreich Revanche für die mit dem umgekehrten Resultat endende Hinspielniederlage, die damals einen heute fast schon vergessenen negativen Wiedereinstieg in die Hessenliga hervorrief. Das Match des ersten Rückrundenspieltages begann mit einem Paukenschlag, als Blerton Muca bereits nach drei Minuten einen an ihm selbst verursachten Freistoß aus rund fünfzehn Metern Entfernung herrlich um die Mauer zirkelte. HSV-Keeper Christian Ruck blieb keine Abwehrchance. Hünfeld zeigte sich allerdings kaum konsterniert und drängte auf den Ausgleich. Das verdiente 1:1 erzielte schließlich Johannes Helmke per Kopfball am langen Pfosten nach einer Hereingabe von Christopher Krause. Noch vor dem Seitenwechsel schlug dann Blerton Muca in der wegen einer längeren Verletzungsunterbechung berechtigten Nachspielzeit der ersten Hälfte wiederum mit einem Standard zu. Aus ungefähr der doppelten Distanz wie beim 1:0 zog der Neuzugang vom SV98 ab und die Pille fand unter gütiger Mithilfe der abfälschenden Hünfelder Mauer erneut das Ziel. Im zweiten Abschnitt agierte der HSV optisch überlegen, konnte sich aber selten gegen die gut gestaffelte Arheilger Abwehr durchsetzen. Einmal stand dem auf Konter lauernden FCA allerdings Fortuna zur Seite: Niklas Rehm traf auf Flanke von Krause mit einem Volleyknaller nur die Lattenunterkante. Wenig später war die Zitterei ausgestanden und der Neuling durfte den nächsten Schritt zum Klassenerhalt bejubeln. Durch den sechsten "Dreier" aus den vergangenen neun Begegnungen (in den neun Debütpartien zuvor blieb man ja bekanntlich sieglos) hat sich das Team von Richard Hasa einen beachtlichen Sechspunktebauch auf die direkten Abstiegsplätze angefuttert und fordert mit seiner breiten Auswärtsbrust nun am kommenden Wochenende den zu Hause (noch) eine weiße Weste aufweisenden Spitzenreiter Bayern Alzenau im Unterfrankenland heraus.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (14.11.2010)
 
FCA Darmstadt erwartet Hünfeld (Vorschau)
  [...] Aber auch Aufsteiger FCA Darmstadt hat sich nach holprigem Beginn vorwärts gearbeitet. Am heimischen Gehmerweg soll dieser Kurs fortgesetzt werden. [...]
"Wir müssen unsere Auswärtssiege zuhause bestätigen", sagt Arheilgens derzeit am Knie verletzter Spielertrainer Richard Hasa. Aber das ist dem Aufsteiger in der Hinrunde nicht immer gelungen. Grund genung, es in der zweiten Halbserie besser zu machen. Das möchte die Mannschaft gegen den Hünfelder SV, am vergangenen Samstag 2:0-Sieger bei RW Darmstadt, beweisen. Zumal aus dem Hinspiel, der 1:2-Niederlage, noch eine Rechnung offen ist. "Wenn wir das abliefern, was wir beim 3:1 zuletzt in Würges gezeigt haben, dann mache ich mir keine Gedanken", meint Hasa. Vieles habe da gestimmt, lediglich im Abschluss hatte es bisweilen gehapert. "Wichtig ist, dass wir konsequent spielen und wie in Würges nicht viel zulassen." Die am Mittwoch ausgefallene Kreispokalpartie (Achtelfinale) gegen RW Darmstadt wird am kommenden Dienstag (19 Uhr) bei Rot-Weiß nachgeholt. Der feuchte Hartplatz hatte eine Austragung in Arheilgen nicht zugelassen.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (12.11.2010)
 
Gegen den Hünfelder SV soll auch der Heimknoten platzen (Vorschau)
  Während das Abstiegsgespenst also vehement über dem Waldsportpark kreist, ist der Luftraum im wenige Kilometer entfernten Arheilgen momentan nur von wenigen sportlich dunklen Wolken überlagert. Dank seiner Auswärtsstärke, die er unlängst wieder einmal in Würges unter Beweis stellte, befindet sich der FCA Darmstadt auf einem guten Wege Richtung Klassenerhalt, auch wenn bis zu diesem Ziel noch einige dornenreiche Stolpersteine zu umkurven sind. Eigentlich schade für die Truppe von Richard Hasa, dass sie jetzt zu Hause auflaufen muss. Im eigenen Wohnzimmer flutscht es längst nicht so produktiv wie in der Ferne. Nur Schlusslicht VfB Marburg steht in der Heimbilanz schlechter da. Nach den acht Spielen am Gehmer Weg musste der Neuling schon sechsmal seinem jeweiligen Gast zum Sieg gratulieren. Es ist also an der Zeit, diese schwache Statistik aufzupolieren. Ob der anreisende Hünfelder SV da so ohne weiteres mitspielt, bleibt natürlich abzuwarten. Schließlich haben die Osthessen vor einer Woche gute Erfahrungen mit einem Ausflug nach Darmstadt gemacht (2:0 in der Heimstättensiedlung) und ist auch im anderen Stadtteil bei der zweiten Tour binnen sieben Tagen gen Süden auf fette Beute aus.
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (11.11.2010)
 
FCA auswärts weiter erfolgreich
  3:1-Sieg beim RSV Würges
 
Erfolgreiches Hinrunden-Finale für den FCA in der Fußball-Hessenliga. Nach der schlechten Leistung zuletzt beim 1:2 gegen Vellmar zeigte sich die Mannschaft von Spielertrainer Richard Hasa wieder von ihrer besseren Seite und kam zu einem verdienten 3:1 Auswärtserfolg beim RSV Würges. Dabei zeigte sich das Team sehr engagiert und von Beginn an hellwach. Hinten stand die Abwehr um die starken Innenverteitiger Krisztian Müller und Nasir Safi weitgehend sicher, und vorne machte sich die Wiedergeneseung von Mohammed Hosseini positiv bemerkbar. Die Anfangsphase war mit jeweils einer Chance auf beiden Seiten ausgeglichen. Mohammed Hosseini traf, jedoch aus Abseitsposition, per Kopf die Latte (10). Dann setzte RSV-Stürmer Erik Lederer einen Kopfball knapp neben den Pfosten (14.). Ab der 20. Spielminute bekam der FCA ein spielerisches Übergewicht. Gleich dreimal ergaben sich jetzt gute Möglichkeiten. Mohammed Hosseini traf den Ball nach Freistoß von Blerton Muca im Fallen nicht voll und schoss Würges Torhüter Jens Rock genau in die Arme (21.). Die nächste Flanke, getreten von Christian Remmers, köpfte Kevin Klöber aus 13 Metern neben das Tor (25.) und auch Thorsten Helfmann konnte vier Minuten später den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Sein Kopfball aus kurzer Distanz nach Hereingabe von Varol Akgöz war Beute vom RSV-Keeper. Die Gastgeber kamen in der ersten Halbzeit nur noch einmal zu einer Gelegenheit, die FCA-Torhüter Marco Reichel jedoch abwehren konnte. Ansonsten dominierten die Gäste und gingen in der 40. Minute folgerichtig in Führung. Vorausgegangen war eine schöne Kombination auf der rechten Seite mit anschließender Flanke von Blerton Muca. Mohammed Hosseini stand goldrichtig und köpfte den Ball unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. Dies war gleichzeitig das Halbzeitergebnis. Aufgrund der größeren Spielanteile und besseren Möglichkeiten war diese Führung hochverdient.
Kurz nach der Pause kam Würges nach einem FCA-Ballverlust zur Ausgleichschance. Nach einem guten Angriff über rechts kam Marco Reichel gerade noch mit den Fingerspitzen vor dem kopfballbereiten Steffen Moritz an den Ball (46.). Die erste Offensivaktion im zweiten Durchgang brachte den Arheilgern das 2:0. Einen hoch in den gegnerischen Strafraum getretenen Freistoß von Alexander Stenzel köpfte RSV-Abwehrspieler Felix Wheeler ins eigene Tor (48.). Allerdings ging »Oldie« Mohammed Hosseini mit hoch zum Ball und hatte somit einen Anteil an diesem Treffer. Die Heimischen schalteten anschließend voll auf Offensive und ermöglichten so ihrem Gegner eine Reihe bester Konterchancen. Ein 3:2-Überzahlspiel wurde durch ein Foul an Thorsten Helfmann unterbrochen (58.). Der FCA-Stürmer hätte den Ball allerdings früher auf den freistehenden Varol Akgöz quer spielen müssen. Anschließend strich ein klasse Freistoß von Blerton Muca um haaresbreite über die Latte (60.) und ein toller Angriff über »Mo« Hosseini und Christian Remmers schloss Blerton Muca mit einem Schuss, der knapp am langen Eck vorbei ging, ab. (62.). Es ergaben sich jetzt FCA-Chancen im Minutentakt, die alle "liegen gelassen" wurden. Alexander Stenzel hämmerte einen 30-Meterfreistoß über die Latte (63.) und nach einer guten Einzelaktion von Varol Akgöz mit anschließender Hereingabe verpasste Thorsten Helfmann das Spielgerät um die berühmte Zehntelsekunde (65.). Würges tauchte zwischenzeitlich auch einige Male vor dem Gästetor auf. Ihre Angriffe konnten jedoch von der FCA-Abwehrreihe abgeblockt werden, bzw. ihre Schüsse verfehlten das Tor. In der 72. und 75. Minute hatte der FCA weitere zwei hochkarätige Möglichkeiten. Jeweils in Überzahl wurde der Ball zunächst verstolpert, dann lief Varol Akgöz alleine auf das RSV-Tor zu und scheiterte am gegnerischen Torwart. Bei dieser Vielzahl von Chancen waren die Darmstädter Spieler nicht abgezockt genug bzw. fehlte es an der nötigen Cleverness. Eine 4:0 oder sogar 5:0-Führung wäre zu diesem Zeitpunkt möglich gewesen. Als kurz darauf der FCA in Ballbesitz war und diesen leichtfertig verlor, hieß es plötzlich nur noch 1:2. Steffen Moritz war der Schütze zum Anschlusstreffer (77.). Durch dieses unnötige Tor kam noch einmal Spannung auf. Außer einem Hammerschuss, der nur knapp über die Latte ging, hatte Würges allerdings keine klare Chance mehr. Nach einem weiteren vergeigten Konter in der 87. Minute war es eine Minute später Thorsten Helfmann, der die letzte Möglichkeit zum 3:1-Endstand nutzte. Dennis Weiland, der nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause in der 77. Minute eingewechselt wurde, war mit einem weiten Diagonalpass der Vorlagengeber.
Mit einer eindrucksvollen kämpferischen Leistung konnte der FCA seine gute Auswärtsbilanz weiter fortführen. Nach Ende der Hinrunde belegt die Mannschaft nunmehr mit 19 Punkten den 12. Tabellenplatz. Dahinter rangieren in der Tabelle auf dem Relegationsplatz der FSV Fernwald (ebenfalls 19 Punkte) sowie auf den Abstiegsplätzen RW Frankfurt (16), FC Schwalmstadt (16), RW Darmstadt (13) und der VfB Marburg (9). In der zweiten Tabellenhälfte liegen alle Mannschaften sehr eng beieinander. Bis zum Tabellenplatz neun, den der SC Waldgirmes einnimmt, sind es nur vier Punkte. Wäre die Mannschaft in den Heimspielen etwas konzentrierter aufgetreten, hätte der eine oder andere Punkt mehr eingesammelt werden können. Insgesamt kann man mit dem bisher Erreichten durchaus zufrieden sein. Denn es muss auch berücksichtigt werden, dass bis auf Alexander Stenzel, der vor der Punktrunde zur Mannschaft kam, der FCA mit dem gleichen Kader wie in der Gruppenliga und der Verbandsliga spielt. Erst durch die große Verletzungsmisere wurden im Laufe der Runde mit Varol Akgöz, Blerton Muca und Ali Kandemir noch drei Spieler vom SV Darmstadt 98 geholt. Mit Mohammd Hosseini und Dennis Weiland sind mittlerweile wieder zwei Spieler genesen. Nils Kluin, André Hunsicker und Torwart Johannes Vogt werden voraussichtlich wieder nach der Winterpause zu Verfügung stehen. Florian Bernecker fällt leider die gesamte Punktrunde aus. Mit Spielertrainer Richard Hasa und Ali Kandemir haben sich zwei weitere Spieler verletzt. Wie lange sie ausfallen, ist ungewiss.
Bis zur Winterpause finden noch fünf Meisterschaftsspiele gegen folgende Teams statt: Hünfelder SV (H), FC Bayern Alzenau (A), FSV Fernwald (H), Eintracht Wetzlar (A) und Buchonia Flieden (A). Es bleibt zu hoffen, dass der FCA auswärts weiter so erfolgreich auftritt und sich in den Heimspielen etwas mehr stabilisiert. Bereits am kommenden Samstag (13.11.) kann er seine Heimbilanz gegen den Hünfelder SV etwas aufbessern. Spielbeginn am Gehmerweg ist um 14:30 Uhr.
Gegen Würges spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Kevin Klöber, Thorsten Helfmann (90. Dennis Reichardt), Mohammed Hosseini (77. Dennis Weiland), Krisztian Müller, Marius Repp, Christian Remmers, Varol Akgöz (90. Ricardo Zocco), Blerton Muca.
Quelle: Karlheinz Kluin (08.11.2010)
 
FCA landet Auswärtssieg
  3:1 des Teams von Richard Hasa nach couragierter Vorstellung beim RSV Würges
 
Der FCA Darmstadt hat seinen Fehltritt vom vergangenen Wochenende gegen Vellmar ausgebügelt. Beim RSV Würges siegte das Team von Trainer Richard Hasa am Samstag mit 3:1 (1:0) und findet in der Fußball-Hessenliga Anschluss ans untere Mittelfeld. "Wir haben als Mannschaft sehr gut gerabeitet. Vor allem die Innenverteidigung hat sehr gut gestanden", lobte Hasa. Hinzu kam, wie der Slowake vermutete, womöglich ein gewisser Leichtsinn bei den Gastgebern. "Nach zwei Auswärtssiegen in Folge haben sie wohl gedacht, leichter gewinnen zu können." Doch früh setzte der Aufsteiger aus Arheilgen mit einem Lattenschuss von Hosseini (15.) ein Zeichen. Die Führung durch Hosseini kurz vor der Pause nach einer Ecke war logische Folge der couragierten Leistung. Wheelers Eigentor zum 2:0 kurz nach dem Wechsel nach Freistoß von Stenzel gab den Arheilgern noch mehr Mut.
"Dann aber hat ein bisschen die Cleverness gefehlt", bemängelte Hasa. "Wir hätten auch 4:0 oder 5:0 führen können." Stattdessen kamen die Gastgeber durch Moritz zum Anschluss (77.) - und der FCA wurde ein wenig nervös. Doch kurz vor dem Abpfiff machte Helfmann nach einem Konter alles klar.
So hat der FCA Mitaufsteiger RW Darmstadt längst überholt. Beide treffen am Mittwoch (19 Uhr) im Darmstädter Kreispokal aufeinander.
  Zum Bericht auf >> Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (08.11.2010)
 
FCA auswärts eine Bank
  [...] Ansonsten zeigten sich meist die Gästeteams obenauf. So auch der FCA Darmstadt: Die Arheilger setzten ihre klasse Serie von jetzt sieben ungeschlagenen Auswärtspartien beim RSV Würges fort und triumphierten im Stadion »Goldener Grund« 3:1. Während sich der Neuling genau wie Mitaufsteiger Buchonia Flieden (4:3 in Vellmar) ein kleines Polster auf die Abstiegszone erarbeiten konnte, wird die Luft für den Lokalrivalen aus der Heimstättensiedlung immer dünner. [...]
1:2 in Hünfeld und 3:4 in Offenbach: Mit diesen beiden negativen Ergebnissen meldete sich der FCA Darmstadt nach 29 Jahren Abstinenz im August auf den auswärtigen Fußballplätzen der Hessenliga zurück. Doch das bezahlte Lehrgeld ist Schnee von gestern: In den weiteren sieben Vorrundenspielen fernab von Arheilgen verlor der Neuling nicht mehr und legte dadurch die Basis für eine Bodenkompensierung des zu Saisonbeginns abgegeben Terrains. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Positivserie stellte der 3:1-Triumph beim RSV Würges dar, der die bittere 1:2-Heimpleite vor Wochenfrist gegen Vellmar vergessen machte. Spielertrainer Richard Hasa war schon vor dem Anstoß im Stadion »Goldener Grund« überzeugt, dass seine Mannschaft gefestigt genug für eine Vernichtung des zurückliegenden Dämpfers im Reißwolf ist. Und der Aufsteiger setzte die Forderungen in imponierender Art und Weise in die Tat um. Im drittgrößten Stadtteil Bad Cambergs erzielte Mohammed Hosseini, der bereits nach einer Viertelstunde das Aluminium anvisiert hatte, die beruhigende Führung. Vier Minuten nach dem Seitenwechsel "zwang" Alexander Stenzels Freistoß Felix Wheeler zu einem Eigentor. Nach dem Anschluss von Würges´ Goalgetter Steffen Moritz musste der FCA noch einmal um die wichtigen Punkte bangen, ehe Thorsten Helfmann in der Schlussphase für klare Verhältnisse sorgte.
  Mehr vom 17. Spieltag auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (07.11.2010)
 
Fußball-Hessenliga: Zeit des Schönredens ist vorbei (Vorschau)
  FCA blickt "wieder nach vorne"
 
16 Spieltage sind in der Fußball-Hessenliga gespielt. Doch die beiden Aufsteiger RW Darmstadt (13 Punkte) und FCA Darmstadt (16) stehen vor dem Hinrunden-Finale am Samstag (Anstoß 14.30 Uhr) längst nicht so da, dass sie sich zurücklehnen könnten. Vor allem für die auf dem vorletzten Platz liegenden Rot-Weißen zählt im Heimspiel gegen den Hünfelder SV nur ein Sieg, den aber auch der FCA beim RSV Würges anpeilt. [...]
Die schlechte Leistung zuletzt beim 1:2 gegen Vellmar ist abgehakt. "Ich denke mal, das war eine einmalige Geschichte. Jedenfalls haben wir intensiv über die Niederlage gesprochen, und alle waren einsichtig, so geht es nicht", sagte Richard Hasa. Der FCA-Spielertrainer ist überzeugt davon, dass sein Team mittlerweile gefestigt genug ist, solch einen Dämpfer wegzustecken. "Das war ein Rückschlag. Jetzt geht es wieder nach vorne."
Am besten mit einem Dreier beim Tabellenzehnten, der in dieser Runde sehr launig auftritt: Würges zeigt sich einmal hui (wie beim 7:1 in Baunatal) und auch einmal pfui (wie beim 2:2 gegen Schlusslicht Marburg). Hasa schaut aber lieber auf seine Mannschaft und seine Zielsetzung. "Wir hatten uns 20 Punkte aus der Hinrunde als Vorgabe gesetzt", sagte er. 16 hat der FCA aktuell. Ein Sieg, und es wären 19. Hasa: "Und das wäre auch okay."
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (06.11.2010)
 
Gelingt dem FCA in Würges die Rehabilitation für die Heimpleite gegen Vellmar?
  [...] Auch der benachbarte FC Arheilgen musste sich seinen Rückschlag gegen einen nordhessischen Klub selbst ankreiden. Weil man dem Gast vom OSC Vellmar nach 32 Sekunden (!!) mit der ersten Ballberührung die Führung erlaubte und auch beim zweiten Gegentreffer eine Auszeit nahm, stand der Neuling trotz des schnellen Anschlusses nach drei ungeschlagenen Begegnungen wieder einmal mit leeren Händen da und verpasste die mögliche Angliederung ans untere Tabellenmittelfeld. Der sich mehr als dumm gestaltende Heimauftritt soll nun im Bad Camberger Stadtteil Würges getilgt werden. Die Statistik spricht tendenziell für den FCA, der die letzten sechs Auswärtspartien ungeschlagen beendete. Allerdings sind die Hausherren im Aufwind und konnten in den zurückliegenden Begegnungen ihre Tabellenkellermitgliedschaft kündigen. Nichtsdestotrotz steht für die Arheilger im Stadion Goldener Grund eine Wiedergutmachung für das enttäuschende Auftreten gegen Vellmar auf der Tagesordnung. Schließlich will der Aufsteiger zum Hinrundenabschluss wie aktuell vier Vereine hinter sich lassen. Diesen Status könnten bei einem Misserfolg in Würges jedoch der punktgleiche 1. FC Schwalmstadt (zu Hause gegen die unberechenbare U23 von Kickers Offenbach), die am Dienstag auf Rang Sechzehn hochgekletterten Rot-Weißen aus Frankfurt (Heimspiel gegen Eintracht Stadtallendorf) und sogar der drei Zähler schwächer aufgestellte Stadtkonkurrent vom Waldsportpark gefährden (falls die Heimstättensiedler hoch gegen Hünfeld gewinnen und der FCA deutlich in Würges patzt).
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (04.11.2010)
 
FCA mit enttäuschender Leistung
  1:2 Heimniederlage gegen OSC Vellmar
 
Die 1:2-Niederlage am vorigen Samstag gegen den OSC Vellmar bedeutete bereits die sechste Schlappe im achten Heimspiel. Mit so einer Heimbilanz dürfte klar sein, dass der FCA in der Fußball-Hessenliga nur schwer die unteren Tabellenplätze verlassen und bis zum letzten Spieltag in den Abstiegskampf verwickelt sein wird. Und die gezeigte Leistung gegen die Mannschaft aus dem Kasseler Raum ließ auch die anwesenden Arheilger Fans mutlos werden. Die Partie gegen Vellmar hatte gewisse Parallelen mit dem Derby gegen Viktoria Urberach. Auch gegen die Nordhessen hätte der FCA bei einem Erfolg den Anschluss an das untere Mittelfeld knüpfen können. Auch hier zeigte die Elf von Trainer Richard Hasa gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner ein plan- und mutloses Spiel und auch hier lag sie bereits nach einer halben Stunde durch eigene Nachlässigkeiten mit 0:2 in Rückstand.
Die Begegnung begann für die Gastgeber durch ein Missgeschick sehr unglücklich. Nach einem völlig unnötigen Rückpass zu Torwart Marco Reichel in der ersten Minute versprang diesem auf dem holprigen Geläuf der Ball. Er trat beim versuchten Befreiungsschlag am Ball vorbei und OSC-Mittelfeldmann Daniel Spieth brauchte nur einzuschieben. Bis zu dieser Aktion hatte Vellmar noch keinen Ballkontakt. Bei einer klaren und kompromisslosen Abwehrarbeit zuvor wäre es zu diesem Treffer nicht gekommen. Danach spielten die Gäste, wie man es sich eigentlich von der Heimmannschaft gewünscht hätte. Sie übernahmen sofort das Kommando, spielten aggressiver, körperbetonter und attackierten sehr früh. Der FCA dagegen wirkte unkonzentriert, überfordert und hatte der spielerischen Überlegenheit der Gäste nichts entgegen zu setzen. Bereits nach 16 Minuten hieß es 0:2. Nach einem der vielen Arheilger Ballverluste sah die FCA-Abwehrreihe tatenlos mit an, wie OSC-Stürmer Christian Wollenhaupt die Führung ausbaute. In der Defensive der Gastgeber gab es viel Durcheinander, was den Nordhessen in der 24. Minute gleich drei aussichtsreiche Schussmöglichkeiten bescherte. Der letzte Abschluss strich ganz knapp am langen Eck vorbei. Vellmar versprühte viel Offensivgeist, ließ Ball und Gegner laufen und zeigte ein gutes Flügelspiel. Insbesondere ihr Abwehrspieler Roy Kesebohm sorgte über die linke Außenbahn immer wieder für Gefahr und war von den FCA`lern nicht zu stoppen. Das Zweikampfverhalten der Heimmannschaft ließ viel zu wünschen übrig. Von Spielaufbau war nichts zu sehen. Die Gäste hatten viel zu viel Raum und daher auch leichtes Spiel. Arheilgen tauchte meist nur bei so genannten Standards im gegnerischen Strafraum auf. Die überwiegend von Blerton Muca getretenen Freistöße landeten fast ausschließlich beim gegnerischen Torwart. Auch beim überraschenden Anschlusstreffer musste ein Standard herhalten. Nach einem Eckball köpfte Thorsten Helfmann zum 1:2 ein (32.). Dieser Treffer gab allerdings kein Auftrieb und der FCA war mit diesem Halbzeitergebnis noch gut bedient.
Nach der Pause schaltete Vellmar einen Gang zurück, setzte auf ein dichtes Mittelfeld und auf Konter. Zwischen der 46. und 58. Minute kam der FCA einige Male in Strafraumnähe des OSC, hatte nach Schüssen von Alexander Stenzel, Varol Akgöz und Christian Remmers kein Glück. Spielerisch passte aber weiterhin bei den Heimischen nicht viel zusammen. Es fehlte am Plan und der letzten Zielstrebigkeit. Gegen die geschickte Raumaufteilung der Nordhessen mit ständigem Verschieben hatte der FCA kein Mittel. Hier fehlt im Mittelfeld ein Organisator mit Ideen. Das Spiel der Gastgeber sah oft so aus, dass zunächst einige Querpässe erfolgten und dann der Ball zum ballsichersten FCA-Akteur, Krisztian Müller, zurückgespielt wurde. Dieser schlug, mangels Anspielstation, fast nur lange Pässe, die zwar meist beim Mitspieler ankamen, auf die sich die Gästeabwehr aber leicht einstellen konnte. Ballverluste waren die Folge. Auch der nach seiner schweren Verletzung erstmals wieder eingesetzte Mohammed Hosseini, er kam in der 65. Minute für Ali Kandemir ins Spiel, konnte der Partie keine zusätzlichen Impulse geben. Die Darmstädter Stürmer zeigten zwar guten läuferischen Einsatz, konnten sich in Eins- zu Eins- Situationen jedoch kaum durchsetzen. Auch fehlte jegliche Unterstützung aus dem Mittelfeld. Vellmar hatte im zweiten Abschnitt nur noch vereinzelt Möglichkeiten und beschränkte sich vorwiegend auf Ergebnissicherung. Dies reichte gegen einfallslose Gastgeber aus. In den letzten Minuten der Partie versuchte es der FCA mit der Brechstange. Nach einigen Flanken in den Strafraum wäre sogar noch der Ausgleich möglich gewesen. OSC-Torwart Tobias Orth verhinderte dies mit zwei guten Paraden in der Schlussphase. So blieb es bei der knappen, aber hochverdienten Niederlage. Der FCA kann sich nicht mehr viele solcher Spiele leisten, sonst wird er alsbald aus sicherer Entfernung auf einem Abstiegsplatz das weitere Geschehen beobachten.
Noch eine Randnotiz: Natürlich sollte ein Erfolg - auch lautstark - gefeiert werden. Es zeugt allerdings nicht von Fairness und Anstand, wenn man die gegnerischen Mannschaft nach Spielende verhöhnt. Wenn dann aus dem Mannschaftskreis von Vellmar lautstark "Scheiß Südhessen" zu hören ist, tut sich diese Mannschaft damit keinen Gefallen und ist auch kein Vorbild für die vielen anwesenden Nachwuchskicker. Die Spieler des OSC Vellmar sollten daher den Slogan auf der Hompage ihres Vereins "Hessenliga-Fairer Sport mit Freunden" noch einmal überdenken.
 
Vorschau: Am kommenden Samstag (6.11.) spielt der FCA beim RSV Würges. Spielbeginn ist bereits um 14:30 Uhr. Der Zeitpunkt der Busabfahrt ist wie immer am Sportheim zu erfahren. Bis vor zwei Wochen waren die Arheilger noch punktgleich mit Würges und aufgrund der besseren Tordifferenz sogar noch einen Tabellenplatz besser. Mittlerweile liegt Würges vier Tabellenplätze und sechs Punkte vor dem FCA. Die Mannschaft vom Gehmerweg muss sich enorm steigern, sollte der Abstand zu den vorderen Plätzen nicht noch größer werden.
 
Gegen Vellmar spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Kevin Klöber, Thorsten Helfmann, Ali Kandemir (65. Mohammed Hosseini), Krisztian Müller, Marius Repp, Christian Remmers, Varol Akgöz, Blerton Muca.
Quelle: Karlheinz Kluin (01.11.2010)
 
FCA Darmstadt: Zu sorglos, zu einfallslos, zu harmlos
  FCA gerät gegen Vellmar nach 32 Sekunden auf die Verliererstraße - Helfmann trifft bei 1:2- Niederlage
 
Die Spieler machten genau das, was sie nicht machen sollten. "Ich habe in der Kabine kurz vor dem Anpfiff noch darauf hingewiesen, nicht zu lässig zu sein", sagte Spielertrainer Richard Hasa. Nur, irgendwie schien beim FCA Darmstadt keiner hingehört zu haben. So lagen die Südhessen in der Partie der Fußball-Hessenliga gegen den OSC Vellmar bereits nach 32 Sekunden zurück, da die Gäste ihren ersten Ballkontakt zu einem Treffer genutzt hatten. Und als die Nordhessen in der 17. Minute erhöhten, war die Begegnung schon vorentschieden - mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2 (1:2)-Endstand war für den FCA nicht mehr drin.
Der Aufwärtstrend der Arheilger wurde also jäh gestoppt. Vor allem dadurch, wie der Aufsteiger aufgetreten war: viel zu lässig, viel zu behäbig, viel zu sorglos, viel zu einfallslos, viel zu harmlos. Entsprechend war Hasa bedient. "Das ist ein böser Schlag. Wir haben zwar viel Aufwand betrieben, aber ohne wirklich gefährlich zu sein. Selbst einen Punkt hätten wir heute nicht verdient gehabt", sagte der Coach und ärgerte sich.
Bereits in der ersten Minute wurde klar, dass es kein guter Tag für den FCA werde würde. Anstoß für die Gastgeber. Es folgten vier Querpässe, ehe Torwart Marco Reichel angespielt wurde. Beim versuchten Befreiungsschlag versprang der Ball auf dem holprigen Boden aber, so dass der Darmstädter Schlussmann am Ball vorbei trat. Der aufgerückte Daniel Spieth brauchte nur einzuschieben - es war der erste Ballkontakt der Gäste. 16 Minuten später luden die Darmstädter die Nordhessen zum zweiten Mal zum Toreschießen ein: Beim 2:0 durch Christian Wollenhaupt stand die Abwehr brav Spalier. Die Treffer langten Vellmar zum Sieg, da der FCA es dem OSC Vellmar wahrlich nicht schwer machte, die Führung zu verteidigen.
Zwar verkürzte Thorsten Helfmann (31.) nach einem Eckball per Kopf zum 1:2 - bezeichnend, dass es ein Standard war. Aber im weiteren Spielverlauf versuchte es der FCA immer wieder mit hohen Bällen. Ein gefundenes Fressen für die OSC-Innenverteidiger Philip Herbold und Amando Aust. "Das kam uns natürlich entgegen", gestand daher Gäste-Trainer Mario Deppe. Starteten die Darmstädter mal einen Angriff über die Flügel, war Vellmars Torwart Tobias Orth zur Stelle. Wie bei den besten Gelegenheiten des FCA durch Alexander Stenzel (71.) und Marius Repp (90.+1).
"Eigentlich wollten wir Fehler vermeiden. Und dann passiert das", sagte Kevin Klöber. Und der FCA-Kapitän fügte selbstkritisch an: "Wenn man so spielt wie wir heute, kann man so ein Spiel nicht umbiegen." Stimmt. Denn die Darmstädter machten genau das, was sie nicht machen sollten.
  Vollständiger Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (01.11.2010)
 
Südhessentrio schaut geschlossen in die Röhre
  [...] Der Aufwärtstrend des FCA Darmstadt wurde am heimischem Gehmer Weg vom OSC Vellmar gestoppt. Nach dem 1:2 gegen die Nordhessen mussten die Arheilger in der Tabelle den FSV Fernwald und Buchonia Flieden (3:0 gegen Schwalmstadt) vorbeiziehen lassen und rutschten auf die bedrohliche 14. Stelle zurück. [...]
Normalerweise bringt der Gast seinem Gastgeber ein Geschenk mit. Allerdings änderten die Arheilger Hausherren diese Rollenverteilung am Gehmer Weg schneller, als ihnen lieb war: 32 Sekunden nach dem Anstoß zappelte die Kugel im eigenen Netz. Was war geschehen? Nach dem matcheröffnenden Pfiff schoben sich die FCA-Kicker viermal das Leder zur ersten Sicherheitsgewinnung zu. Auch Schlussmann Marco Reichel sollte in die Aufwärmphase eingebunden werden, aber der sonst so souveräne Routinier säbelte auf dem holprigen Geläuf an einem Rückpass vorbei. Daniel Spieth sagte artig danke und übergoss mit der ersten Vellmarer Ballberührung (!!) den Neuling mit einer eiskalten Dusche. Der frühe Schock lähmte lange den Aktionismus: Anders ist die Schlafmützigkeit beim zweiten OSC-Treffer nach siebzehn Minuten durch Christian Wollenhaupt nicht zu erklären. Zwar meldete Thorsten Helfmann seine Mannschaft mit einem Kopfball nach einer Ecke verspätet in der Partie an, doch in den verbleibenden sechzig Minuten biss sich der FCA an der nordhessischen Defensive die Zähne aus und konnte den Horrorauftakt nicht mehr korrigieren. Vor allem in der Schlussphase stand Keeper Tobias Orth einem Punktertrag ablehnend gegenüber. Somit mussten die Arheilger einen vermeidbaren Rückschlag im Abstiegskampf schlucken und stürzten auf Rang Vierzehn ab. Dieser gebrauchte Nachmittag muss nun schleunigst aus den Köpfen raus, um kommende Woche in Würges eine entsprechende Trotzreaktion zu präsentieren.
  Zum vollständigen Spieltagsbericht auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (31.10.2010)
 
Der Süden gegen den Norden (Vorschau)
  Südhessen gegen Nordhessen: Der FCA Darmstadt und RW Darmstadt bekommen es am Samstag (jeweils 15 Uhr) in der Fußball-Hessenliga mit Teams aus dem Raum Kassel zu tun. Während die Arheilger den OSC Vellmar erwarten, sind die Rot-Weißen beim KSV Baunatal gefordert. [...]
Beide Teams, die sich in der Aufstiegsrelegation mit einem 2:2 trennten, haben zuletzt mächtig Boden gutgemacht. Die Darmstädter holten aus den vergangenen sieben Spielen 14 Punkte und arbeiteten sich auf Rang zwölf vor. "Daher dürfen wir jetzt nicht nachlassen und wollen weiter punkten", sagt FCA-Spielertrainer Richard Hasa. Noch erfolgreicher ist die jüngste Bilanz des OSC, der in den letzten neun Spielen 22 Zähler sammelte - Platz sieben. Die Initialzündung zu diesem Lauf war das 4:0 der Vellmarer bei RW Darmstadt. "Die Serie hat in Darmstadt angefangen. Wir werden versuchen, sie in Darmstadt zu beenden", sagt Hasa zuversichtlich.   Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (29.10.2010)
 
  [...] und der FC Arheilgen will mit einem Dreier zu Hause gegen den OSC Vellmar sich von der Abstiegszone entfernen.
 
Für den FCA wäre der dritte Saisonheimsieg ein neuerlicher Höhepunkt
 
Am Gehmer Weg plant der gastgebende Neuling die nächste Bewältigung des Step by Step - Programms, das eine erfolgreiche Umwandlung vom Kellerkind zum Mitglied des Tabellenmittelfeldes zum Ziel hat. Die zurückliegenden Aufgaben dieser Marschroute wurden mit Bravour gelöst (die nur von einer Niederlage "überschattete" Serie der letzten sieben Begegnungen beförderte den FCA vom untersten Sockel auf die zwölfte Ranglistenstelle). Trotz des gelungenen Zwischenspurts besteht für Coach Richard Hasa aber natürlich noch lange kein Anlass, die Zügel schleifen zu lassen, denn die Konkurrenz schläft auch nicht und rangiert dicht dahinter. Deshalb wäre ein Sieg gegen den OSC Vellmar ein weiterer Mosaikstein für den angestrebten Klassenerhalt und würde die Arheilger höchstwahrscheinlich auf einem Nichtabstiegsplatz in der nächsten Woche zu Ende gehenden ersten Halbserie bilanzieren. Vorsicht ist bezüglich des kommenden Kontrahenten allerdings geboten. Die Nordhessen starteten ähnlich miserabel wie der FCA in die Spielzeit, gewannen dann jedoch in den vergangenen neun Matches siebenmal und befinden sich längst dort, wo die Hasa-Truppe noch hin möchte: Ins sorgenfreie Gebiet des Klassements.
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (28.10.2010)
 
FCA zeigt Kampfmoral
  Nach 0:2 noch 2:2-Unentschieden in Schwalmstadt
 
Nach zwei Siegen in Folge wollte der FCA beim Gastspiel in Schwalmstadt die kleine Serie mit einem weiteren Erfolg fortsetzen. Die Nordhessen, vor der Partie punktgleich mit den Arheilgern, warteten schon seit fünf Spieltagen auf einen Sieg und waren ebenfalls auf einen "Dreier" aus. Wie schon gegen Marburg konnte wiederum von einem klassischen "Sechs-Punkte-Spiel" gesprochen werden. Mit den erhofften drei Punkten wurde es allerdings für beide Mannschaften nichts. Der FCA bemühte sich von Anfang an um die Spielkontrolle, was aber immer wieder durch unpräzise Zuspiele behindert wurde. Dadurch kam es bereits innerhalb der ersten vier Minuten zu zwei Torgelegenheiten für die Gastgeber. Ein 20-Meterschuss ihres besten Stürmers Sebastian Schmeer konnte zur Ecke abgewehrt werden (2.). Den anschließenden Eckball köpfte der völlig freistehende Tobias Fromm genau in die Arme von FCA-Torhüter Marco Reichel (4.). Bei einem Sechzehnmeterhammer kurz darauf stand der Arheilger Keeper wieder goldrichtig (7.). Danach kam bei den Gästen mehr Dampf in die Offensive. Zunächst nahm Varol Akgöz von der Strafraumgrenze Maß. Sein Schuss wurde jedoch knapp neben den Pfosten abgefälscht. (8.). Dann flog ein Freistoß von Blerton Muca aus dem Mittelfeld an Freund und Feind vorbei Richtung Tor. Schwalmstadts Schlussmann Tobias Kreuter sah den Ball im letzten Moment und konnte ihn gerade noch so zur Ecke abwehren (10.). Auf der anderen Seite segelten zwei Stürmer der Gastgeber nach einer guten Flanke am Ball vorbei (13.). Für beide Teams gab es durch Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten gute Torraumszenen und auch Möglichkeiten. In der 16. Minute lag die FCA-Führung in der Luft. Ein gut ausgeführter Freistoß von Christian Remmers wurde fast von einem Schwalmstädter Spieler ins eigene Tor abgefälscht. Als auf der anderen Seite die FCA-Defensive den Ball nicht hinten raus bekam, war es Marco Reichel, der mit einer Superparade seine Farben vor einem Rückstand bewahrte (20.). Bei der folgenden Ecke rettete Blerton Muca zweimal nach einem Kopfball und einem Schuss aus kurzer Distanz auf der Linie. In der 25. und 26. Minute stand der Schwalmstädter Torhüter Kreuter im Mittelpunkt, als er bei zwei sehenswerten FCA-Aktionen Schüsse von Blerton Muca und Varol Akgöz super abwehrte. Sein Gegenüber Marco Reichel stand ihm jedoch in keinster Weise nach. Einen Knaller aus 14 Metern fischte dieser aus dem rechten oberen Eck (30.). Die letzte Chance in der ersten Halbzeit hatte dann Alexander Stenzel. Sein Freistoßkracher aus 30 Metern knallte jedoch gegen die Latte (36.). Trotz leichter Vorteile für den FCA wurden mit einem 0:0 die Seiten gewechselt.
Nach der Pause betraten die Arheilger Spieler als erstes den Platz. Nach dem Wiederanpfiff der unauffällig leitenden Schiedsrichterin Martina Storch-Schäfer schienen sie allerdings kurzfristig nicht auf dem Platz zu sein. Innerhalb von zwei Minuten schlug es zweimal im FCA-Gehäuse ein. Ob die Spieler den Wildgänsen, die über den Platz flogen und sich Richtung Süden bewegten, zuschauten oder sich von den vom nahen Flugplatz gestarteten Segelflugzeugen ablenken ließen, konnte nicht geklärt werden. Klar war allerdings, dass es eine gravierende kollektive Schlafmützigkeit war, die der Heimmannschaft beide Tore ermöglichte. Sebastian Schmeer lief zunächst völlig unbedrängt auf das FCA Tor zu und ließ Marco Reichel mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance (46.). Wenige Sekunden später erzielte derselbe Spieler mit einem kuriosen Treffer, fast von der rechten Torauslinie, das 2:0. Der als Flanke getretene Ball sprang von der Unterkante der Latte hinter die Torlinie. Zwei weitere halbwegs gute Möglichkeiten konnte Schwalmstadt nicht zur Resultatsverbesserung nutzen (48, 50.). Dies rächte sich. Denn nur vier Minuten später erzielte Thorsten Helfmann den 1:2-Anschlusstreffer und brachte seine Mannschaft wieder ins Spiel. Der Ball flog nach einer Flanke von rechts unbehindert durch den gegnerischen "Fünfer", Torsten Helfmann stand am zweiten Pfosten und beförderte die Kugel mit dem Kopf ins Netz (54.). Ali Kandemir mit einem 18-Meterschuss, den er in die Wolken setzte (57.) und Alexander Stenzel, dessen Schuss aus 25 Metern ganz knapp sein Ziel verfehlte (60.), hätten kurz darauf zu Helden werden können. In der 62. bzw. 64. Minute hätten die Nordhessen den Sack zu machen müssen. Nach einem weiten Pass setzte sich ihr zweifacher Torschütze Sebastian Schmeer sehenswert durch und stand alleine vor Marco Reichel. Mit einer klasse Reaktion rettete der FCA-Keeper sein Team vor dem endgültigen knock-out. Und kurz darauf war es wieder der beste Arheilger Spieler, der mit einer tollen Parade einen Kopfball der Gastgeber aus fünf Metern Entfernung aus dem rechten unteren Eck angelte. Der FCA ließ sich von diesen Kontern nicht aus der Bahn werfen, zeigte gute Moral, große Kampfkraft und belohnte sich mit dem Ausgleich. Irgendwie schnappte sich Ali Kandemir im Mittelfeld den Ball, steuerte alleine auf das gastgebende Tor zu und erzielte mit einem schönen Spannschuss ins lange Eck den vielumjubelten Ausgleich (78). Schwalmstadt war nun konsterniert und ging jetzt sogar noch knapp an einer Niederlage vorbei. Die deutlichste von zwei weiteren Gelegenheiten hatte Thorsten Helfmann, der jedoch aus halbrechter Position nur das Außennetz traf. So blieb es beim letztendlich leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Der Trainer der Gastgeber Marco März brachte es in der anschließenden Pressekonferenz auf den Punkt: "In der ersten Halbzeit waren die Arheilger leichter Punktsieger. In der zweiten Halbzeit hatten wir bei der Riesenchance zum 3:1 zunächst Pech, dann aber auch Riesenglück, dass nicht noch kurz vor Schluss das 2:3 fiel". FCA-Teammanager Zivojin Juskic, der Spielertrainer Richard Hasa vertrat, war sehr glücklich über den Punkt und hob insbesondere die gute Moral seiner Mannschaft, die sich auch nach dem klaren Rückstand nicht aus der Ruhe bringen ließ, hervor. Es scheint, als ginge der Trend nun nach oben. Mit 16 Punkten belegt der FCA nun den 11. Tabellenplatz. Gegen den Tabellensiebten, den OSC Vellmar, kann das Team am kommenden Samstag (30.10.) seinen unteren Mittelfeldplatz stabilisieren und sogar etwas näher an die mittlere Tabellenregion herankommen. Spielbeginn am Gehmerweg ist um 15:00 Uhr.
 
Gegen Schwalmstadt spielten: Marco Reichel, Nasir Safi (65. Dennis Reichardt), Alexander Stenzel, Kevin Klöber, Thorsten Helfmann, Ali Kandemir, Krisztian Müller, Marius Repp, Christian Remmers, Varol Akgöz, Blerton Muca (89. Riccardo Zocco).
Quelle: Karlheinz Kluin (25.10.2010)
 
FCA setzt Trend fort
  Das war der nächste Beweis. Der FCA Darmstadt findet sich immer besser in der Fußball-Hessenliga zurecht und sicherte sich den nächsten Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei ließen sich die Südhessen - anders als noch zu Beginn der Saison - auch von einem 0:2-Rückstand nicht aus der Bahn werfen. So sprang am Samstag noch ein 2:2 (0:0) beim 1. FC Schwalmstadt heraus - es war die sechste Auswärtspartie in Folge, in der der FCA zumindest einen Punkt holte.
"Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen", sagte Zivojin Juskic. Und der Teammanager, der FCA-Spielertrainer Richard Hasa vertrat, erklärte weiter: "Es war wichtig, dass wir diesen Punkt geholt haben. Unseren Trend, dass unsere Leistungen sich in den Ergebnissen widerspiegeln, haben wir fortgesetzt." Dies gelang, weil die Arheilger Moral zeigten. Obwohl sie nach einer ersten Halbzeit mit Vorteilen und Chancen - etwa dem Lattenfreistoß von Alexander Stenzel (30.) - zu Beginn der zweiten Hälfte zwei Tiefschläge wegstecken mussten.
Sebastian Schmeer (46.) nutzte zunächst einen Fehler in der FCA-Abwehr. Und nur zwei Minuten später senkte sich eine Flanke des Schwalmstädters - begünstigt durch den Wind - ins Tor der Gäste. 2:0, die Gastgeber lagen plötzlich deutlich vorn. Doch der FCA gab sich längst nicht geschlagen. "Das Team ist gereift", meinte Juskic zu der Tatsache, dass noch der Ausgleich gelang. Erst war es Thorsten Helfmann (56.), der verkürzte. Dann glich Sturmpartner Ali Kandemir (78.) aus. Drei Minuten vor dem Abpfiff hatte Helfmann sogar noch die Chance zum Siegtreffer, der des Guten aber vielleicht zu viel gewesen wäre.
  Zum Bericht auf   Echo-Online >>
Quelle: Darmstädter Echo (25.10.2010)
 
  In einem ansehnlichen Hessenligamatch zweier punktgleicher Tabellennachbarn am Rande der Abstiegszone wären die Arheilger beinahe ertraglos nach Hause gefahren, weil sie ihre Halbzeitpause um drei Minuten verlängerten. Leider war das Match aber bereits wieder in Gange und in den ersten 180 Sekunden nach dem Wiederanpfiff wurde der zu diesem Zeitpunkt nur optisch auf dem Platz stehende Neuling für seine Schnarchphase bitter bestraft. Sebastian Schmeer narrte zweimal die schlafmützige FCA-Defensive, brachte die Schwälmer mit 2:0 in Front und die Gäste scheinbar auf die Verliererstraße. Dass bis zur Pause noch keine Treffer fielen, war an sich schon verwunderlich, denn beide Mannschaften lieferten sich einen netten Schlagabtausch. In den Strafräumen hüben wie drüben brannte es des öfteren lichterloh. Marco Reichel war auf Arheilger Seite aber stets auf dem Posten (Glanzparaden gegen Tobias Fromann und Schmeer) und im Ziegenhainer Sechzehner mühten sich die Hasa-Schützlinge vergeblich um die Führung. Pech hatte Alexander Stenzel, der mit einem gewaltigen Freistoß nur das Aluminium testete. Statt einem möglichen 3:3 ging es mit einer Nullnummer zum Erfrischungstee, der zunächst nur die Hausherren mit dem besagten Überfallkommando auftaute. Doch der FCA steckte den Rückschlag klasse weg. Tobias Helfmanns Kopfball zum 1:2 leitete die Aufholjagd ein, deren Fortsetzung Reichel festhielt, als er den alleine auf ihn zustürmenden Schmeer an der wahrscheinlichen Entscheidung hinderte. So war es Ali Kandemir vorbehalten, den gerechten Endstand zu markieren (vollstreckte eine gelungene Stafette). Beinahe hätte es sogar noch zum "Dreier" gereicht, als kurz vor dem finalen Gong Helfmann freistehend am Schwalmstädter Kasten vorbeisemmelte. Durch die sechste ungeschlagene Auswärtspartie in Folge (letzte Pleite in der Fremde vor zweieinhalb Monaten beim OFC) hat der FCA mit Rang Elf die beste Saisonplatzierung erreicht und ist nun "Tabellenführer des Gefahrengebietes", auch wenn die Tuchfühlung der Kellerkonkurrenten spürbar ist. Doch Leistung und Moral haben in Nordhessen erneut gestimmt und die Erfolgsserie (dreizehn Punkte aus den vergangenen sechs Begegnungen) hat ihr nächstes Kapitel geschrieben.
  Weitere Berichte des 15. Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (24.10.2010)
 
FCA mit Cleverness und Geduld
  1:0-Sieg gegen SC Waldgirmes
 
Zwanzig Minuten vor Spielende hatten die FCA’ler erstmals im Heimspiel gegen den SC Waldgirmes den Torschrei auf den Lippen. Doch Thorsten Helfmann, der alleine auf das gegnerische Tor zulief, konnte die bis dahin klarste Torchance der Begegnung nicht nutzen. Gästetorwart Tommy Ried wehrte den Ball ab, und der freistehende Ali Kandemir schoss den Abpraller überhastet am leeren Tor vorbei. Dies hätte die Führung sein müssen.
In der 87. Spielminute war es dann aber soweit. Wohl noch mit der Wut über die vergebene Gelegenheit im Bauch, setzte sich Thorsten Helfmann mit einer feinen Einzelleistung auf der rechten Seite durch. Seine präzise Flanke köpfte Blerton Muca am zweiten Pfosten unbedrängt zur Führung ein. Das waren auch schon die nennenswerten Höhepunkte in einer weitgehend ereignislosen Begegnung. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, das sich dem ungemütlichen nasskalten Herbstwetter anpasste. Die rund 150 Zuschauer sahen wenig unterhaltsames. Der gestandene Hessenligist aus Mittelhessen ließ den Ball gut und schnell in den eigenen Reihen laufen, hatte aber in der Offensive wenig anzubieten. Sie agierten vor dem FCA-Tor recht harmlos. Auch die Offensivbemühungen der Gastgeber hielten sich im Rahmen und blieben ohne große Wirkung. Die Arheilger wollten nach dem zweiten Auswärtssieg vor einer Woche in Marburg unbedingt nachlegen, spielten dementsprechend auf Torsicherung und warteten geduldig auf die sich bietenden Chancen. Bis auf eine halbwegs gute Möglichkeit, auf die die FCA-Fans bis zur 30. Minute warten mussten, war im ersten Abschnitt allerdings nichts zu verzeichnen. Nach einer guten Kombination über rechts kam der Ball im gegnerischen Sechzehner zu Blerton Muca. Er konnte sich die Pille noch auf seinen starken linken Fuß legen, zielte dann aber zu ungenau und die Chance war vertan. Zwei Freistöße, jeweils 25 Meter vor dem Gästetor, wurden nicht besonders gut ausgeführt und brachten keine Gefahr. Ansonsten gestatteten sich beide Mannschaften viele Nachlässigkeiten und unnötige Ballverluste. Im Spiel nach vorne blieb es beidseitig oft bei Versuchen ohne jegliche Wirkung. Es war ein typisches 0:0-Spiel, und mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte Waldgirmes druckvoller. Sie hatten die reifere Spielanlage und drängten den FCA in die eigene Hälfte. Klare Chancen konnten sie sich jedoch nicht herausspielen. Einen Freistoß von der Strafraumgrenze wehrte der sichere FCA-Torwart Marco Reichel mit den Fäusten ab. Ansonsten verpufften ihre Offensivaktionen. Ab der 60. Minute bekamen die Arheilger die Begegnung besser in den Griff. Sie spielten jetzt mutiger nach vorne und gleich ergaben sich auch Torchancen. Nach einem schönen Solo drang Varol Akgöz in den gegnerischen Strafraum ein und kam nach einem etwas ruppigen Abwehrverhalten seines Gegenspielers zu Fall (62.). Der hervorragend leitende Schiedsrichter Sven Willmann aus Münster sah jedoch kein Vergehen und ließ die Partie weiterlaufen. Kurz darauf dann die Szenen mit den beiden vergebenen Großchancen von Thorsten Helfmann und Ali Kandemir (70.). Zwei gut geschlagene Freistöße kurz darauf von Alexander Stenzel rettete zunächst ein SC-Abwehrspieler vor dem einschussbereiten Ali Kandemir (72), dann war es Varol Akgoez, der den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbrachte (73.). Der FCA erspielte sich jetzt einige Möglichkeiten. Blerton Muca nutzte die letzte davon zum 1:0-Sieg.
Dieser Sieg war letztendlich für die Heimmannschaft verdient, denn sie tat einfach mehr dafür als der Gegner und hatte hinsichtlich der Torchancen ein klares Plus. Es war für die Zuschauer keine prickelnde Partie. Der FCA spielte, wie es in seiner Situation sein muss, clever, ergebnisorientiert und wartete mit Geduld auf die entscheidende Szene. Coach Richard Hasa sieht sein Team nach dem Holperstart auf einem guten Weg. Aufgrund der großen Verletzungssorgen - derzeit fallen sechs Spieler zum Teil längerfristig aus - kann man mit der Gesamtleistung der Mannschaft in der Hessenliga sehr zufrieden sein. Beim 1. FC Schwalmstadt möchte die Hasa-Truppe nun am kommenden Samstag (23.10.) weiter in der Erfolgsspur bleiben. Die Nordhessen liegen punktgleich einen Tabellenplatz hinter dem FCA. Bei einem Sieg wäre ein Aufrücken ins Mittelfeld der Tabelle möglich. Eine Niederlage könnte wieder ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz nach sich ziehen. Es liegt alles ganz eng beieinander. Es wäre super, wenn die Anreise wieder mit einem vollen Bus stattfinden könnte und somit eine große Unterstützung der Mannschaft gewährleistet wäre. Abfahrtszeitpunkt ist am Vereinsheim ersichtlich. Spielbeginn in Schwalmstadt ist um 15.00 Uhr.
 
Gegen Waldgirmes spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Kevin Klöber, Thorsten Helfmann, Ali Kandemir (89. Ricardo Zocco), Krisztian Müller, Marius Repp, Christian Remmers, Varol Akgöz, Blerton Muca
Quelle: Karlheinz Kluin (18.10.2010)
 
Der FCA hat das "Bisschen" gefunden
  Muca mit spätem Siegtreffer gegen Waldgirmes - "Mittlerweile gewinnen wir eben auch solche Spiele"
 
Bis zur 87. Minute musste Richard Hasa warten. Dann durfte der Spielertrainer des FCA Darmstadt jubeln. Blerton Muca hatte getroffen. Endlich. Es stand 1:0 für die Südhessen gegen den SC Waldgirmes. Drei Minuten später durfte Hasa erneut die Arme in die Höhe reißen. Schlusspfiff. Der FCA hatte die vierte seiner vergangenen fünf Partien gewonnen und einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller der Fußball-Hessenliga gemacht. "Und das war ganz, ganz wichtig", sagte Hasa.
Der Aufwärtstrend hat den Aufsteiger aus Arheilgen nach 14 Spieltagen auf den zwölften Rang der Tabelle geführt. Zur Erinnerung: Nach neun Spielen war der FCA sieglos noch Tabellenletzter. Aber schon damals erklärte Hasa, dass seinem Team nur "ein Bisschen fehlt", um erfolgreich zu sein. Dieses "Bisschen" scheinen die Darmstädter nun gefunden zu haben. Gegen Waldgirmes etwa spielten sie geduldig und warteten auf die eine, entscheidende Szene. Und sie kam drei Minuten vor Schluss eines Spieles, das wahrscheinlich in neun von zehn Fällen 0:0 ausgegangen wäre.
"Mittlerweile gewinnen eben auch solche Spiele", meinte der Coach nicht ohne Stolz. Zumal seine Mannschaft die Vorgaben - von Beginn konzentriert aufzutreten - umgesetzt hatte. Samt Forderung in der Halbzeitpause ("Jetzt brauchen wir nur noch ein Tor"). Allerdings musste Hasa darauf lange warten. "Die Jungs haben mich ganz schön auf die Folter gespannt." Dabei hätten die Arheilger schon in der 68. Minute in Führung gehen können, nein, gehen müssen. Denn erst scheiterte Thorsten Helfmann aus bester Position an Gäste-Torwart Tommy Ried, dann schoss Ali Kandemir den Abpraller am leeren Tor vorbei.
"Den muss ich eigentlich machen", gestand Helfmann ein. Der FCA-Angreifer ließ sich von der verpassten Chance aber nicht beirren und war prompt maßgeblich am Siegtreffer beteiligt: Trotz erneut guter Schussposition entschied er sich zur überlegten Flanke auf Muca, der zum 1:0 einköpfte. "Im ersten Moment habe ich noch gedacht, knall den Ball drauf. Dann aber habe ich Blerton gesehen", sagte Helfmann und ergänzte: "Ich freue mich, wenn ich selbst treffe. Ich freue mich aber auch, wenn ich eine Vorlage geben kann. Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben". Stimmt.
  Zum Bericht auf Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (18.10.2010)
 
Große Siege für Urberach und FCA
  Spätestens nach dem am Samstagnachmitag komplett ausgetragenen vierzehnten Spieltag haben die Verfolger Spitzenreiter Bayern Alzenau aus den Augen verloren. [...] Derweil feierten die südhessischen Kollegen Viktoria Urberach (triumphales 5:1 in Offenbach) und der aufstrebende FCA Darmstadt (1:0 gegen Waldgirmes, vierter Sieg in den letzten fünf Spielen!!) wertvolle Bodengewinne auf der Tabellengraphik.
Der Neuling aus dem Darmstädter Norden stellte erneut unter Beweis, dass man die Lehren aus dem missratenen Saisonauftakt längst gezogen hat. Inzwischen zeigt sich die Mannschaft von Richard Hasa dem Hessenliganiveau angepasst, was vor allem auf einer sicheren Abwehr und dem geduldigen Warten auf die entscheidende Chance basiert. Zwar gehörten die Anfangsphasen in beiden Halbzeiten den Gästen aus den Lahnauen, aber sowohl vor als auch nach dem Seitenwechsel bekam der FCA das Geschehen nach rund einer Viertelstunde jeweils in den Griff. Blerton Muca hatte in der ersten Hälfte die Führung auf dem Fuß, als er in Folge einer gelungenen Vorarbeit von Varol Akgöz verzog. Allerdings blieben gute Chancen hüben wie drüben Mangelware, das Geschehen spielte sich meist zwischen den Strafräumen ab. Im zweiten Abschnitt stellte Akgöz SCW - Keeper Tommy Ried vor eine Bewährungsprobe, die dieser jedoch meisterte. Und auch bei Ali Kandemirs Versuch hatten die einheimischen Fans den Torjubel auf den Lippen, doch der Neuzugang vom SV98 scheiterte in bester Abschlussposition ebenfalls am Torwart. Auf der anderen Seite strahlte Routinier Reichel zwischen den Pfosten die nötige Ruhe über seine Vorderleute aus, um gemeinsam die nicht gerade brandgefährlichen Mittelhessen weitgehend von der Gefahrenzone fernzuhalten. Kurz vor dem Kehraus wurden die Arheilger belohnt: Nach einem schnellen Ballgewinn im Mittelfeld fuhr Thorsten Helfmann den entscheidenden Konter und flankte auf den langen Pfosten zu Blerton Muca, der völlig blank von seinen Gegenspielern zum Tor des Tages einschob. Beim bald folgenden Schlusspfiff kannte der Jubel am nach dem Dauerregen durchnässten Gehmer Weg natürlich keine Grenzen: Zweiter Heimsieg, der vierte insgesamt in den vergangenen fünf Partien, einen kleinen Puffer auf die Abstiegszone erarbeitet und den Anschluss ans Ranglistenmittelfeld hergestellt. Wer hätte das noch vor einigen Wochen gedacht, als sich der FCA relativ abgeschlagen mit der roten Laterne herumärgerte...?
  Zum vollständigen Artikel mit weitere Berichten des 14. Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (18.10.2010)
 
Der zweite Versuch (Vorschau)
  FCA möchte Trend fortsetzen
Den Kurs beibehalten. So lautet das Ziel des FCA Darmstadt, der sich in den vergangenen Wochen vom Tabellenende der Fußball-Hessenliga auf einen Nichtabstiegsplatz empor gearbeitet hat. Diesen Aufwärtstrend möchten die Arheilger auch gegen den SC Waldgirmes mit einem Sieg fortsetzen. [...]
Diesmal soll es klappen. Nachdem die Darmstädter nach ihrem ersten Auswärtssieg im folgenden Heimspiel (1:2 gegen Urberach) nicht nachlegten, folgt nun "der zweite Versuch", wie es Richard Hasa bezeichnet. 2:1 siegte der FCA zuletzt in Marburg und verließ dadurch die Abstiegsplätze. Gegen Waldgirmes soll also der nächste Schritt gemacht werden. "Dafür müssen wir aber von Beginn an wach sein und die richtige Einstellung zeigen", sagt der Spielertrainer der Arheilger, die dies gegen Urberach nicht getan hatten - und prompt verloren.
Allerdings hat Hasa Respekt vor dem Gegner: "Das ist ein gestandener Hessenligist." Mittlerweile hat sich aber auch der Aufsteiger einen Namen in der Liga gemacht. "Ich glaube nicht, dass uns noch jemand unterschätzt", äußert sich der Coach. Er hofft dennoch mit seinem Team zu "alter Heimstärke" finden zu können. Nur drei Punkte hat der FCA (insgesamt zwölf) am Gehmerweg geholt. Am Samstag sollen es dann sechs sein.
  Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (15.10.2010)
 
FCA auswärts weiter erfolgreich
  2:1-Sieg beim VFB Marburg
 
Bei herrlichem Herbstwetter mit viel Sonnenschein ging es am letzten Samstag im vollbesetzten Bus zum Auswärtsspiel nach Marburg. Es herrschte ausgelassene Stimmung und einige der mitgereisten Fans sprachen sogar von einem schönen Familienausflug. Um von einer gelungenen Reise zu sprechen, musste die erste Fußballmannschaft des FCA beim Tabellenvorletzten und Tabellennachbarn allerdings erst noch die Voraussetzungen schaffen. Die Ausgangslage war für unsere Mannschaft nach der letzten 1:2-Niederlage gegen Viktoria Urberach nicht einfacher geworden. Gegen die punktgleichen Mittelhessen lautete das klare Ziel, eine gute Leistung zu zeigen und die Punkte zu sichern. Man konnte getrost von einem klassischen "Sechs-Punkte-Spiel" sprechen. Mit dem entsprechenden Siegeswillen, guten Zweikämpfen und konzentriertem Abschluss sollten die Vorgaben von Spielertrainer Richard Hasa erfüllt werden.
Doch zunächst waren es die Gastgeber, die engagierter auftraten und mehr Power an den Tag legten. Bereits in der zweiten Spielminute verhinderte Torhüter Marco Reichel einen frühen Rückstand. Bei einem Pass in die Tiefe war die FCA-Abwehr nicht auf der Höhe und VFB-Spieler Emanuel Haas konnte ungehindert abziehen. Marburg spielte gut über die Außen und hatte in der 12. Minute zwei gute Szenen. Zunächst landete der Ball nach einer Ecke von links und einem anschließenden Kopfball auf der Latte. Wenige Sekunden später, nach einem Eckball von der anderen Seite, konnte ihr Stürmer Cornelius Hull die zweite Chance frei stehend mit dem Kopf zum 1:0 verwerten. Nach dem Rückstand kam der FCA besser ins Spiel. Nach einer Flanke von Dennis Reichardt köpfte Thorsten Helfmann den Ball in Bedrängnis genau auf den gegnerischen Torwart (15.). Ein Freistoß von Blerton Muca flog anschließend im Bogen knapp über das Tor (18.) und nach dem bislang schönsten Angriff über mehrere Stationen behinderten sich Ali Kandemir und Thorsten Helfmann in aussichtsreicher Situation gegenseitig (23.). Die nächsten beiden Möglichkeiten des Spiels gehörten wieder der Heimmannschaft. Nach einem Freistoß kam VFB-Mann Haas frei im FCA-Strafraum an den Ball. Nasir Safi konnte ihm die Pille im letzten Moment wegspitzeln (26.) Dann setzte ihr Kicker Weidenhausen das Spielgerät mit einem Distanzschuss haarscharf am langen Pfosten vorbei (29.). Jetzt war wieder der FCA an der Reihe. Ein weiter Pass von Krisztian Müller fand Ali Kandemir, dessen Kopfball VFB-Torwart Sebastian Wack gut parierte (32.). Nur eine Minute später war es der agile Thorsten Helfmann, der nach einer Ecke von Blerton Muca mit einem schönen Kopfballtreffer zum 1:1-traf. Der FCA verstand es jetzt besser, die Zweikämpfe anzunehmen und die Marburger im Spielaufbau zu stören. Das führte auch gleich zu weiteren guten Offensivaktionen, die vor der Pause jedoch nicht weiter von Erfolg gekrönt waren.
Drei Minuten nach Wiederanpfiff war es Ali Kandemir, der den FCA in Führung brachte. Elf Meter vor dem Tor kam er an den Ball und traf unhaltbar zum 2:1. Marburg verstärkte nun seine Angriffsbemühungen und die Partie wurde ruppiger. Der gut leitende Schiedsrichter Alexander Wahl aus Schöffengrund zeigte auf beiden Seiten jedoch nur jeweils zwei gelbe Karten und ließ es oft bei Verwarnungen. In der 62. Minute hatte Marburg den Ausgleich auf dem Fuß. Nach einem sehenswerten Angriff über die linke Seite konnten sie die anschließende Flanke aber glücklicherweise nicht verwerten. Die Gastgeber machten nun mächtig Druck, und der FCA hatte einige brenzlige Situationen zu überstehen. Die größte Chance vergab ihr Abwehrspieler Weidenhausen, der eine Flanke völlig freistehend am zweiten Pfosten verstolperte (80.). Die Arheilger kamen nur noch sporadisch zu Entlastungsangriffen. Dabei stand Thorsten Helfmann gleich zweimal im Mittelpunkt. Zunächst schoss er einen schwer zu nehmenden Ball aus halb rechter Position knapp über das Gehäuse (81.) und in der Schlussminute lief er alleine auf das gegnerische Tor zu, fand in Keeper Wack jedoch seinen Meister. Kurz darauf pfiff Schiri Wahl die keinesfalls hochklassige, aber muntere und kurzweilige Partie ab. Es war ein typisches Abstiegsspiel mit viel Einsatz und Kampf, das letztendlich glücklicher für den FCA endete. Durch diesen Sieg kletterte die Mannschaft mit nunmehr zwölf Punkten auf den 13. Tabellenplatz. Die Arheilger können nun mit einem Sieg am kommenden Samstag (16.10.) im Heimspiel gegen den SC Waldgirmes leicht nach oben schauen. Bei einer Niederlage wäre allerdings auch ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz wieder möglich. Spielbeginn am Gehmerweg ist um 15:00 Uhr.
Gegen Marburg spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel, Kevin Klöber, Thorsten Helfmann, Ali Kandemir, Krisztian Müller, Marius Repp, Dennis Reichardt (46. Christian Remmers), Varol Akgöz, Blerton Muca (71. Ricardo Zocco).
Quelle: Karlheinz Kluin (11.10.2010)
 
FCA klettert auf sichere Seite
  Für den FCA Darmstadt könnte die Saison eigentlich nun enden. Erstmals seit dem zweiten Spieltag steht der Aufsteiger in der Fußball-Hessenliga auf der sicheren Seite, fern der Abstiegsplätze. Der Klassenerhalt wäre perfekt, das Ziel erreicht. Noch sind aber 21 Spiele zu bestreiten. Es ist also noch lange nicht Schluss. Mit dem 2:1 (1:1) am Samstag beim direkten Konkurrenten VfB Marburg haben die Arheilger ihren Aufwärtsschwung fortgesetzt und gezeigt, dass sie in der Klasse bestehen können.
"Wir haben den positiven Trend mit einem positiven Ergebnis bestätigt", freute sich denn auch FCA-Spielertrainer Richard Hasa, dessen Team in "einem typischen Spiel gegen den Abstieg" bestanden hatte. Nicht mit Glanz. Aber mit den Tugenden, die im Kampf um den Klassenerhalt gefordert sind. "Es ging nicht darum, schön zu spielen. Es ging darum, die drei Punkte zu holen - egal wie", so Hasa. Und das tat der Aufsteiger aus Arheilgen, obwohl er erst einmal in Rückstand und unter Druck geraten war.
Es brauchte ein wenig, bis sich der FCA vom 0:1 durch Cornelius Hull (13.) erholt hatte. Dann aber fanden die Gäste ins Spiel und kamen durch Thorsten Helfmann (33.) zum Ausgleich. Unmittelbar nach Wiederbeginn gingen die Arheilger in Führung: Ali Kandemir (48.) hatte getroffen und damit bereits für die Entscheidung gesorgt. Denn so sehr die Gastgeber auch drängten, ein weiterer Treffer wollte Marburg nicht mehr gelingen. "Da hatten wir in einigen Situationen das nötige Quäntchen Glück", sagte Hasa. Dieses Glück hatten sich die Südhessen aber auch erarbeitet.
  Zum Bericht auf >>  Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (11.10.2010)
 
Südhessen gegen das Tabellenende (Vorschau)
   Wenn da keine Erfolge drin sind. Die südhessischen Fußball-Hessenligisten treten am Samstag (Anstoß jeweils 15 Uhr) gegen Teams vom Tabellenende an. Während RW Darmstadt den Drittletzten FSV Fernwald erwartet, ist der FCA Darmstadt beim Vorletzten VfB Marburg gefordert. [...]
Derzeit trennt den Gastgeber (17.) und die Gäste (15.) nur das Torverhältnis. Am Samstag sollen es auch die Punkte sein, schließlich strebt der FCA in der richtungsweisenden Partie den Dreier an. "Es geht um sehr wichtige Punkte", so FCA-Spielertrainer Richard Hasa. Drei, die die Arheilger wollen.
Dafür bedarf es aber der richtigen Einstellung, die der Aufsteiger zuletzt beim 1:2 gegen Urberach vermissen ließ. "Wir haben das analysiert. Alle haben die Einsicht gezeigt, dass es mit halber Kraft nicht geht", berichtet Hasa. Jedenfalls sei sein Team gut vorbereitet und habe Besserung versprochen. Voraussetzungen dafür, dass es tatsächlich drei Punkte werden können. [...]   Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (08.10.2010)
 
FCA ohne Durchschlagskraft
  1:2 Niederlage gegen Viktoria Urberach
 
Der FCA konnte im Derby gegen Viktoria Urberach den Rückenwind von zwei Siegen in Folge nicht nutzen und verlor mit 1:2. Und das verdient. Denn die Arheilger zeigten gegen die Mannschaft aus Rördermark die bislang schwächste Leistung in der Hessenliga. Es war eine richtungsweisende Partie. Bei einem Erfolg hätte der FCA bis auf den 13. Tabellenplatz vorrücken und Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld herstellen können. So aber rutschten sie wieder auf einen Abstiegsplatz. Die Heimmannschaft brachte in der ersten Halbzeit nichts zustande. In der Abwehr fehlte jegliche Stabilität, und das Mittelfeld versagte völlig im Spielaufbau. Die Gäste mussten eigentlich nur auf FCA-Aussetzer warten. In der dritten, fünften und sechsten Spielminute hatten sie gleich drei Freistoßgelegenheiten in Strafraumnähe. Den ersten drosch Sebastian Schwab in die Mauer, den zweiten schoss Domenico Di Rosa genau in die Hände von Keeper Marco Reichel und der dritte schlug im FCA-Gehäuse ein. Die schlecht platzierte Mauer machte es Torschütze Schwab relativ leicht. Die Viktoria war klar Spiel bestimmend, und die Arheilger machten es ihnen auch nicht besonders schwer. Es war nichts zu sehen vom Schwung der letzten Wochen. Die Gäste marschierten leichtfüßig und ohne große Gegenwehr durch das FCA-Mittelfeld. Sie waren beweglicher, ideenreicher, ballsicherer und hatten bis zum 2:0 in der 20. Minute eine Reihe weiterer bester Möglichkeiten. Halbherziges Abwehrverhalten ermöglichte es dann Horst Russ mit einem satten Sechzehnmeterschuss auf 2:0 zu erhöhen. Die Gastgeber waren nun total von der Rolle. Keine Ordnung in Defensive und Mittelfeld. Die Bälle wurden meist hoch in den gegnerischen Strafraum getreten und von den langen Urberacher Abwehrspielern dankend angenommen. Selbst Einwürfe fanden teilweise nicht den eigenen Mann. Spiel über die Außen war Fehlanzeige. Die FCA-Stürmer wurden kaum eingesetzt und hingen völlig in der Luft. Und wenn ein Pass dennoch einmal durchkam, war bei der zweikampfstarken Gästeabwehr Endstation. Die einzigen erwähnenswerten Offensivaktionen des FCA im ersten Abschnitt waren zwei Schüsse aus zwanzig Metern von Alexander Stenzel, den Viktoria-Tormann Laza Kacarevic aus dem rechten unteren Eck fischte, und von Dennis Reichardt, der knapp sein Ziel verfehlte. Mit dem 2:0 Halbzeitergebnis war die Hasa-Truppe gut bedient.
In der zweiten Halbzeit spielte der FCA zwar stärker, ließ aber gegen die nun defensiver eingestellten Gäste weiter die zuletzt gezeigte Effektivität vermissen. Urberach wollte den Vorsprung verwalten und setzte überwiegend auf Konter. Der FCA hatte nun seine besten 20 Minuten. Ein weiter Diagonalpass von Marius Repp kam zu Thorsten Helfmann, dessen Schuss haarscharf über die Latte flog (42.). Kurz darauf setzte sich Thorsten Helfmann auf rechts gut durch. Bei seiner Flanke ging jedoch ein Urberacher Abwehrspieler dazwischen (51.). Nach einem Eckball kam Blerton Muca acht Meter vor dem Tor frei zum Schuss. Sein schwacher Abschluss war jedoch kein Problem für Torwart Kacarevic (55.). Im Anschluss wurde ein Achtzehnmeterschuss von Nasir Safi von einem Urberacher Abwehrspieler abgewehrt (60.). Die Gäste kamen jetzt nur noch sporadisch vor das von Marco Reichel gehütete Tor. Ihr Stürmer Russ setzte bei einem Konter den Ball knapp über das Gehäuse (62.). Auf der anderen Seite hatte Kevin Klöber mit einem Distanzschuss kein Glück (65.). In der 70. Minute kam für die Gastgeber etwas Hoffnung auf. Nach mehreren Torschussversuchen kam der Ball zu Blerten Muco, der aus kurzer Entfernung zum 1:2 Anschluss traf. Torschütze Blerton Muca und Thorsten Helfmann hatten danach noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Viktorias Torhüter hielt jedoch mit guten Paraden seinen Kasten sauber. Kurz vor Schluss konnten auch die Gäste bei einem gefährlichen Konter die sich bietende Chance nicht nutzen. So blieb es aus Sicht des FCA bei der enttäuschenden und ärgerlichen Niederlage. Ärgerlich insbesondere deswegen, weil selbst ein FCA in Normalform Viktoria Urberach Paroli hätte bieten können. Es hätte hier keiner besonderen, sondern nur einer energischeren Leistung bedurft. Aber es gibt solche Tage, an denen einfach nichts zusammenläuft. Auch die großartige Unterstützung des verletzten Oldies Mohammed Hosseini vom Spielfeldrand aus konnte die Mannschaft nicht beflügeln.
An dieser Stelle möchten wir unserem Stürmer "Mo" nach seiner schweren Gesichtsoperation gute Besserung wünschen. Auch unserem medizinischen Betreuer Volker Becker wünschen wir nach seiner Krankheit eine gute Genesung. Sicherlich hoffen beide, wie auch die gesamte FCA-Fangemeinde, dass die Mannschaft im nächsten Spiel, beim VfB Marburg, eine Reaktion zeigt. Marburg ist punktgleich mit dem FCA und befindet sich ebenfalls auf einem Abstiegsplatz. Es bleibt zu hoffen, dass das Team wieder an alte Leistungsstärke anknüpfen kann.
Anstoß am Samstag (9.10.) in Marburg ist um 15:00 Uhr.
 
Gegen Viktoria Urberach spielten: Marco Reichel, Nasir Safi, Alexander Stenzel (55. Christian Remmers), Kevin Klöber, Thorsten Helfmann, Ali Kandemir, Krisztian Müller, Marius Repp, Dennis Reichardt (83. Pierre Pester), Varol Akgöz, Blerton Muca.
Quelle: Karlheinz Kluin (04.10.2010)
 
Weniger Stärke, vielmehr Schwäche
  FCA lässt es beim 1:2 im Derby gegen Urberach an der Einstellung vermissen - "So kann man nicht gewinnen"
 
Als der FCA Darmstadt ins Spiel fand, war es bereits verloren. Diese erste Halbzeit hatte der Aufsteiger aus Arheilgen gänzlich verhauen. Zwar gelang dem Aufsteiger im Derby der Fußball-Hessenliga gegen Viktoria Urberach durch Blerton Muca (69.) noch der Anschlusstreffer. Mehr war aber nicht drin. Und da die Gäste aus Rödermark in den ersten 20 Minuten der Partie zweimal getroffen hatten, stand letztlich ein 2:1 (2:0)-Erfolg der Urberacher. Ein Erfolg der sich weniger auf der Stärke der Viktoria als vielmehr auf der Schwäche der Gastgeber begründete.
Entsprechend enttäuscht war Richard Hasa. "Wir haben verdient verloren. Mit so einer Einstellung wie in der ersten Halbzeit kam man nicht gewinnen", sagte der FCA-Spielertrainer und wunderte sich ein wenig darüber, dass sein Team zunächst so gut wie keine Gegenwehr geleistet hatte. "Bei so einem Spiel, einem Derby, bedarf es doch eigentlich keiner besonderen Motivation. Zumal wir die Chance hatten, uns weiter nach oben zu arbeiten."
Dies tat seine Mannschaft zuletzt mit den ersten beiden Saisonsiegen. Nun folgte wieder ein Schritt zurück. In Sachen Ergebnis. Und in Sachen Leistung. Warum es gegen die Viktoria, die nun doppelt so viele Zähler hat als die Darmstädter (9), nicht klappte? Vielleicht waren gerade die Erfolge zuletzt dran Schuld. Zumindest meinte Torwart-Routinier Marco Reichel: "Einige hatten wohl die Nase zu hoch und gedacht, jetzt geht alles von selbst." Ein Trugschluss. Und ein Fehler - im Kampf um den Klassenerhalt darf man sich auf nichts verlassen.
Das mussten die Darmstädter bitter erfahren. Hasa wollte daher auch gar nicht lamentieren, ob aufgrund der Steigerung nach der Pause zumindest ein Punkt gerecht gewesen wäre. "Man muss das Glück auch mal erzwingen. Davon waren wir heute aber weit entfernt", sagte er. Zwar hatte der FCA auch neben dem 1:2 durch Muca Chancen. Doch zu oft schlossen die Arheilger überhastet ab. Oder Viktoria-Schlussmann Lazar Kacarevic parierte - wie etwa gegen Thorsten Helfmann (75.) und einem Muca-Freistoß (78.).
Szenen, die Thomas Epp beanspruchten. "Ich weiß nicht, warum meine Jungs immer diesen Nervenkitzel brauchen. Ich brauche ihn jedenfalls nicht. Dass der FCA kommt ist klar. Aber wir müssen mal darüber reden, warum wir in der zweiten Halbzeit so nachlassen", sagte der Urberacher Coach. Sein Team hatte es nach dem souveränen Start - Sebastian Schwab (6.) per abgefälschtem Freistoß und Horst Russ (20.) trafen - versäumt, mit einem weiteren Treffer die Hoffnungen des FCA endgültig zu beenden.
"Wir müssen das 3:0 machen, dann ist alles klar. Denn geht das Ding noch 2:2 aus, dürfen wir uns nicht beklagen", erklärte Epp, der mit seiner Mannschaft am Dienstag (18 Uhr) im Kreispokal bei Viktoria Aschaffenburg bereits die nächste Aufgabe vor der Brust hat.
An diese Begegnung dachte der Coach am Samstag aber nur nebensächlich. Vielmehr freute er sich über den Erfolg in Darmstadt. "Derbys sind zum Gewinnen da", meinte Epp. Und dies hatten seine Urberacher beherzigt. Die Darmstädter dagegen nicht.
  Zum Bericht auf >>  Echo-Online
Quelle: Darmstädter Echo (04.10.2010)
 
Urberach bremst FCA aus
  [...] Im Abstiegskampf setzte es neben den Heimstättensiedlern auch für den Lokalrivalen FCA Darmstadt einen Rückschlag. Nach den ersten beiden Rundensiegen verloren die Arheilger am heimischen Gehmer Weg das Südhessenderby gegen Viktoria Urberach 1:2. [...]
Die Arheilger konnten ihren durch zwei Siege erarbeiteten Aufwind ausgerechnet im Südhessenkracher nicht reproduzieren und enttäuschten im ersten Abschnitt auf der ganzen Linie. Ohne die sowohl für den Abstiegskampf als auch für ein Derby nötige Leidenschaft versteckte sich der Neuling vor allem in der Anfangsphase wie das Kaninchen vor der Schlange. Sebastian Schwab und Horst Russ bestraften diese unerklärliche und Trainer Hasa auf die Palme bringende Lethargie gnadenlos und garantierten den zweiten Rödermarker Auswärtserfolg hinereinander, der die Epp-Truppe mit einer völlig ausgeglichenen Bilanz im gesicherten Niemandsland der Hessenliga beruhigt schlummern lässt. Dagegen stagniert der FCA nach dem verdienten Dämpfer inmitten der Gefahrenzone. Zwar erzielte Blerton Muca Mitte der zweiten Halbzeit den Anschluss, doch die Schlussoffensive konnte trotz einer Ausgleichsbeschnupperung den verschlafenen ersten Durchgang nicht mehr wettmachen. Der Aufsteiger musste schmerzlichst erfahren, dass eine Punkteeinfuhr im Oberhaus keinen Selbstläufer darstellt. Nach dem bezahlten Lehrgeld ist am nächsten Wochenende beim sogenannten Sechspunktematch in Marburg eine Einstellungsänderung erforderlich, während die Viktoria gegen Schlusslicht Buchonia Flieden den dritten Sieg in Serie anpeilt.
  Weitere Berichte des Spieltages auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (04.10.2010)
 
FCA Darmstadt: Mit großer Lust ins Derby (Vorschau)
  Nach zuletzt zwei Siegen möchte der FCA auch gegen Urberach nachlegen
 
Die Lust auf diese Partie ist in den vergangenen Tagen gestiegen. Vor allem deshalb, weil der FCA Darmstadt zuletzt die ersten zwei Siege in Folge in der Fußball-Hessenliga gefeiert hat und nun am Samstag (15 Uhr) im Derby gegen Viktoria Urberach nachlegen möchte. [...]
"Wir haben richtig Spaß und große Lust auf Siege bekommen", meinte Richard Hasa. Nach den ersten Erfolgen ist das Selbstbewusstsein deutlich gestiegen beim Aufsteiger, schließlich hat sich der Spielertrainer der Arheilger bisher selten so euphorisch geäußert. Auch das 7:3 im Kreispokal unter der Woche bei der SKG Bickenbach (FCA-Tore: Kandemir/3, Muca/2, Stenzel und Helfmann) habe seiner Mannschaft weiteren Auftrieb verliehen. So formulierte Hasa auch: "Es ist ein Heimspiel. Wir spielen also auf Sieg". Haut das mit dem dritten Streich in Serie tatsächlich hin, hätte der FCA den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller gemacht und darf nach oben schauen. Von den unteren Regionen möchte sich der Kontrahent aus Urberach weiter fern halten.
"Erst einmal heißt es, nicht verlieren. Damit der Abstand zumindest gleich bleibt", erklärte Thomas Epp. Derzeit liegt der Viktoria-Coach mit seinem Team (15 Punkte) auf Rang neun - fünf Plätze und sechs Zähler besser als der Gastgeber aus Arheilgen. Ob es die Ausgangslage ist? Zumindest geht Epp das Derby locker an. "Der FCA ist gut drauf. Wir haben auch schon unser Potenzial bewiesen. Es wird also interessant."   Zum vollständigen Bericht >>
Quelle: Darmstädter Echo (02.10.2010)
 
Südhessenderby am Gehmer Weg (Vorschau)
  Im Vorfeld des anstehenden Duells ist sowohl im Darmstädter als auch im Rödermarker Stadtteil das Selbstvertrauen merklich angestiegen. Insbesondere am Gehmer Weg greift die Aufbruchstimmung förmlich um sich. Dank der ersten beiden Saisonsiege wandelte der FCA seinen ergebnistechnischen Fehlstart in eine Momentaufnahme als Mannschaft der Stunde des Abstiegskampfs um. Durch die Big Points bei Rot-Weiß Frankfurt (2:0) sparte das Ensemble von Coach Richard Hasa endlich die Energiekosten für die Rote Laterne ein und konnte gar auf die vierzehnte Tabellenstelle emporklettern. Die Nachverpflichtungen vom Nachbarn SV98 (Ali Kandemir, Blerton Muca, Varol Akgöz) machen sich nun bezahlt. Der Neuling ist auf dem besten Wege, sich aus der Kellerregion zu entfernen. Mit einem dritten Sieg am Stück käme man der Angliederung an das gesicherte Areal wieder ein Stückchen näher und auch ein (höchstwahrscheinliches) Überholmanöver am Lokalrivalen aus der Heimstättensiedung vorbei ist in Reichweite. Aber die Urberacher Viktoria schielt natürlich ebenfalls auf einen Dreier. Das Stoppschild für die drohende Minusserie wurde vergangenen Samstag in Würges vorzüglich postiert. Nach dem 1:0 im Taunus geht der Achterbahndaumen wieder nach oben und durch einen neuerlichen dreifachen Punkteintrag beim dritten aufeinanderfolgenden Auswärtsauftritt wäre die Gesamtbilanz egalisiert. Ein Remis ist eher unwahrscheinlich, denn das Motto des bisherigen Rundenverlaufes lautete bislang stets Hopp oder Topp: Die Viktorianer sind neben Eschborn die einzige Mannschaft ohne jegliche Punkteteilung. [...]
  Den vollständigen Vorschaubericht des kommenden Spieltages gibt's auf   BallRaum.de
Quelle: BallRaum.de (30.09.2010)
 
FCA mit erstem Auswärtssieg
  2:0-Erfolg bei Rot-Weiß Frankfurt
 
Nach dem zweiten Sieg in Folge kletterte der FCA in der Fußball-Hessenliga mit nunmehr neun Punkten vom letzten Tabellenplatz auf den Relegationsplatz 14. Thorsten Helfmann und Ali Kandemir trafen beim 2:0-Erfolg im Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Frankfurt. Die Arheilger begannen nicht so souverän wie in den vorherigen Partien. Die Elf vom Brentanobad, die sich unter der Woche mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Karsten Hutwelker (1. FC Köln, VFL Bochum) verstärkten, hatten zunächst ein spielerisches Übergewicht, mehr Ballkontakte und gewannen auch mehr Zweikämpfe. Sie kamen einige Male in gute Schussposition, und FCA-Torwart Marco Reichel, der wiederum eine starke Leistung zeigte, konnte sich von Beginn an über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Die erste Großchance hatten die Frankfurter in der 15. Spielminute, als ihr Stürmer N Diaya ungedeckt aus acht Metern vor dem Tor zum Kopfball kam. Mit einer glänzenden Reaktion lenkte Marco Reichel das Leder über die Latte. Kurz darauf meisterte er noch zwei Freistöße der Heimmannschaft. Der FCA hatte bei seinen Offensivaktionen zu viele Ballverl